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 Arbeiten in Weiden
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Siggi Offline

Foren-Gott

Beiträge: 1.214

08.09.2016 14:29
#81 RE: Mehrgenerationen-Wohnprojekt Zitat · antworten

Zitat von Luise Nomayo im Beitrag #80
Siggi, ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr ein kostengünstiges und zentrales Grundstück findet.

Das war aber schon bisher das unlösbare Hauptproblem und jetzt bei dieser Immobilienblase, wo die Grundstückspreise ins Orbitante gestiegen sind, kann man nur mit überhöhten Preisen und viel Glück etwas bekommen.

Schmankerl am Rande:
Wahrscheinlich steht eher das Galeria- und/oder das Parkhaus-Grundstück zum Verkauf an, als irgend ein anderes zentral gelegenes Grundstück?

Danke fürs "Daumendrücken"!

Das Hauptproblem war nach dem geplatzten, schon sehr weit gediehenen Projekt an der Söllner-Moltkestr. das Finden eines Bauträgers. Den haben wir seit einiger Zeit (s.Interview) nun gefunden.
Seit ca.2 Jahren suchen wir, leider bisher Erfolglos, ein geeignetes Grundstück.

Aus dem Thema: Herti-Ersatzprojekt halte ich mich raus.
Hab mich schoneinmal in diesem Forum mit unserem Mehrgenerationen-Wohnprojekt in die Nesseln gesetzt.

LG:Siggi

Siggi Offline

Foren-Gott

Beiträge: 1.214

30.09.2016 11:40
#82 Seniorenklappe Zitat · antworten

Müssen wir soetwas auch installieren?

https://www.youtube.com/watch?v=bv-aQbs85HI

Siggi Offline

Foren-Gott

Beiträge: 1.214

07.10.2016 09:02
#83 RE: Mehrgenerationen-Wohnprojekt Zitat · antworten

Zitat von Luise Nomayo im Beitrag #80
Siggi, ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr ein kostengünstiges und zentrales Grundstück findet.


Sonderausschuss "Innenstadtentwicklung" tagte Vorgestern in öffentlicher Sitzung.
Dazu stellt die Stadtplanung Entwicklungsflächen (Gelb gekennzeichnet Flächen im Bildchen) vor!
Innenstadtentwicklung 001

Vielleicht ist für unser Mehrgenerationen-Wohnprojekt darin ein Plätzchen zu finden?

Siggi

Luise Nomayo Offline

Foren-Gott

Beiträge: 5.574

07.10.2016 14:38
#84 RE: Mehrgenerationen-Wohnprojekt Zitat · antworten

Hallo, Siggi!
Ich hoffe mit Dir, dass Ihr mit Eurem Projekt Erfolg haben werdet und ein "Plätzchen" zu erwerbbaren Voraussetzungen in der Innenstadt finden werdet.
Meine Hoffnung darauf ist aber, zugegebener Maßen, sehr illusionär.
Da schindet der SPD-Stadtrat Gebhardt aus der marodem und bankrotten Stadtkasse horrende Zuschüsse, um neue Luxus-Geschäfte für die Tafel zu finanzieren, als dass man Euch irgendwo einen Grundstückskauf auf eigene Kosten gönnt.

Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Schließlich soll ja der Weidener Kunstverein auch ein unentgeltliches Geschäftsplätzchen im Parkhaus der Shoppingmall finden, - versprochen war´s jedenfalls. Es muss nur noch gebaut werden?

Siggi Offline

Foren-Gott

Beiträge: 1.214

07.10.2016 17:27
#85 RE: Mehrgenerationen-Wohnprojekt Zitat · antworten

Danke Luise für Deinen Beistand!
Viele Gelbe Flächen in der Vision der Stadtplanung.

Frage ist, wann soetwas realisiert wird, da ja die Stadt angeblich derzeit kein Geld für Grundstückskäufe locker machen kann?
Wobei das Grundstück für unser Projekt natürlich bezahlt wird.

