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zehnerl ( gelöscht )
Beiträge:

18.09.2010 18:36
#21 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten

[quote="Franz-Josef"]
wenn ich das im NT richtig verstehe hat der Investor seine Pläne vorgestellt. Nicht unser OB und nicht unser Baudezernent.
quote]

Ja, und das komfortable an dieser Vorgehensweise ist ganz nebenbei, dass dann der-weidener nicht eingeladen werden muss. Dessen Ansprüche beziehen sich nämlich nur gegenüber Behörden.

Es ist immer nur eine Frage der Formulierung.


Trotzdem zur Veralberung der Stadträte:

Wenn Stadtrat Lukas nachfrägt, was der Sachstand ist, dann hätte der Baudezernent zumindest den Sachstand vortragen müssen, der auch im NT zu lesen war.

Im Übrigen habe ich dich nicht angegriffen. Es bleibt dir überlassen, wenn du es in Ordnung findest, dass Stadträte ihre Informationen der Zeitung entnehmen müssen. Und das mussten sie in diesem Fall, denn im NT haben sie mehr erfahren, als die Stadtverwaltung bereit war, ihnen zu sagen. (Nichts).

Da du die Vorgehensweise der Verwaltung für in Ordnung hältst, ist es offensichtlich, dass du als Stadtrat für die Verwaltung sehr bequem wärst.

So what?

Tim Offline

Foren-Gott

Beiträge: 2.408

18.09.2010 19:16
#22 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten

Die Vorstellung erfolgte im Amtszimmer des OB und im Beisein des OB.

Hans Meiser Offline

Hobby-User

Beiträge: 32

18.09.2010 19:40
#23 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten

Zitat von Tim
Die Vorstellung erfolgte im Amtszimmer des OB und im Beisein des OB.



Falsch, es war der kleine Sitzungssaal.

Lukas wurde informiert, im nichtöffentlichen Teil und etwas detaillierter.
Höher war immer in die Gedankenspiele eingebunden.
Pläne gibt es noch nicht, nur Skizzen, da die Grundstücksfragen noch nicht geklärt sind.
Unter 18000 qm baut der Investor nicht.
Die Entscheidung muss bis Februar gefallen sein, sonst ist das geparkte Geld weg.
Dann bleibt halt die Ruine so stehen.

Aber die meisten hier wissen ja doch alles wieder besser.

Tim Offline

Foren-Gott

Beiträge: 2.408

18.09.2010 19:47
#24 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten

Und warum war das im nichtöffentlichen Teil, wenn es zwei Tage später im NT steht?

Wieder ein typischer Seggewiß Krampf.

zehnerl ( gelöscht )
Beiträge:

18.09.2010 20:15
#25 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten

Zitat von Hans Meiser
Aber die meisten hier wissen ja doch alles wieder besser.



Falsch.

Seit der neuen "Transparenz, Offenheit und Bürgerbeteiligung" unseres Kurt Seggewiß, sind die meisten hier darauf angewiesen, dass verdiente Weidener in Diensten der Verwaltung, oder standhafte Stadträte ihren Job oder Gerichtsverfahren riskieren, damit die Weidener Bürger überhaupt noch etwas erfahren.

Hans Meiser Offline

Hobby-User

Beiträge: 32

19.09.2010 11:58
#26 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten

Zitat von zehnerl

Zitat von Hans Meiser
Aber die meisten hier wissen ja doch alles wieder besser.



Falsch.

Seit der neuen "Transparenz, Offenheit und Bürgerbeteiligung" unseres Kurt Seggewiß, sind die meisten hier darauf angewiesen, dass verdiente Weidener in Diensten der Verwaltung, oder standhafte Stadträte ihren Job oder Gerichtsverfahren riskieren, damit die Weidener Bürger überhaupt noch etwas erfahren.




Das Ausplaudern von Betriebsgeheimnissen hat ganz selbstverständlich eine fristlose Kündigung zur Folge.

