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 Arbeiten in Weiden
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Luise Nomayo Offline

Foren-Gott

Beiträge: 5.572

20.12.2011 21:35
#21 RE: Soziale Stadt Weiden Zitat · antworten

Zitat von eeeastside2010
Ich schaue gerade auf das Datum eines der letzten Beiträge (24.11.2009) und bin begeistert wie früh Sie (Frau Nomayo) auf dieses Programm bereits hingewiesen haben.

Dieses Programm "Stärken vor Ort" ist doch genau das, welches laut NT nun ausläuft?



....und ich bin sauer, wie mehr als 300.000 € für sogenannte "Mikro-Projekte" an immer die gleichen Handaufhalt-"Träger" irgendwelcher Wolken-Kuckucks-Ideen, in deren Taschen versackten, ohne dass es dafür irgend eine Nachhaltigkeit oder gesellschaftlich-soziale Verbesserung gab!

....das ist auch eine "Leistung", die dann so positiv hingestellt wird, wie heute 20.12.2011 im NT-Bericht!

Zu Einzelheiten siehe Bericht in der Netzzeitung, bereits vom 15.12.11 unter http://www.der-weidener.de/2011/12/1425/

eeeastside2010 Offline

Foren-Ass

Beiträge: 334

20.12.2011 22:36
#22 RE: Soziale Stadt Weiden Zitat · antworten

@ Luise Nomayo

Danke für den Link zum der-weidener.de, der Artikel ist mir wohl entgangen.

Ich frage mich eigentlich, wieso das Zielgebiet für dieses Programm der Stockerhut und Bahnhof mit Weidingweg war und nicht auf das gesamte Stadtgebiet ausgedehnt wurde?

Luise Nomayo Offline

Foren-Gott

Beiträge: 5.572

21.12.2011 00:03
#23 RE: Soziale Stadt Weiden Zitat · antworten

Zitat von eeeastside2010
@ Luise Nomayo

Danke für den Link zum der-weidener.de, der Artikel ist mir wohl entgangen.

Ich frage mich eigentlich, wieso das Zielgebiet für dieses Programm der Stockerhut und Bahnhof mit Weidingweg war und nicht auf das gesamte Stadtgebiet ausgedehnt wurde?



Das Programm hieß "Stärken vor Ort" und, um den Antrag auf EU-Geld durchzubekommen, hat man sich auf den angeblichen, sozialen "Weidener Brennpunkt", den Stockerhut kapriziert.

Da aber sehr schnell klar war,
...dass die notwendigen "Teilnehmerzahlen" aus der Wohnbevölkerung auf kein großes Interesse stießen, ...bzw. nicht glaubhaft eine entsprechende Teilnehmerquote vertreten werden konnte,
...und weil sich dort immer nur die gleichen Leute aus der Barrois-Futter-Krippe melden,
...und damit bei der EU kein Blumentopf zu gewinnen ist,
wurde das "Gebiet" um den Stockerhut herum großzügig erweitert.
Zumindest war dann das "Einzugsgebiet" größer, weil man dann alle JUZ-Besucher als "Teilnehmer" der "Mikro-Projekte" ausweisen konnte, auch wenn das nur Zuschauer und Konsumenten waren.

Im NT steht 1300 Teilnehmer!
Das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen!
Das ist die gesamte Zahl an Jugendlichen und weiblichen Einwohnern des nun "erweiterten" Ortsbereiches, für die das das EU-Programm hätte verwendet werden sollen, während der Stockerhut insgesamt mit Rentnern und Männern nur 800 Einwohner hat!
Tja, "glaube keiner Statistik, es sei denn, Du hast sie selbst gefälscht!"

beobachter Offline

Foren-Gott

Beiträge: 1.421

13.03.2012 09:09
#24 RE: Soziale Stadt Weiden Zitat · antworten

„Gesund im Quartier“ – Initiative e.V. Stadtteil Stockerhut

Im Neuen Tag wird am 5.3.2012 unter der Überschrift Gesund im Quartier von einem Pilotprojekt der Sozialen Stadt in Bayern berichtet, das in Weiden von der Initiative e.V. gemanagt wird. Das Ziel ist laut Bericht die individuell beste Gesundheit im Quartier zu erreichen.