Geeignete Fläche dafür wäre im sog.Wittgarten (s.Kop.aus Bayernatlas) der allerdings in mehrere Parzellen aufgeteilt ist.
Diese Fläche, die nach Fertigstellung des bereits beschlossenen Wittgarten-Durchstichs in Innenstadtnähe rückt, wäre m.E. auch für andere Sozialeinrichtungen (Alten-/Pflegeheim) bestens geeignet.
Bei derzeit ca.700 ständig ausgebuchten Betten in diesem Bereich, muß in den kommenden Jahren sowieso Zuwachs gebaut werden, da sonst die Pflegebedüftigen anderswo untergebracht werden müssen.
Ein gutes Beispiel dafür gibt es in unsrer Nachbarstadt Schwandorf mit dem "Elisabethenheim" ( http://www.ehbs.de/cms/front_content.php ) zudem im Heutigen NT dieser Artikel zu finden ist:
http://www.onetz.de/schwandorf/politik/g...cp=Kurationsbox

Wittgarten

Siggi

Luise Nomayo Offline

Foren-Gott

Beiträge: 5.574

07.10.2016 21:21
#86 RE: Mehrgenerationen-Wohnprojekt Zitat · antworten

Siggi,
ich stimme Dir zu, was den Platz im alten Wittgarten betrifft.
Hier wäre ein Generationen-Wohnhaus an optimaler Stelle.

Leider wirst Du erst eine Chance nach 2020 bekommen, wenn die Weidener Bürger sich dieser oberflächlich extrovertierten SPD-Resterampe, samt ihres Leaders im Rathaus, entledigt haben.


"»Des Menschen Dünkel hebt sich von der Erde und wird
– ein Bettelmann zu Pferde.«

(A.v. Maltitz, Drei Fähnlein, Sinngedichte, S. 5.)


oder zeitgemäß und aktuell:


"Irren, meine lieben Freunde, das ist menschlich.
Aber immer irren ist sozialdemokratisch."


Horst Lorenz Seehofer (*1949), bayr. Ministerpräsident u. CSU-Chef
Quelle: Kölner Express am Sonntag

Zur Erinnerung:
Das hat Weiden in den Stadtrat gewählt:


https://www.youtube.com/watch?v=pY2Jco8Uf6s

Armes Weiden!

5 vor 12 Offline

Normalo


Beiträge: 74

07.10.2016 22:46
#87 RE: Mehrgenerationen-Wohnprojekt Zitat · antworten

Zitat von Luise Nomayo im Beitrag #84
Da schindet der SPD-Stadtrat Gebhardt aus der marodem und bankrotten Stadtkasse horrende Zuschüsse, um neue Luxus-Geschäfte für die Tafel zu finanzieren,

Na ja, als Luxus-Geschäft kann man den zukünftigen Laden der Tafel nun wirklich nicht bezeichnen. Es ist der ehemalige Edeka-Laden in Fichtestraße 4 und das ist eher ein verstaubtes Loch an einer verkehrstechnisch ungünstigen Stelle.

Für die Tafel sicher ein Gewinn, weil die Räume am Stockerhutweg 24 noch viel schlimmer und vor allem zu klein sind. Wer dort schon mal während der Essensausgabe war, der weiß, welch zum Teil grausame Szenen sich dort manchmal abgespielt haben und welche weitere Probleme der beengte Raum mit sich brachte. Und wer schon mal in dem Edeka-Laden in Fichtestraße war, bevor es geschlossen wurde, der weiß, dass das alles anderes als Luxus ist.

Mich hat nur die Höhe der Kaltmiete für den neuen Laden etwas verwundert. Für so ein schäbiges Loch, das wohl anderweitig kaum zu vermieten wäre, stolze 10000 € zu verlangen??? Es wäre eventuell interessant zu erfahren, wer der Inhaber der Immobilie ist und in welcher Beziehung er zum Gebhardt steht.
007 übernehmen Sie ;-)

Zitat von Luise Nomayo im Beitrag #84
Schließlich soll ja der Weidener Kunstverein auch ein unentgeltliches Geschäftsplätzchen im Parkhaus der Shoppingmall finden, - versprochen war´s jedenfalls.

Das stimmt nicht. Es war nicht versprochen, sondern angeboten worden. Der Kunstverein hat abgelehnt, weil dieses ach so großzügiges Geschenk eher ein Damoklesschwert war. Zwar müsste man keine Miete zahlen aber die Nutzung der Räumlichkeiten wäre mit untragbaren Folgekosten verbunden. Man müsste Personal einstellen, das dort während der gesamten Öffnungszeiten auf die Kunstwerke aufpassen würde, weil es sich um nicht abschließbare Räumlichkeiten handelte. Ferne müsste man enorme Kosten für Strom und Heizung übernehmen, und, und, und ...