Um das ging es aber nicht.
Es ging darum, wie sich Herr Lukas vorführen hat lassen.
Die Stadträte bzw deren Fraktionsvorsitzende wurden über den aktuellen Sachstand informiert.
Herr Lukas wollte die Verwaltung vorführen und hat im öffentlichen Teil einer Sitzung die Verwaltung aufgefordert die Karten offen zu legen.
Dies widersprach der Vereinbarung mit den Herren Pausch und Höher.
Deshalb wurde die Anfrage von Herrn Lukas zurückgewiesen.

Wenn die Grundstücksverkäufe abgeschlossen sind und man weiß auf welchen Terrain man bauen kann, wird die Bevölkerung informiert und in die Planungen eingebunden.

Zur Zeit kann man nur spekulieren und diese Spekulation treibt den Grunderwerb in unvorstellbare Höhe.
Irgendwo ist aber die Grenze erreicht, dann gehen die Grundstückseigentümer und die Stadt leer aus.

Mehr will ich dazu nicht erwähnen. Sie haben doch hoffentlich Verständnis dafür.

Karin Offline

Foren-Ass

Beiträge: 638

19.09.2010 12:25
#27 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten

Herr Meiser,

vieles was hier geschrieben wurde ist zutreffend. Was mich aber sehr stört ist die Art und Weise wie Herr Lukas von Herrn Bohm und Bgm Höher behandelt wurde. Wenn Herr Bohm auf die Frage geantwortet hätte "eine Beantwortung der Anfrage erfolgt im nichtöffentlichen Teil der Sitzung" dann wäre dies in Ordnung gegangen Was die Grundstückspreise betrifft, so muss man doch davon ausgehen dass die entsprechenden Besitzer schon die Planskizzen kennen.

kannnix ( gelöscht )
Beiträge:

19.09.2010 14:09
#28 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten

Zitat Hans Meiser:

„Wenn die Grundstücksverkäufe abgeschlossen sind und man weiß auf welchen Terrain man bauen kann, wird die Bevölkerung informiert und in die Planungen eingebunden.“

_________________________________________________________________________________________________________________


Der größte Teil der zusätzlichen Grundstücke die gekauft werden sollen sind im Besitz der Stadt Weiden d.h. sie gehören damit deren Bürger.
Dazu gehört das neu renovierte VHS Gebäude und die Parkflächen vorm Stadtkrug.

Warum dürfen die Bürger d.h. Eigentümer der Grundstücke erst informiert werden wenn diese verkauft sind.

Warum sollen deshalb diese Grundstückspreise in gigantische Höhen abdriften?

Deine gesamte Argumentation ist ein Krampf und „an den Haaren herbeigezogen“. Da wird mal wieder gemauschelt, getrickst und sehr wahrscheinlich das ganze Projekt vergeigt.
Das hatten wir doch schon bei den Winkler-Dostler-Stadt Verhandlungen.

Die Unfähigkeit hat einen Namen SEGGEWISS + VERWALTUNG.

Dazu kommen natürlich noch die Stadträte, besonders die SPD Fraktion

zehnerl ( gelöscht )
Beiträge:

19.09.2010 20:10
#29 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten

Hallo Herr Meiser, danke das sie sich der sachlichen Diskussion stellen wollen. Ich möchte aber zunächst meine Sichtweise der von ihnen genannten Punkte darlegen.

Zitat von Hans Meiser


Das Ausplaudern von Betriebsgeheimnissen hat ganz selbstverständlich eine fristlose Kündigung zur Folge.




Das kann sein, kommt auf den Betrieb, und den Grad an, in dem Schaden entstanden ist. Es liegt im Ermessen des jeweiligen Firmenchefs, ob er so ein ausplaudern überhaupt ahndet. Selbstverständlich hat also ein Ausplaudern von Betriebsgeheimnissen nicht eine fristlose Kündigung zur Folge. Ich nehme an, sie pflichten mir da bei?

Mit unserem Fall haben "Betriebsgeheimnisse" aber überhaupt nichts zu tun. Im Falle der Stadt Weiden sprechen wir von einer, und der Name ist schon Programm: öffentlichen Verwaltung. Keinesfalls von einem Wirtschaftsbetrieb, der ein begründetes Interesse an seinen Betriebsgeheimnissen hat. Und bei dem von ganz anderen gesetzlichen Regelungen auszugehen ist.