Abgesehen davon, dass es vermutlich kaum ein Plotprojekt ist(siehe Link unten zu Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. vom 10.8.2011) überlege ich, ob das nicht ein Vorhaben ist, das zwar alle Möglichkeiten der Fördermittelschöpfung ausnützt, dessen Sinn aber eventuell hinterfragt werden sollte. Soweit mir bekannt ist, wurde der Stadtteil Stockerhut vor längerer Zeit als soziale Problemlage eingestuft und mit erheblichen Steuermitteln, auch aus dem Europäischen Sozialfons für Deutschland(ESF)zu einem modernen Stadtteil umgebaut. Aus den ehemaligen Sozialwohnungen, nicht alle dem üblichen Standard entsprechend, doch mit entsprechend günstigen Mieten, wurden moderne Wohnungen mit marktüblichen Mieten. Sozial schwache Mieter, die von den neuen Mieten finanziell überfordert wurden oder Bewohner, deren Mieten von den Sozialämtern oder Job-Centern nicht mehr übernommen wurden, zogen aus oder wurden umgesiedelt. Ich denke, diese Entwicklung war beabsichtigt.

Im ESF-Bundesprogramm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Ouartier“ heißt es: …vor allem in städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligten Stadtquartieren.. dort lebende Langzeitarbeitslose und gering qualifizierte Jugendliche….. damit sich die Schere zwischen Menschen mit Arbeit und denjenigen, die auf Transferleistungen angewiesen sind, nicht weiter öffnet, sind vermehrte Anstrengungen nötig… In Ergänzung zu den Investitionen des Städtebauförderungsprogramms „Soziale Stadt“ hat der Bund daher das stadt- und ortsteilbezogene Arbeitsmarktprogramm BIWAQ aufgelegt. Zwischen 2008 und2015 stehen insgesamt bis zu 184 Mio. Euro aus dem Europäischen Sozialfonds und 60 Mio. Euro vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung(BMVBS)zur Verfügung.

Sind die Hausaufgaben bisher nicht gemacht worden oder stimmt die oben beschriebene Entwicklung - Umwandlung in ein gehobenes Wohngebiet?. Bei einer erfolgten Umwandlung müssten eigentlich die Kriterien zur Förderung benachteiligter sozialer Stadtteile mit entsprechenden Brennpunkten weggefallen sein, meine ich.

Aus der eventuellen Zusammenarbeit zwischen Quartiersmanagement, sozialen Verbänden, der Tafel sowie eventuell mit der Volkshochschule wie es zum Beispiel in Baden-Württemberg die VHS als größter Anbieter der Gesundheitsbildung(Kurse gesundheitsfördernder Lebensweisen…)praktiziert wird und eventueller Einbindung von Gesundheitszentren liegt bei mir die Vermutung nahe, dass es sich hier auch um handfeste finanzielle und wirtschaftliche Interessen handeln könnte.

NT-Artikel
http://www.oberpfalznetz.de/onetz/316346...artier,1,0.html

Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung:
http://www.bvpraevention.de/cms/index.asp?inst=bvpg&snr=8487

ESF-Bundesprogramm
http://www.biwaq.de/cln_016/sid_DCFFCFBB...html?__nnn=true

Luise Nomayo Offline

Foren-Gott

Beiträge: 5.572

01.10.2012 11:31
#25 RE: Soziale Stadt Weiden - Man kennt sich! Zitat · antworten

Die Agentur für Arbeit hat natürlich auch einen Verwaltungsausschuss.

Was sind die Aufgaben dieses Agentur Ausschusses?

Jedenfalls nichts, was Arbeitslosen bisher weitergeholfen hat, denn dessen Tätigkeit und Leistung haben sich nicht nur im Verborgenen abgespielt, die Existenz dieses "Vereins" ist auch bisher nicht aufgefallen. Von Kontrollfunktion war bisher noch nicht die Rede, also Fehlanzeige.

Trotzdem, dieser Verwaltungsausschuss trat letzte Woche ins Rampenlicht der Öffentlichkeit und verhalf der Fa. Samhammer zu einem gelungenen PR-Auftritt ("Samhammer eröffnet in Vietnam")in den Geschäftsräumen des Unternehmens.