Die Stadt ist nicht so sozial, wie sie sich öffentlichkeitswirksam in NT immer präsentiert. Sie wollte etwas verschenken, was (aus guten Gründen) keiner haben will.

pumuckl Offline

Foren-Profi

Beiträge: 281

07.10.2016 23:06
#88 RE: Mehrgenerationen-Wohnprojekt Zitat · antworten

also wem das gebäude vom noch edeka markt gehört kann ich beantworten. es gehört einem herrn reil, früher hatte er ein möbelhaus, dem gehört noch viel mehr in der gegend. der gute man ist mittlerweile 84 0der 88 jahre alt und hat bestimmt alles an seine nachkommen übergeben. ich weiß leider nicht ob er noch selbst an der ganzen sache mitwirkt. hab den mann leider nicht kennengelernt, er ist aber evangelisch, was sehr für ihn spricht. gruß pumuckl.

Luise Nomayo Offline

Foren-Gott

Beiträge: 5.574

08.10.2016 16:17
#89 RE: Mehrgenerationen-Wohnprojekt Zitat · antworten

Hallo, 5 vor 12!

Sie haben das Ladenproblem der Tafel sehr gut beschrieben und präzisiert.

Natürlich kenne ich, sowohl den alten Laden und den anvisierten neuen.
Ich war erst gestern in diesem EDEKA Laden in der Fichtestraße.

Natürlich sind beide Lokalitäten keine Exklusiv-Empfangsräume für Kunden und sicherlich auch logistisch nicht optimal.
Aber schließlich wird hier nix beworben und verkauft und es werden keine Gewinne gemacht, sondern Waren und Leistungen verschenkt.

Da es sich um Leistungen und Waren handelt, welche in ausreichend großer Zahl und guter Qualität den Armen und Bedürftigen, schnell und direkt zugute kommen sollen, muss einfach an Betriebskosten gespart werden, welche in üblichen Verkaufshäusern anfallen.

Nicht einmal bei Fleischmann, oder in den meisten Selbstbedienungs-Läden (Real, Netto, Aldi, Norma) gibt es Ambiente, Raumgestaltung und Logistik wie in Feinkostläden!
Auch sie erfüllen alle hygienischen und gesetzlichen Vorschriften, so wie das vor Gebhardt auch im Stockerhut-Laden der Fall war.
Eine Renovierung am alten Platz hätte bestimmt alle weiteren, ggf. notwendig gewordenen Bedingungen erfüllen können.

Herr Strehl hat diese Woche das auch m.E. zu recht in einem NT-Leserbrief angesprochen.

Er meinte, das viele Geld für die neue Ladenmiete (10.000 €/mtl. plus Renovierung) wäre besser verwendet, wenn man damit gleich direkt Bedürftige unterstützte.

Außerdem sollte bisher die Tafel eine caritative Einrichtung sein, in welcher sehr viele Freiwillige ihre Hilfen angeboten haben.

Seit Herr Gebhardt die Leitung dieser Einrichtung an sich gerissen hat, wurden üble Nachreden gestreut, Helferinnen und Helfer von ihm verdächtigt, sich unzulässig "bedient" zu haben und viel Übles mehr.
Das erinnert mich noch an seine Zeit, als er für den Diakonie-Werkhof, gleich nach 2005, (Einführung von HartzIV und 1€-Jobber) verantwortlich war.
Das Regiment, das er dort gegenüber den Erwerbslosen führte, war mehr als rigide und ausnützerisch.

Er hat die 1€-Jobber wie Sklaven für Bauarbeiten (Renovierung von Postwohnungen), für gewerbliche Entrümpelungen (Arztpraxen usw.) und für sonstige Geschäfte privater Kunden (Schneeräumen, Holzfällen, Gartenarbeiten usw.)genötigt.

Für die damalige "Übernahme" von Hartz VI Erwerbslosen, zahlte die Agentur i.WEN an seinen Werkhof nicht nur die Aufwandsentschädigung von 1,50 €/h an die 8 - 12 Arbeitslosen, für deren Arbeitseinsätze, sondern pro Nase wurden von der Agentur mtl. 350 € an den Werkhof bezahlt.

Das reichte offensichtlich dem geschäftstüchtigen Diakonieleiter nicht.
Er kassierte für die Arbeitsleistungen der 1€Jobber, für oben beschriebene Tätigkeiten, von den Kunden für je eine geleistete HartzIV-Stunde, - sage und schreibe 8,- € -!

Dem konnte ich damals ein Ende setzen. Er wurde von mir angezeigt, nachdem ich mit Rechnungen diese ungesetzliche Ausbeute belegen konnte und er musste sich vor Gericht verantworten.

Leider habe ich zu Interna der Tafel keine Details, denn bei seiner damaligen Vorstandswahl hat er dafür gesorgt, dass ich meine freiwillige Leistungen als Kassenprüferin aufgeben musste.