Zitat von Hans Meiser

Um das ging es aber nicht.



Kommt darauf an, wie man es sieht. Ich denke darum geht es bei fast allen Inhalten des Forums. Die meiner Meinung nach sehr seltsame Interpretation der Weidener Verwaltung, was öffentlich und somit uns Bürger etwas angeht, und was nichtöffentlich ist und uns darum nicht zu interessieren hat schwingt bei fast allen Themen mit, so auch bei diesem.
Wenn ihre eingestellten Informationen stimmen, dass Stadtrat Lukas, obwohl er wusste, dass das Thema im nichtöffentlichen Teil der Sitzung behandelt werden sollte, dennoch im öffentlichen Teil diese Frage stellte, dann ist in meinen Augen nur ein Schluß möglich:

Er hat erkannt, dass wieder einmal alles nichtöffentlich und im "Geheimen" verhandelt werden sollte, und so ein Verstoß gegen das Prinzip der Öffentlichkeit von Stadtratssitzungen vorlag. Dieser Versuch kann ihm dann nicht hoch genug angerechnet werden.

Genau das ist auch der Punkt, der schon zu Beschwerden bei der Regierung bis hin zu Dienstaufsichtsbeschwerden gegen den Oberbürgermeister beim bayerischen Innenminister geführt hat, in deren Verlauf z.B. durchgesetzt wurde, dass jetzt Beschlüsse, deren "Geheimhaltungsgrund" weggefallen ist, endlich veröffentlicht werden. Die Chronologie dieses Kampfes um die Einhaltung des Art. 52 BayGO ist in diesem Forum ausführlichst festgehalten. Bei Bedarf bitte ich Sie, sich einzulesen.


Zitat von Hans Meiser

Es ging darum, wie sich Herr Lukas vorführen hat lassen.
Die Stadträte bzw deren Fraktionsvorsitzende wurden über den aktuellen Sachstand informiert.
Herr Lukas wollte die Verwaltung vorführen und hat im öffentlichen Teil einer Sitzung die Verwaltung aufgefordert die Karten offen zu legen.



Meine Rede. Er wollte das gesetzlich festgelegte Recht der Bürger auf "Öffentlichkeit" und somit Information herstellen.
Das ist kein Vorführen der Verwaltung, sondern viel eher der Versuch, gesetzlichen Regelungen zur Geltung zu verhelfen.

Ich persönlich nämlich, habe den starken Eindruck im Weidener Rathaus geht man wie folgt vor.
Erst einmal ist alles nichtöffentlich und dann wird mal geschaut, welche dosierten Häppchen man den Bürgern gibt.

Ein solches Vorgehen wäre aber gesetzeswidrig, denn Art. 52 BayGO lautet:

"Art. 52
Öffentlichkeit

(1) 1 Zeitpunkt und Ort der Sitzungen des Gemeinderats sind unter Angabe der Tagesordnung, spätestens am dritten Tag vor der Sitzung, ortsüblich bekanntzumachen. 2 Ausnahmen bedürfen der Genehmigung des Gemeinderats.

(2) 1 Die Sitzungen sind öffentlich, soweit nicht Rücksichten auf das Wohl der Allgemeinheit oder auf berechtigte Ansprüche einzelner entgegenstehen. 2 Über den Ausschluß der Öffentlichkeit wird in nichtöffentlicher Sitzung beraten und entschieden.

(3) Die in nichtöffentlicher Sitzung gefaßten Beschlüsse sind der Öffentlichkeit bekanntzugeben, sobald die Gründe für die Geheimhaltung weggefallen sind.

(4) Die Sitzungen haben in einem der Allgemeinheit zugänglichen Raum stattzufinden."

Quelle: http://www.verwaltung.bayern.de/Titelsuc..._1998_Art52.htm

Was dies genau bedeutet, dazu empfehle ich ihnen sich folgendes Werk zu erwerben:

Masson/Samper: Bayerische Kommunalgesetze Kommentar, Verlag Boorberg.