Stefan Saalfrank, Verwaltungsrat und zugleich "operativer Geschäftsführer der ARGE" in Personalunion!!!, begründet den Besuch des Verwaltungsrates in der Fa. Samhammer mit folgender einleuchtender Erklärung:
"Es ist einfach ein interessanter Betrieb und uns als Verwaltungsrat interessiert natürlich, was der macht!"(Zitat NT)

Auch Walter Scharnagl ist Mitglied dieses Agentur-Verwaltungsrates!
Er ergänzt die sinnige Begründung seines Verwaltungsrats Kollegen Saalfrank und meinte:
"Man schaut, welche Betriebe in der Region sich innovativ entwickeln und welche Erfolgsrezepte sie haben!

Soweit es Scharnagl betrifft, ist das sicher die Wahrheit und ein Netz der verschiedensten Mitgliedschaften, nützt eher dem Verwalatungsratsmitglied Scharnagl, als den von Arbeitslosigkeit Betroffenen der Agentur und der ARGE Weiden.

Schlimm, dass sich DGB- und Verdi-Vertreter dafür hergeben!

aberhallo! ( gelöscht )
Beiträge:

01.10.2012 18:01
#26 RE: Soziale Stadt Weiden - Man kennt sich! Zitat · antworten

Was bleibt
den erlahmten bzw.lahmen Gewerkschaften noch groß übrig?

Die haben sich stolz in die Aufsichtsräte locken lassen und
das heutige Chaos am Arbeitsmarkt mitzuverantworten.
Minijob, Leiharbeit usw.
wurden mit ihrer Zustimmung überhaupt erst möglich.

Was ist nur aus dem Betriebsverfassungsgestz geworden?

beobachter Offline

Foren-Gott

Beiträge: 1.421

09.04.2013 12:53
#27 RE: Soziale Stadt Weiden - Man kennt sich! Zitat · antworten

Weidens Verwaltung und/oder Stadtrat geschlafen?

Bahnhof Maxhütte wird barrierefrei ausgebaut! Weidens Bahnhof war und ist hier bereits großes Thema im Forum. Soweit ich informiert bin hat Weiden sogar einen hauptamtlich angestellten Behindertenvertreter in der Verwaltung.

http://www.ramasuri.de/156036/nachrichte...d-barrierefrei/

Hans Offline

Foren-Gott

Beiträge: 2.118

09.04.2013 13:11
#28 RE: Soziale Stadt Weiden - Man kennt sich! Zitat · antworten

Für viel Geld wurden von Planern Entwürfe erstellt, siehe
http://www.weiden.de/wen/verwaltung/stad...t_bahnstadt.php

Innerhalb dieser Planungen ist auch an barrierefreie Zugänge zu den Bahnsteigen gedacht.
Vielleicht kommen die erst mit einem Bahnhofsneubau durch einen Investor "mit überflüssigem Geld"

Schnelle kostenkünstige Lösungen bleiben bei uns leider unerfüllbare Wünsche.

Hans Offline

Foren-Gott

Beiträge: 2.118

09.04.2013 13:34
#29 RE: Soziale Stadt Weiden - Man kennt sich! Zitat · antworten

Und neu gibt es eine "medienwirksame" Vereinbarung zwischen Stadt und Bahn
http://www.weiden.de/wen/aktuelles/archi...hmenplanung.pdf
die uns auch keinen barrierefreien Bahnhof in absehbarer Zeit bringen wird.

beobachter Offline

Foren-Gott

Beiträge: 1.421

09.04.2013 13:48
#30 RE: Soziale Stadt Weiden - Man kennt sich! Zitat · antworten

Zitat von Hans im Beitrag #28
........Innerhalb dieser Planungen ist auch an barrierefreie Zugänge zu den Bahnsteigen gedacht.
Vielleicht kommen die erst mit einem Bahnhofsneubau durch einen Investor "mit überflüssigem Geld"

Schnelle kostenkünstige Lösungen bleiben bei uns leider unerfüllbare Wünsche.



die Frage ist auch, hat man Anträge gestellt für Mittel dazu aus dem Infrastrukturprogramm des Bundes?? Wenn ja, wie gut waren diese begründet? Oder hat man darauf verzichtet da es bereits modernere Planungen(Vorbild Stuttgart 21??)gab? Oder wartet man eine mögliche Elektrifizierung der Strecke ab? Oder hat man zwar Anträge gestellt, die Barrierefreiheit aber eher als nebensächlich im großen Plan betrachtet?