Luise Nomayo Offline

Foren-Gott

Beiträge: 5.574

08.10.2016 16:35
#90 RE: Mehrgenerationen-Wohnprojekt Zitat · antworten

Hallo, pumuckl!

Danke, für die Info zum Gebäudeeigentümer.
Jetzt erinnere ich mich auch noch an das Möbelhaus Reil.
Ich halte die angeblich geforderte Monats-Miete von 10.000 € für den Laden, zumal in dieser toten Gegend, für Wucher. Aber das ist meine Meinung, die sich von Gebhardts und jener von OB Seggewiß und Stadtrat unterscheidet.
Unter Herrn Vorsitzenden Gebhardt ist offensichtlich die Stadt mit OB Seggewiß und dem Stadtrat bereit, das hinzublättern und auch noch Geld für Renovierungen hineinzustecken.

Warum fällt mir in diesem Zusammenhang ein Ausspruch des Herrn OB Seggewiß ein, der damals meinte, als es um das Shoppingcenter ging, die Geschäftsmieten in der Innenstadt und Max-Regerstraße seien deshalb so hoch, weil die Vermieter den Hals nicht voll genug bekämen?

Natürlich kann ein Vermieter die Miethöhe selbst bestimmen, aber nur solange er die dann auch erhält.

Offensichtlich sind für Stadt, OB und Stadtrat Gebhardt, "die einen gleicher, als die anderen"?

Aber vielleicht vereinbarte der Hausherr mit Herrn Gebhardt, dass er für die Tafel eine mtl. Spende leisten werde?

Luise Nomayo Offline

Foren-Gott

Beiträge: 5.574

08.10.2016 21:45
#91 RE: Mehrgenerationen-Wohnprojekt Zitat · antworten

Um meine Aussagen im vorhergehenden Beitrag an "5 vor 12" zu belegen, die da lauteten:

Zitat
"Seit Herr Gebhardt die Leitung dieser Einrichtung an sich gerissen hat, wurden üble Nachreden gestreut, Helferinnen und Helfer von ihm verdächtigt, sich unzulässig "bedient" zu haben und viel Übles mehr."



sollte man auf die Homepage der SPD-Neunkirchen, welche von Herrn Gebhardt verwaltet und gestaltet wird, gehen:
http://www.spd-weiden-neunkirchen.de/josef_gebhardt.html

Man zeigt (nicht klicken) mit der Maus auf die Überschrift "Briefe an die Redaktion" und hält darauf inne, denn dabei erscheint ein Fenster mit Gebhardt´s eigener Behauptung:

Zitat
"Die Kräfte aus Ausländerfeindlichkeit und der Gier möglichst viel selbst mitzunehmen, wollte die Wiederwahl verhindern. Vermutlich hat Herr Josef Wieder vom NT hier etwas schludderig gearbeitet"



Dort findet man nach dem Debakel der Vorstandswahlen der Tafel (welche wiederholt wurden, weil Herrn Gebhardt die Abwahl nicht passte)eine Sammlung von 3 Leserbriefen, insbesondere von 2 Mithelfern der Tafel - unter anderem von Frau Diana Hermann -.

Dazu ist anzumerken, dass Herr Gebhardt zwar den Leserbrief eines Herrn "Ludwig Reiß" kritisierte, weil Herr Gebhardt offensichtlich herausfand, dass ein Fake sich des falschen Namens Ludwig Reiß als Leserbrief-Schreiber bediente,
aber Herr Vorsitzender Gebhardt anderseits wohl selbst seine Stellung in der Tafel dazu nutzte, um die Lobhudel-Leserbriefe, des Herrn Schaller und der Frau Hermann, zu initiieren.
Herr Gebhardt ist m.E. keinen Deut besser, als der Fake-Schreiber, den er beschimpfte.

Besonders Frau Diana Hermann (im Laden der Tafel tätig), kann den ihr unterstellten Leser-Brief nicht selbst geschrieben und verfasst haben, Sie ist, aufgrund ihrer Herkunft, der deutschen Sprache nicht so mächtig, diesen Leserbrief selbst verfasst und geschrieben zu haben.

Inhaltlich richtig bleibt aber auch die Kritik des Fake Reiß, auf welche Herr Gebhardt natürlich nicht eingegangen ist.
Wie richtig und wahr dessen Beobachtungen wirklich gewesen sind, entzieht sich meiner Kenntnis, denn ich war bei beiden Mitgliederversammlungen nicht eingeladen.