Dort können sie im Kommentar zu Art.52 BayGO folgendes lesen:

"Allgemein ist zum Problem der Öffentlichkeit und Nichtöffentlichkeit festzuhalten, dass die Öffentlichkeit Grundsatz ist und die Nichtöffentlichkeit wohlbegründete Ausnahme im Einzelfall sein muß, da die durch die Öffentlichkeit gewährleistete Durchsichtigkeit des Verwaltungshandelnsdemokratischer Organe hohen Rang hat."


Zitat von Hans Meiser

Dies widersprach der Vereinbarung mit den Herren Pausch und Höher.
Deshalb wurde die Anfrage von Herrn Lukas zurückgewiesen.



Dazu verweise ich nocheinmal auf mein vorgenanntes Zitat aus dem Kommentar. Die Öffentlichkeit ist nicht beliebigen "Vereinbarungen" geschuldet, sondern gesetzliches Muss. Eine Vereinbarung zwischen den Herren "Pausch und Höher" ist im Gesetz nicht vorgesehen. Vorgesehen ist die "Öffentlichkeit". Eine nichtöffentliche Behandlung muss nämlich "wohlbegründet" sein.

Zitat von Hans Meiser

Wenn die Grundstücksverkäufe abgeschlossen sind und man weiß auf welchen Terrain man bauen kann, wird die Bevölkerung informiert und in die Planungen eingebunden.



Dann muss die Bevölkerung gar nicht mehr in die Planungen eingebunden werden. Denn dann steht der Plan.
Dann bleibt der Bevölkerung maximal noch der Versuch, das Projekt im Rahmen der öffentlichen Auslegung anzufechten.
Der analoge Fall beim Generationenmarkt hat gezeigt, dass die vielen Einwendungen der Bürger, Nachbargemeinden, etc. dann ganz leicht von der Verwaltung weggebügelt werden konnten.


Zitat von Hans Meiser

Zur Zeit kann man nur spekulieren und diese Spekulation treibt den Grunderwerb in unvorstellbare Höhe.
Irgendwo ist aber die Grenze erreicht, dann gehen die Grundstückseigentümer und die Stadt leer aus.



Richtig, zur Zeit kann man nur spekulieren. Warum? Richtig, weil Art. 52 BayGO nicht eingehalten wird und es der Öffentlichkeit an Information fehlt. Wo gemauert und Informationen zurückgehalten werden, da gedeihen die Spekulationen.


Zitat von Hans Meiser

Mehr will ich dazu nicht erwähnen. Sie haben doch hoffentlich Verständnis dafür.



Ja, wenn sie als Privatperson nicht mehr dazu sagen wollen, dann habe ich dafür durchaus Verständnis.
Kein Verständnis habe ich aber für die Einstellung der Stadt Weiden, ständig mit Informationsunterdrückung zu arbeiten.

Öffentlichkeit und Transparenz ist nämlich wichtig, für unser demokratisches System.

der_neue Offline

Moderator


Beiträge: 347

20.09.2010 07:46
#30 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten

Zitat von Brigitte

Wohnmobilparkplatz…… Über ein Jahr wurde im Stadtrat palavert, dieser Platz wurde bis heute nicht realisiert.


Stimmt nicht,
der Womo-Stellplatz ist bei der Fa. Langer in der Weiding
http://www.promobil.de/reise/campingserv...ellplatzid=4133

zehnerl ( gelöscht )
Beiträge:

21.09.2010 21:14
#31 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten

Zitat von zehnerl
Hallo Herr Meiser, danke das sie sich der sachlichen Diskussion stellen wollen. Ich möchte aber zunächst meine Sichtweise der von ihnen genannten Punkte darlegen.

Zitat von Hans Meiser


Das Ausplaudern von Betriebsgeheimnissen hat ganz selbstverständlich eine fristlose Kündigung zur Folge.




Das kann sein, kommt auf den Betrieb, und den Grad an, in dem Schaden entstanden ist. Es liegt im Ermessen des jeweiligen Firmenchefs, ob er so ein ausplaudern überhaupt ahndet. Selbstverständlich hat also ein Ausplaudern von Betriebsgeheimnissen nicht eine fristlose Kündigung zur Folge. Ich nehme an, sie pflichten mir da bei?