Fragen über Fragen, deren Beantwortung jedoch auch zum Beispiel den Rollstuhlfahrern(noch alte Bezeichnung bezüglich neuer Verkehrsamtssprache!!)oder stark Gehbehinderten(ebenfalls alte Bezeichnung)weiterhin den Zugang ab den Gleisen Nr. 2 unmöglich macht

beobachter Offline

Foren-Gott

Beiträge: 1.421

26.05.2013 09:55
#31 RE: Soziale Stadt Weiden - Man kennt sich! Zitat · antworten

zur Info:

Weiden hält laut aktueller Statistik der Bundesagentur für Arbeit die Spitze bei der Anzahl der Arbeitslosen in ganz Bayern

Es gibt eben verschiedene Prioritäten

Fade To Grey Offline

Foren-Profi

Beiträge: 291

26.05.2013 11:27
#32 RE: Soziale Stadt Weiden - Man kennt sich! Zitat · antworten

Das ist logisch, das Thema Arbeitslosigkeit hat der Kurt schon vor Jahren zur wichtigen Chefsache gemacht.

Zur Verstärkung der sozialistischen Abwehrfront wurde der Stiegler Ehrenbürger und sollte als Pate aktiv werden.

Bei so viel SPD Einsatz konnte das nur schief gehen.

Der unfähigste OB den Weiden jemals hatte, wird an der Arbeitslosigkeit nichts ändern.
Der Mann ist einfach unfähig.

Luise Nomayo Offline

Foren-Gott

Beiträge: 5.572

26.05.2013 15:14
#33 RE: Soziale Stadt Weiden - Man kennt sich! Zitat · antworten

Zitat von Fade To Grey im Beitrag #32
Das ist logisch, das Thema Arbeitslosigkeit hat der Kurt schon vor Jahren zur wichtigen Chefsache gemacht.

Zur Verstärkung der sozialistischen Abwehrfront wurde der Stiegler Ehrenbürger und sollte als Pate aktiv werden.

Bei so viel SPD Einsatz konnte das nur schief gehen.

Der unfähigste OB den Weiden jemals hatte, wird an der Arbeitslosigkeit nichts ändern.
Der Mann ist einfach unfähig.



Ja, ja, .."zur Verstärkung der sozialistischen Abwehrfront wurde der Stiegler Ehrenbürger und sollte als Pate aktiv werden"....

Das war nicht die einzige PR-Show, welche King-Kurt gg. die hohe Arbeitslosigkeit in der Stadt Weiden veranstaltete.
Nicht nur diese Sklavenvermittler-Messen im Josefshaus (natürlich kostenlos für die Veranstalter), man erinnere sich auch an die Plakatwände im Rathaus-Foyer, an welchen nur Stellen mit abgelaufenen Daten und maroden Minijobs bei Vermittler-Haien monatelang herumhängten und natürlich an diese "Seminare" und "Initiativen" für Unternehmen und Betriebe, z.B. als Warnung gg. Fachkräftemangel.

Da wurden alle kostenlosen staatlichen Zuschussangebote wahrgenommen (Coaches, Wirtschaftsförderer, Arbeitsmarktinitiativen, Bürgerarbeit) und ganz groß als Eigenwerbung für soziales Engagement und Einsatz gg. Arbeitslosigkeit propagiert.
....und sogar der Landkreis wurde "beschuldigt", dass die Einpendler, Arbeitsplätze in Weidener Betrieben besetzen.
....wenn aber Gewerbe- und Industrieflächen als Beschäftigungsinitiative und zur Bewältigung des Strukturwandels im Landkreis ausgewiesen werden,
....dann droht der Chef des Oberzentrums Weiden mit Schadensersatz und Anzeigen.

Ja, ja, ..Strukturwandel, für den hat auch OB Seggewiß und seine SPD sehr viel erreicht. Man muss sich nur die geschäftlichen Veränderungen entlang der Bahnhofstraße ansehen....