Ich erfuhr davon erst durch die Berichte des Herrn Wieder im NT.
Ich war damals schon sehr überrascht, denn
ich wurde dazu, als Mitglied der Tafel, nicht eingeladen und war so von den Vorstandswahlen ausgeschlossen!

Ich nehme an, dass im Vorfeld der Vorstandswahlen von Herrn Gebhardt bereits eine Auswahl jener Mitglieder getroffen wurde, von denen man annahm, dass sie für ihn stimmen würden?

Dass es dann doch in der Mitgliederversammlung zur Abwahl des Herrn Gebhardt kam, war für ihn wohl nicht vorhersehbar, deshalb seine üble Nachrede von Gier, Ausländerfeindlichkeit und "Mitnahmen" (Diebstahl)gegenüber den Wählern und der Kritik an Herrn Wieder.

Bei der Wahlwiederholung hatte Herr Gebhardt wohl besser aufgepasst, damit entsprechend viele Wähler anwesend waren, die für ihn stimmten.
Schließlich hat er die Einladungen zu den Mitgliederversammlungen selbst durchgeführt.

Wie oben schon erwähnt, auch zur Wahlwiederholung war ich als Mitglied nicht eingeladen.
Ich weiß also gar nicht, auf welcher rechtlichen Grundlage diese 1. Wahl hätte wiederholt werden dürfen?

Ja, ja, Herr Gebhardt ist ein "SPD-Vollblut Politiker", da stellt sich die Charakterfrage erst gar nicht.

5 vor 12 Offline

Normalo


Beiträge: 74

03.11.2016 16:54
#92 Soziale Stadt Weiden Zitat · antworten

Zitat von pumuckl im Beitrag #88
also wem das gebäude vom noch edeka markt gehört kann ich beantworten. es gehört einem herrn reil, früher hatte er ein möbelhaus, dem gehört noch viel mehr in der gegend.

@pumuckl:
Danke 007 alias pumuckl ;-)
Danke für die Infos über den Gebäudeeigentümer. Ja, Möbelhaus Rail habe ich auf alten Fotos der Frauenrichter Straße aus den 60er gesehen. Musste recht erfolgreiche Firma gewesen sein.

Inzwischen hat sich herausgestellt, dass meine ursprüngliche Informationen über die Höhe der Monatsmiete für die Tafel in dem ehemaligem Edeka-Laden nicht ganz stimmen. Asche auf mein Haupt, dass ich Herrn Rail verdächtigte, überzogene Miete zu verlangen.

Der Artikel im NT war etwas irreführend formuliert. Zwar muss die Stadt in diesem Jahr tatsächlich die 10000 € überweisen aber hierbei handelt es sich offensichtlich nur um die Miete für November, Dezember und/oder eventuell eine Kaution. Die tatsächliche zukünftige Monatsmiete wird dann 3300 € sein, wovon ein Teil der Landkreis Neustadt übernehmen sollte, weil einige der Essensempfänger auch aus Umland kommen.

Herr Luger hat Herrn Rail zudem die gesamte Ladeneinrichtung kostenlos zur Verfügung gestellt, damit die Tafel sie weiter nutzen kann. Das ist mal eine richtig schöne und soziale Geste. Hätte ich dem Luger gar nicht zugetraut.

Zitat von Luise Nomayo im Beitrag #89
Seit Herr Gebhardt die Leitung dieser Einrichtung an sich gerissen hat, wurden üble Nachreden gestreut, Helferinnen und Helfer von ihm verdächtigt, sich unzulässig "bedient" zu haben und viel Übles mehr.

@Luise Nomayo:
Nun ja Herr Gebhardt ist eine Kapitel für sich. Ich habe ihn mehrmals als unglaublich arroganten Menschen, der insbesondere Frauen gerne grundlos beleidigt, erlebt. Aber die Verdächtigungen, einige Helfer hätten sich unzulässig bedient, ist nicht wirklich eine Nachrede. In einigen Fällen traf das offensichtlich zu, denn mir ist ein Fall bekannt, in dem eine Helferin damit im Bekanntenkreis mehr oder weniger prallte. Ich werde keinen Name nennen, zumal ich ihn gar nicht kenne. Ich war nur zufällig Zeugin des Gesprächs und es hat mich ziemlich fassungslos gemacht, wenn auch nicht wirklich überrascht. Es ist mir schon vorher zu Ohren gekommen, dass eine russischstämmige Helferin ihre russische Landsleute gerne überbevorzugt und ihnen auch ermöglicht, die strikte Regeln der Menge der einzelnen Lebensmittelgruppen massiv zu umgehen. Keine schöne Sache aber so ist es nun mal. Wo Menschen arbeiten, dort zeigen sich auch menschliche Charakterschwächen. Da wird die Tafel keine Ausnahme in der Landschaft sein.