Mit unserem Fall haben "Betriebsgeheimnisse" aber überhaupt nichts zu tun. Im Falle der Stadt Weiden sprechen wir von einer, und der Name ist schon Programm: öffentlichen Verwaltung. Keinesfalls von einem Wirtschaftsbetrieb, der ein begründetes Interesse an seinen Betriebsgeheimnissen hat. Und bei dem von ganz anderen gesetzlichen Regelungen auszugehen ist.



Zitat von Hans Meiser

Um das ging es aber nicht.



Kommt darauf an, wie man es sieht. Ich denke darum geht es bei fast allen Inhalten des Forums. Die meiner Meinung nach sehr seltsame Interpretation der Weidener Verwaltung, was öffentlich und somit uns Bürger etwas angeht, und was nichtöffentlich ist und uns darum nicht zu interessieren hat schwingt bei fast allen Themen mit, so auch bei diesem.
Wenn ihre eingestellten Informationen stimmen, dass Stadtrat Lukas, obwohl er wusste, dass das Thema im nichtöffentlichen Teil der Sitzung behandelt werden sollte, dennoch im öffentlichen Teil diese Frage stellte, dann ist in meinen Augen nur ein Schluß möglich:

Er hat erkannt, dass wieder einmal alles nichtöffentlich und im "Geheimen" verhandelt werden sollte, und so ein Verstoß gegen das Prinzip der Öffentlichkeit von Stadtratssitzungen vorlag. Dieser Versuch kann ihm dann nicht hoch genug angerechnet werden.

Genau das ist auch der Punkt, der schon zu Beschwerden bei der Regierung bis hin zu Dienstaufsichtsbeschwerden gegen den Oberbürgermeister beim bayerischen Innenminister geführt hat, in deren Verlauf z.B. durchgesetzt wurde, dass jetzt Beschlüsse, deren "Geheimhaltungsgrund" weggefallen ist, endlich veröffentlicht werden. Die Chronologie dieses Kampfes um die Einhaltung des Art. 52 BayGO ist in diesem Forum ausführlichst festgehalten. Bei Bedarf bitte ich Sie, sich einzulesen.


Zitat von Hans Meiser

Es ging darum, wie sich Herr Lukas vorführen hat lassen.
Die Stadträte bzw deren Fraktionsvorsitzende wurden über den aktuellen Sachstand informiert.
Herr Lukas wollte die Verwaltung vorführen und hat im öffentlichen Teil einer Sitzung die Verwaltung aufgefordert die Karten offen zu legen.



Meine Rede. Er wollte das gesetzlich festgelegte Recht der Bürger auf "Öffentlichkeit" und somit Information herstellen.
Das ist kein Vorführen der Verwaltung, sondern viel eher der Versuch, gesetzlichen Regelungen zur Geltung zu verhelfen.

Ich persönlich nämlich, habe den starken Eindruck im Weidener Rathaus geht man wie folgt vor.
Erst einmal ist alles nichtöffentlich und dann wird mal geschaut, welche dosierten Häppchen man den Bürgern gibt.

Ein solches Vorgehen wäre aber gesetzeswidrig, denn Art. 52 BayGO lautet:

"Art. 52
Öffentlichkeit

(1) 1 Zeitpunkt und Ort der Sitzungen des Gemeinderats sind unter Angabe der Tagesordnung, spätestens am dritten Tag vor der Sitzung, ortsüblich bekanntzumachen. 2 Ausnahmen bedürfen der Genehmigung des Gemeinderats.

(2) 1 Die Sitzungen sind öffentlich, soweit nicht Rücksichten auf das Wohl der Allgemeinheit oder auf berechtigte Ansprüche einzelner entgegenstehen. 2 Über den Ausschluß der Öffentlichkeit wird in nichtöffentlicher Sitzung beraten und entschieden.

(3) Die in nichtöffentlicher Sitzung gefaßten Beschlüsse sind der Öffentlichkeit bekanntzugeben, sobald die Gründe für die Geheimhaltung weggefallen sind.

(4) Die Sitzungen haben in einem der Allgemeinheit zugänglichen Raum stattzufinden."