Beim Ausräumen meiner Dateien ist mir gerade die Einladung der Stadt vom 11.2.11 in die Hände gefallen, wobei eine Fa. Persockom mit einem Seminar gg. Fachkräftemangel "Wege aufzeigte"!

Wenn´s nicht so traurig wäre, käme man aus dem Lachen über so viel teuren Krampf nicht hinaus.

Goldbaerchen Offline

Foren-Gott

Beiträge: 1.016

26.05.2013 18:07
#34 RE: Soziale Stadt Weiden - Man kennt sich! Zitat · antworten

An einer Senkung der Arbeitslosenquote kann die SPD und Seggewiß kein Interesse haben.

Angenommen wir hätten eine Vollbeschäftigung würden die beiden Repräsentanten der SPD für die Stadtratswahl , die Inhaber oder Niederlassungsleiter einer Leiharbeitsfirma sind, schlicht und einfach Pleite gehen.

Etwas Solidarität unter Genossen ist aber schon erwünscht, Spenden natürlich auch.

siemandl Offline

Foren-Profi

Beiträge: 262

26.05.2013 18:50
#35 RE: Soziale Stadt Weiden - Man kennt sich! Zitat · antworten

Vollbeschäftigung schließt Leiharbeit leider nicht aus.

Luise Nomayo Offline

Foren-Gott

Beiträge: 5.572

03.06.2013 09:36
#36 RE: Soziale Stadt Weiden - Man kennt sich! Zitat · antworten

Ruinenkurt Offline

Hobby-User

Beiträge: 38

07.07.2013 18:51
#37 RE: Soziale Stadt Weiden - Man kennt sich! Zitat · antworten

Glückspiel im Weidener Klinikum, hoch kompetente und qualifizierte Person des öffentlichen Weidener Lebens kritisiert die Arbeit des Weidener Klinikums, sie scheint mit Personalentscheidungen nicht zufrieden zu sein.

Auf den Beitrag von Doris Weiss kammen in Facebook interessante Antworten von
Frau Stefanie Sperrer und Ewald Zenger doch zuerst Frau Weiss.

Doris Weiss eine zufrieden Patientin...wenn du mal ein anderes Thema bringst und zwar Klinikum. Nachdem man immer wieder mal den Ausspruch hört Klinikum Weiden NIE, kann ich dazu folgendes sagen: Ich war wegen einer Tibiakopffraktur, welche operiert werden musste, mal wieder im Klinikum. Die OP war nicht einfach, weil mir zusätzlich noch Knochenmaterial vom Beckenkamm entnommen wurde. Nach 10 Tagen konnte ich entlassen werden und es verlief für mich alles sehr gut.
Hatte vor 2 Jahren eine Acetabulumfraktur mit Beckenbruch und wurde ebenfalls im Weidner Klinikum optimal versorgt. Die chirurgische Abteilung mit Chefarzt Neubauer-Gartzke ist für mich jederzeit empfehlenswert.

Stefanie Sperrer Ich freu mich, wenn jemand auch mal positiv berichtet, denn das ewige Genörgel nervt mich und ich finde, wir können stolz sein auf unser Klinikum !!!


Ewald Zenger Ich kenne jede Menge Leute, die Fürchterliches im Weidener Klinikum erlebt haben. Und ich kenne viele Leute, denen dort prima geholfen werden konnte. Sollen wir deshalb gleich stolz aufs Krankenhaus sein? Es gehört offenbar Glück dazu, ob der Aufenthalt erfolgreich verläuft.

Lieber Herr Zenger ich hoffe für Sie nie auf die Hilfe von diesen Glücksrittern angewiesen zu sein. Es gibt tatsächlich noch Menschen die in Ihren Berufsleben mehr leisten müssen als kluge Leserbriefe zu schreiben.