Zitat von Luise Nomayo im Beitrag #89
Das reichte offensichtlich dem geschäftstüchtigen Diakonieleiter nicht. Er kassierte für die Arbeitsleistungen der 1€Jobber, für oben beschriebene Tätigkeiten, von den Kunden für je eine geleistete HartzIV-Stunde, - sage und schreibe 8,- € -!

Dem konnte ich damals ein Ende setzen. Er wurde von mir angezeigt, nachdem ich mit Rechnungen diese ungesetzliche Ausbeute belegen konnte und er musste sich vor Gericht verantworten.

Jetzt verstehe ich, warum sie Herr Gebhardt so hasst und überall verunglimpfen versucht. Das musste ein unglaublicher Schlag für sein überdimensional aufgeblähtes Ego gewesen sein. Anscheinend hat er die Kränkung bis heute nicht überwunden, wenn er gegen Sie ständig nachtreten muss.

Was ich nicht verstehe, wieso darf er in leitender Position weiter arbeiten? Das mit den 1-€-Jobbern war doch ein Betrug. Oder wurde er vor dem Gericht freigesprochen? Davon mal abgesehen eignet sich sein Charakter und seine Umgangsformen höchstens für eine Arbeit mit Rindviehern und da hätte ich Bedenken gehabt.

Ich wollte der Tafel mal eigentlich a Bisserl was spenden und vielleicht auch als Ehrenamtler helfen, aber als ich Herr Gebhardt in Aktion erlebte, habe ich den Gedanken schnell wieder verworfen. Ich kam in den Laden am Stockerhut und er hat dort grad Leute anschreit, beleidigt und nieder gemacht. Grad die, die schon eh von Schicksal niedergeschlagen sind, muss er auch noch niedermachen, nur um sein Ego zu bedienen. Er hielt seine Tiraden sogar für witzig und hat über seine verletzende Sprüche selber gelacht. Sonst hat natürlich niemand gelacht. Ich fand es alles sehr peinlich bzw. menschenunwürdig und verließ den Laden sofort. Unter solchem Menschen will ich nicht arbeiten.

Zitat von Luise Nomayo im Beitrag #91
Besonders Frau Diana Hermann (im Laden der Tafel tätig), kann den ihr unterstellten Leser-Brief nicht selbst geschrieben und verfasst haben, Sie ist, aufgrund ihrer Herkunft, der deutschen Sprache nicht so mächtig, diesen Leserbrief selbst verfasst und geschrieben zu haben.

Mag sein oder auch nicht. Da müsste sich Frau Hermann selbst dazu äußern. Ihre Deutschkenntnisse allein sind noch kein Beweis. Wenn Sie mich Frau Nomayo persönlich sprechen würden, würden Sie mir Aufgrund meines Akzents und meiner unzureichenden Ausdrucksweise bzw. Fehler in gesprochenem Deutsch auch keinen längeren oder wohlformulierten Brief zuzutrauen. Dennoch schreibe ich Briefe und auch ein Buch. Sprechen und Schreiben sind nämlich zwei völlig verschiedene Sachen. In der Schriftform hat man mehr Zeit, die Gedanken richtig ausformulieren zu können und man macht weniger Grammatikfehler. Zudem kann man den Dudenkorrekor drüben laufen lassen. Wenn es denn richtig gut werden soll, um den Text veröffentlichen zu können, bitte ich schon mal muttersprachliche Freunde, die hier zu Schule gegangen sind, mir behilflich zu sein. Auch wenn ich Herrn Gebhardt vieles und nix Gutes zutraue, Frau Hermann hätte bei dem Leserbrief so verfahren können, wie ich bei wichtigeren Texten verfahre.

Wie gesagt, man müsste sie fragen, ob sie die Urheberin des Lesebriefs ist, um sicher behaupten zu können, das dem nicht so ist. Sollte sich herausstellen, dass sie von dem ihr unterjubeltem Brief gar nicht weiß, würde ich es schon als sehr bedenklich bzw. rechtswidrig einstufen. Das sollte man dann eventuell auch mit rechtlichen Schritten beenden und Herrn Gebhardt zur Vernunft bringen. Zumal wenn es sogar um Manipulation bei der Vorstandswahl gehen sollte.