Quelle: http://www.verwaltung.bayern.de/Titelsuc..._1998_Art52.htm

Was dies genau bedeutet, dazu empfehle ich ihnen sich folgendes Werk zu erwerben:

Masson/Samper: Bayerische Kommunalgesetze Kommentar, Verlag Boorberg.

Dort können sie im Kommentar zu Art.52 BayGO folgendes lesen:

"Allgemein ist zum Problem der Öffentlichkeit und Nichtöffentlichkeit festzuhalten, dass die Öffentlichkeit Grundsatz ist und die Nichtöffentlichkeit wohlbegründete Ausnahme im Einzelfall sein muß, da die durch die Öffentlichkeit gewährleistete Durchsichtigkeit des Verwaltungshandelnsdemokratischer Organe hohen Rang hat."


Zitat von Hans Meiser

Dies widersprach der Vereinbarung mit den Herren Pausch und Höher.
Deshalb wurde die Anfrage von Herrn Lukas zurückgewiesen.



Dazu verweise ich nocheinmal auf mein vorgenanntes Zitat aus dem Kommentar. Die Öffentlichkeit ist nicht beliebigen "Vereinbarungen" geschuldet, sondern gesetzliches Muss. Eine Vereinbarung zwischen den Herren "Pausch und Höher" ist im Gesetz nicht vorgesehen. Vorgesehen ist die "Öffentlichkeit". Eine nichtöffentliche Behandlung muss nämlich "wohlbegründet" sein.

Zitat von Hans Meiser

Wenn die Grundstücksverkäufe abgeschlossen sind und man weiß auf welchen Terrain man bauen kann, wird die Bevölkerung informiert und in die Planungen eingebunden.



Dann muss die Bevölkerung gar nicht mehr in die Planungen eingebunden werden. Denn dann steht der Plan.
Dann bleibt der Bevölkerung maximal noch der Versuch, das Projekt im Rahmen der öffentlichen Auslegung anzufechten.
Der analoge Fall beim Generationenmarkt hat gezeigt, dass die vielen Einwendungen der Bürger, Nachbargemeinden, etc. dann ganz leicht von der Verwaltung weggebügelt werden konnten.


Zitat von Hans Meiser

Zur Zeit kann man nur spekulieren und diese Spekulation treibt den Grunderwerb in unvorstellbare Höhe.
Irgendwo ist aber die Grenze erreicht, dann gehen die Grundstückseigentümer und die Stadt leer aus.



Richtig, zur Zeit kann man nur spekulieren. Warum? Richtig, weil Art. 52 BayGO nicht eingehalten wird und es der Öffentlichkeit an Information fehlt. Wo gemauert und Informationen zurückgehalten werden, da gedeihen die Spekulationen.


Zitat von Hans Meiser

Mehr will ich dazu nicht erwähnen. Sie haben doch hoffentlich Verständnis dafür.



Ja, wenn sie als Privatperson nicht mehr dazu sagen wollen, dann habe ich dafür durchaus Verständnis.
Kein Verständnis habe ich aber für die Einstellung der Stadt Weiden, ständig mit Informationsunterdrückung zu arbeiten.

Öffentlichkeit und Transparenz ist nämlich wichtig, für unser demokratisches System.







Nocheinmal Hallo Herr Meiser!

Obwohl sie sich zwischenzeitlich schon mehrmals wieder bei anderen Themen zu Wort gemeldet haben, schweigen sie seit ich ihnen wie oben ersichtlich erwidert habe, in diesem Thema. Schade.

Florian Offline

Foren-Gott

Beiträge: 1.917

21.09.2010 22:12
#32 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten

Zitat von Hans Meiser

Zitat von Tim
Die Vorstellung erfolgte im Amtszimmer des OB und im Beisein des OB.



Falsch, es war der kleine Sitzungssaal.

Lukas wurde informiert, im nichtöffentlichen Teil und etwas detaillierter.
Höher war immer in die Gedankenspiele eingebunden.
Pläne gibt es noch nicht, nur Skizzen, da die Grundstücksfragen noch nicht geklärt sind.
Unter 18000 qm baut der Investor nicht.
Die Entscheidung muss bis Februar gefallen sein, sonst ist das geparkte Geld weg.
Dann bleibt halt die Ruine so stehen.