Luise Nomayo Offline

Foren-Gott

Beiträge: 5.572

07.09.2013 10:30
#38 RE: Soziale Stadt Weiden - Man kennt sich! Zitat · antworten

http://www.der-weidener.de/das-wohl-der-...013-prekar-aus/

Zitat
Das Wohl der Stadt Weiden sieht auch im Monat August 2013 prekär aus



Vielleicht sollte, ein demnächst neu gewählter Weidener OB, auch die Dezernentin für Kämmerei und Liegenschaften in die Registratur und Aktenablage des Rathauskellers schicken und gegen einen soliden, erfahrenen Praktiker auswechseln?
Das würde der Stadt und ihren Bürgern guttun, viele Kostenprobleme lösen und schon einmal keine weiteren, selbstverursachten Super-GAUs mehr schaffen?
Das Arbeitslosenproblem könnte dann, ebenso wie in anderen Kommunen auch, gelöst werden, ohne dass dafür 100 Hektar Wald für ein neues Gewerbegebiet eingeschlagen werden müssen!

Luise Nomayo Offline

Foren-Gott

Beiträge: 5.572

05.01.2015 16:18
#39 RE: Soziale Stadt Weiden - Man kennt sich! Zitat · antworten

Heute im NT ein langer und breiter Jubelartikel zur Statistik von Arbeitsplätzen:
"Plus bei Arbeitsplätzen"
http://www.oberpfalznetz.de/onetz/443580...aetzen,1,0.html
Autor ist: "sbü" (als Autor jedoch nicht im Redaktionsimpressung für Stadt Weiden enthalten)!
Ist wohl ein Auftrags-Jubelartikel, lanciert, noch bevor die Dezember 2014-Arbeitslosen-Statistik am 07.01.2015 offiziell veröffentlicht wird.

Der Artikel wirbt im Vorspann, - laut der neuen Weidener Wirtschaftsförderin -, für die "Erschließung neuer Gewerbegebiete". Inhaltlich wird aber dieser Anspruch damit widerlegt, dass Weidens "Erfolge" nur im Bereich Handel und Dienstleistungen (z.B. Autoreparatur) zu finden sind.
Von Grundstücksinteressent für Gewerbe- und Industrie-Ansiedlung erzählt zwar die Kämmerin, ohne dass sie bisher auch nur eine interessante Unternehmung nennen konnte, welche wirklich in der Stadt Weiden Flächen von der Stadt erweben möchte.
Das Märchenbuch aus der Liegenschaft und Kämmerei war schon bisher ziemlich vielfältig!

Gewerbe- und Industriegebiete werden jedoch für produzierendes Gewerbe und produzierende Industrie geschaffen und nicht für Händler, Gewerbetrreibende, Selbständige oder Instandhaltungs-Unternehmen.

Die IHK Regensburg zeigt in ihren monatlichen Statistiken, dass die Stadt Weiden, sowohl im Baubereich, als auch im verarbeitenden Gewerbe und im Touristikbereich - was die monatlichen Umsätze der Unternehmen betrifft -, das Oberpfälzer Schlusslicht sind.

Die Arbeitslosenzahlen im November 2014 für die Stadt Weiden, waren, wie schon bisher, die schlechtesten in der Oberpfalz und die zweitschlechtsten in ganz Bayern (unabhängig davon, ob man mit kreisfreien Städten jeder Größe, mit Großstädten oder Landkreisen vergleicht)!

Ich frage mich also, was diese Jubelartikel eigentlich noch bezwecken sollen?

Jedenfalls sind sie für mich ein Zeichen dafür,
- dass man die Weidener nicht über die wahren Zusammenhänge unterrichtet,
- dass man mit solchen "Auftrags-Berichten" bestimmte, politische Ziele in der Gesellschaft durchsetzen möchte,
- dass offensichtlich keinerlei Interesse daran besteht, die tatsächlichen Ursachen und Wirkungen der seit 2007 betriebenen Rathauspolitik zu ändern!

Girevoy Offline

Foren-Profi

Beiträge: 141

05.01.2015 16:47
#40 RE: Soziale Stadt Weiden - Man kennt sich! Zitat · antworten

Zitat von Luise Nomayo im Beitrag #39

Ich frage mich also, was diese Jubelartikel eigentlich noch bezwecken sollen?


Ich glaube mit diesem untenstehenden Satz, hast Du den Nagel auf den Kopf getroffen. Man gewinnt wirklich den Eindruck, das die da oben wohl denken, wir sind alle kleine naive Dummchen.

Zitat
- dass man mit solchen "Auftrags-Berichten" bestimmte, politische Ziele in der Gesellschaft durchsetzen möchte,

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