Luise Nomayo Offline

Foren-Gott

Beiträge: 5.574

04.11.2016 15:57
#93 RE: Soziale Stadt Weiden Zitat · antworten

Zuerst mal danke @pumuckl
für die Richtigstellung des NT Berichtes zu Ladenmiete für die Tafel.
3.300 € mtl. Ladenmiete für den ehemaligen Edeka-Laden klingt schon realistischer, als die vom NT verkündeten 10.000 mtl. €.

Auch die Sachspende in Form von Ladeneinrichtung, dürfte hilfreich sein für den Tafelbetrieb und so das Mobiliar für die größere Ladenfläche aus dem alten Laden ergänzen?

Für diese Sachspende wäre die "Tafel" aber auch berechtigt, eine entsprechende Spendenquittung auszustellen, wenn das vom Spender als buchhalterisch nützlich erachtet wird?

Zitat @5 vor 12

Zitat
Jetzt verstehe ich, warum sie Herr Gebhardt so hasst und überall verunglimpfen versucht. Das musste ein unglaublicher Schlag für sein überdimensional aufgeblähtes Ego gewesen sein. Anscheinend hat er die Kränkung bis heute nicht überwunden, wenn er gegen Sie ständig nachtreten muss.

Was ich nicht verstehe, wieso darf er in leitender Position weiter arbeiten? Das mit den 1-€-Jobbern war doch ein Betrug. Oder wurde er vor dem Gericht freigesprochen? Davon mal abgesehen eignet sich sein Charakter und seine Umgangsformen höchstens für eine Arbeit mit Rindviehern und da hätte ich Bedenken gehabt.



Nein, freigesprochen wurde er nicht.
Das Verfahren wurde, trotz mehrerer Zeugenbefragungen damals Betroffener und der Vorlage von Beweisen und Belegen eingestellt, auf Strafe wurde damit verzichtet.

Er hatte sich zur damaligen Rechtslage (Einführung Hartz IV und Sozialgesetzbuch II) als Unwissender, aber helfender Menschenfreund dargestellt (war aber anderseits so informiert, dass er die 1€-Jobber schon vor Inkrafttreten des Gesetzes am 1.1.2005 bei der ArGe beantragte und bestellte).

Das war sicherlich nicht nur für Ihn selbst und seinen Werkhof, somit auch für die Diakonie Weiden peinlich, für welche er als Geschäftsführer, ebenso wie bei der pleite gegangenen Oikos GmbH fungierte. Auch hatte er ab 2006 das Vorstandsamt als ArGe-Beirat (2006) inne, was nicht gerade vorteilhaft für diese Position gewesen sein dürfte?

Siehe dazu Finanzberichte Bundesanzeiger ab 2006 (vorher Registergericht WEN)

Oikos GmbH
Weiden i.d.OPf.
Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006
Firmeneintrag Oikos bei Registergericht ab 2002

Wie "erfolgreich" er zu dieser Zeit(z.B.2006), als Geschäftsführer der Diakonie Weiden gGmbH (http://www.deutsche-unternehmen-register...?c=DE&id=742860 ), oder der Oikos GmbH Weiden (Finanzberichte https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet ) ist öffentlich von jedem nachzuvollziehen.

Vielleicht war es diese Ämterhäufung und das an den Tag gelegte, soziale Gehabe, das ihn vor Strafen bewahrte?

Übrigens, er arbeitet in den genannten Positionen der Diakonie GmbH Weiden, Oikos GmbH Weiden, Werkhof Weiden, nicht weiter.
Aber seinen Vorstandspositionen in Vereinen, oder auch bei der SPD Neunkirchen, tat das bisher keinen Kratzer.

pumuckl Offline

Foren-Profi

Beiträge: 281

04.11.2016 16:51
#94 RE: Soziale Stadt Weiden Zitat · antworten

hallo 5 vor 12, ich glaub ich muß da was richtigstellen, ich bin immer nur als pumuckl im forum aufgetreten, niemals als 007. da hat sich jemand mit fremden federn(oder auch nicht) geschmückt. bei allen meinen bisherigen meldungen war ich -und bleibe ich- immer pumuckl. nur zur klarstellung. gruß pumuckl.

5 vor 12 Offline

Normalo


Beiträge: 74

04.11.2016 17:47
#95 RE: Soziale Stadt Weiden Zitat · antworten

Zitat von Luise Nomayo im Beitrag #93
Nein, freigesprochen wurde er nicht.
Das Verfahren wurde, trotz mehrerer Zeugenbefragungen damals Betroffener und der Vorlage von Beweisen und Belegen eingestellt, auf Strafe wurde damit verzichtet.