Aber die meisten hier wissen ja doch alles wieder besser.





Morgen mal den NT lesen und sich schämen.

Bitte keine falschen Infos hier einstellen. Lügen haben kurze Beine.

zehnerl ( gelöscht )
Beiträge:

21.09.2010 22:17
#33 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten
Wahlversprechen Offline

Foren-Gott


Beiträge: 1.969

22.09.2010 09:36
#34 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten

Da steht das Pausch Wolferl hilflos mit heruntergelassenen Hosen da und jammert weil die Informationspolitik des OB soooo schlecht ist.

Obwohl Kuschel Lothar jeden Tag mit Seggewiß Kaffee trinkt und in der Elefantenrunde angeblich alle Themen besprochen werden.

Erschütternd ist die Hilflosigkeit und Resignation des CSU Fraktionsvorsitzenden die er hier zeigt.
Der Traum als möglicher OB Kandidat gekürt zu werden, ist sicher ausgeträumt. Diese Art der Politik ging schon beim Höher in die Hose.

Da wird die CSU jetzt verstärkt im Landkreis nach glaubhaften und kompetenten OB Kandidaten suchen müssen, das Wolverl ist dafür nicht geeignet.

aberhallo! ( gelöscht )
Beiträge:

22.09.2010 11:18
#35 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten

Alles in "1" Hand.....

Hubmann
wird Oberbürgermeister von Weiden werden!

"Zum Lachen" nicht geeignet,
weil es nicht abwegig ist und bald Realität werden kann.

Hans Offline

Foren-Gott

Beiträge: 2.118

22.09.2010 11:59
#36 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten

Wenn Hubmann zum OB gewählt werden würde,
würden wir dies vermutlich nicht erfahren
weil er uns aus datenschutzrechtlichen Gründen
seine Wahl verschweigen würde.


Tim Offline

Foren-Gott

Beiträge: 2.408

22.09.2010 13:43
#37 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten

Hubmann ist das einzige Weidner CSU Mitglied das fachlich dieses Amt machen könnte.

Ob es dann noch lebenswert ist, in Weiden zu wohnen, ist eine andere Sache.
Pausch ist wie Seggewiß……nett, freundlich aber total überfordert.

Es dürfte schwierig sein einen CSU Hamster in ein Rennpferd umzuwandeln.

poldrian Offline

Foren-Gott

Beiträge: 1.533

22.09.2010 14:05
#38 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten

hubmann hat doch bereits alle fäden in der hand und spielt mit dem ob. der status quo ist für ihn besser als selbst ob zu sein! auch er will keine verantwortung übernehmen. ausserdem ist er jahrgang 1953 und mit 2 perioden als ob wird da nichts draus. die beamtenrechtliche versorgung ist bei ihm in trockenen tüchern!
pausch als ob - vergesst es!

Wahlversprechen Offline

Foren-Gott


Beiträge: 1.969

02.10.2010 10:54
#39 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten

Die CSU bastelt lt. Pausch bereits jetzt an der Liste für die Stadtratswahl 2014.

Hoffentlich werden diesmal die Kandidaten vorher ausgebildet, besuchen Kurse über Kommunalrecht, gut wäre auch ein Schnupperpraktikum in einer anderen Stadt.

Man kann natürlich wie die SPD Tanzkurse durchführen, Reitunterricht anbieten oder das rhythmische Schwenken von Parteifahnen.
Das ergibt dann wieder Ramsch- und Restpostenlisten wie sie von CSU und SPD bei der letzten Wahl angeboten wurde.

Aber auch die Kleinen müssten langsam mit der Ausbildung ihrer Kandidaten, sofern vorhanden, anfangen.

aberhallo! ( gelöscht )
Beiträge:

02.10.2010 12:33
#40 RE: Was ist denn bei der Weidner CSU los? Zitat · antworten

@ Wahlversprechen

Wer stellt eigentlich die

"Kandidaten der Nichtwähler" auf?

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