Er hatte sich zur damaligen Rechtslage (Einführung Hartz IV und Sozialgesetzbuch II) als Unwissender, aber helfender Menschenfreund dargestellt


Aha, interessant...
Ich dachte bis jetzt immer, es gilt die Prämisse: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Wurde das deutsche Rechtssystem diesbezüglich geändert? Na dann kann ich ja eine Bank ausrauben und hinterher behaupten, ich wusste nicht, dass man es nicht darf. Natürlich wäre das geraubte Geld für einen guten Zweck. Ich bin ja helfender Mensch und würde mit der Kohle ein historisches Haus in der Frauenrichter Straße vor dem Verfall retten.

Mal schauen, ob ich damit auch so durchkomme, wie Herr Gebhardt.
Ach nö, ich vergaß, ich habe keine einflussreiche Freunde. Für mich gilt dann andere Justiz als für die verfilzte Spezis unserer Stadt... :-/

Rantanplan Offline

Normalo

Beiträge: 82

07.11.2016 16:01
#96 RE: Soziale Stadt Weiden Zitat · antworten

Zitat von 5 vor 12 im Beitrag #95

Aha, interessant...
Ich dachte bis jetzt immer, es gilt die Prämisse: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Wurde das deutsche Rechtssystem diesbezüglich geändert? Na dann kann ich ja eine Bank ausrauben und hinterher behaupten, ich wusste nicht, dass man es nicht darf. Natürlich wäre das geraubte Geld für einen guten Zweck. Ich bin ja helfender Mensch und würde mit der Kohle ein historisches Haus in der Frauenrichter Straße vor dem Verfall retten.

Mal schauen, ob ich damit auch so durchkomme, wie Herr Gebhardt.
Ach nö, ich vergaß, ich habe keine einflussreiche Freunde. Für mich gilt dann andere Justiz als für die verfilzte Spezis unserer Stadt... :-/



Unwissenheit schützt nach wie vor nicht vor Strafe. Also besser aufpassen und sich nicht darauf zu berufen versuchen!
Ich kenne vorliegenden Fall nicht und kann mir kein juristisch fundiertes Urteil erlauben, aber es kommen eigentlich nur zwei Gründe für den Freispruch in Frage:
1. Strafvereitelung
2. Unschuld
Grund Nr. 1 ist eher unwahrscheinlich, da sich dafür zu viele Personen zu weit aus dem Fenster lehnen müssten und die Gefahr sehr groß ist, dass sie raus fallen und sich das Genick brechen. Grund Nr. 2 ist daher als wahrscheinlicher anzunehmen.

Siggi Offline

Foren-Gott

Beiträge: 1.214

20.03.2017 10:14
#97 RE: Soziale Stadt Weiden Zitat · antworten

Sehr lobenswerte, soziale Einstellung:

https://www.onetz.de/kreis-amberg-sulzba...g-d1737934.html

Wäre schön, wenns davon mehr in der Region gäbe?

Siggi

friedrich Offline

Foren-Profi

Beiträge: 120

06.04.2017 16:13
#98 RE: Soziale Stadt Weiden Zitat · antworten

Die neue Tafel im Ortsteil Rehbühl wurde auch diese Woche eröffnet. Am Stockenhut waren noch unmittelbar davor genügend Parkplätze vorhanden. Am neuen Standort müssen leider die Tafel Berechtigten weite Anlaufwege in Kauf nehmen um einen guten Parkplatz zu finden. Dieses Problem hat der SPD Stadtrat Josef Gebhardt leider nicht beachtet, wie er diesen Standort ausgewählt hat.

Rudi Offline

Foren-Profi

Beiträge: 103

06.04.2017 20:40
#99 RE: Soziale Stadt Weiden Zitat · antworten

Warum muß man heutzutage in jedes Geschäft oder Einrichtung mit dem Auto fahren können. Ist es zuviel verlangt auch mal 100 Meter zu laufen

friedrich Offline

Foren-Profi

Beiträge: 120

06.04.2017 23:18
#100 RE: Soziale Stadt Weiden Zitat · antworten

Wer das schreibt mit den 100 Meter hat halt keine Ahnung von der tatsächlichen Lage vor Ort. Die Tafel Berechtigten sind nach ihren Einkauf schwer bepackt und müssen umständlich ihre Ware, etweder den Berg hinauf oder den Berg hinab schleppen, um zu ihren Autos zu kommen und ihre Ware sicher im Auto zu verstauen. Die Realität der Tafel Berechtigten schaut halt anders aus, als das Leben der anderer Leute in Weiden.

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