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Pinasse Offline

Foren-Ass

Beiträge: 759

15.01.2009 11:40
#61 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten
In Antwort auf:
Am deutschen Wesen muß die Welt nicht genesen! Aber jeder Euro der in Deutschland verdient wird ist mir lieber als zehn Euros die sonst wo auf der Welt verdient werden! Das ist meine Meinung.


Ja, liebe Karin, wenn das "Verdienen in Deutschland" oberste Priorität für Sie hat, dann melden Sie sich doch gleich bei Ihren SPD-Entscheidungsträgern, Stiegler, Karl und Seggewiß und fordern Sie diese auf, sich dafür zu engagieren, damit doch auch gleich Waffen und Munition an die Palästinenser geliefert werden?!
Oder sehen Sie davon ab, weil Sie befürchten, die Hamas zahlt vielleicht nicht so gut und nicht so prompt?
Aber wenn die BR Schiffe, Panzer und Waffen an Israel verschenkt, - sicher nur zum Ausprobieren, damit die IDF, nach Qualitätsprüfung im Gaza als Kunde auf der Auftragsliste erscheint,
dann könnte man das Kreigsgerät doch gleichzeitig auch nach Gaza zur Qualitätsprüfung schicken, oder?

Jedenfalls würde dann das deutsche Kriegswaffengeschäft noch besser florieren und gute EUROnen nach Deutschland hereinspülen.
Hach, ich sehe mit Ihrer Initiative schon die deutsche Wirtschaft im Aufwind!

Noch eine Frage an Sie:
"Eine Tässchen palästinensisches Kinderblut gefällig?"

Tja, ich kann mich nur wiederholen:
"Der Tod ist ein Meister aus Deutschland, solange das Fressen vor der Moral kommt!"
siemandl Offline

Foren-Profi

Beiträge: 262

15.01.2009 12:01
#62 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten

Folgenden Spruch habe ich eben gefunden.

"Mit Fanatikern zu diskutieren heißt, mit einer gegnerischen Mannschaft Tauziehen spielen, die ihr Seilende um einen dicken Baum geschlungen hat." - Hans Kasper,deutscher Lyriker 1916 -90

Ich werde in diesem Thread nicht mehr schreiben.

Schneider Offline

Foren-Ass


Beiträge: 327

15.01.2009 12:09
#63 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten
Zitat von Pinasse

Tja, ich kann mich nur wiederholen:
"Der Tod ist ein Meister aus Deutschland, ..."

Pinasse, ich finde diese Aussage ziemlich daneben. Erstens, es stehen meines Wissens keine deutschen Soldaten im Gazastreifen im Kampfeinsatz. Was ist mit den Kriegen in Vietnam, Kambodscha, Tschetschenien, Irak und so weiter und so fort. Ist das Töten durch Soldaten nichtdeutscher Herkunft denn kein Vernichten von Menschenleben ??? Wenn die jemand erschossen haben oder erschießen, ist das kein Töten oder nur stümperhaftes Töten ??? Kam bei den Atombombenabwürfen in Hiroshima und Nagasaki denn der Tod aus Deutschland ???

Ich würde an Ihrer Stelle erst mal Überlegen, bevor ich solche Worte gebrauche.
Karin Offline

Foren-Ass

Beiträge: 638

15.01.2009 13:14
#64 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten

Liebste Pinasse,

danke für den Tip. Ich werde versuchen auch die anderen Parteien mit ins Boot zu holen. Vielleicht bringen wir dann ein paar Hartz IV - Empfänger in reguläre Arbeit. Wär doch was!!!!
Denn denen ist es wahrscheinlich egal was ihr Arbeitgeber produziert - hauptsache sie haben Arbeit.

Karin Offline

Foren-Ass

Beiträge: 638

15.01.2009 18:07
#65 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten

Pinasse,

noch ein kleiner Nachtrag: zu Ihrem Angbot eines Tässchen Kinderblutes biete ich Ihnen ein Glas deutscher Kinderarmt.

PS Machen Sie nun den Test über die Englischkenntnisse der User?

Heimatfreund Offline

Foren-Gott

Beiträge: 1.527

15.01.2009 19:38
#66 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten
Heimatfreund Offline

Foren-Gott

Beiträge: 1.527

15.01.2009 21:48
#67 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten
Pinasse Offline

Foren-Ass

Beiträge: 759

15.01.2009 23:58
#68 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten
GASA: DER BÖSE, BÖSE NACHBAR

Was würden Sie tun
– so schrieb am 31.12. die israelische Geschichtswissenschaftlerin Prof. Fania Oz-Salzberger in der FAZ –
wenn Ihr Nachbar immerzu Steine und Molotowcocktails auf Ihre Wohnung wirft?

Würden Sie nicht irgendwann zum Gewehr greifen, um diesem Treiben ein Ende zu machen?
Und wenn sich der Nachbar mit seinen Kindern umgibt, damit Sie ihn nicht treffen, würden Sie dann nicht sogar ein Gewehr mit Zielfernrohr nehmen?
Just so wie dieser Nachbar verhalte sich die Hamas in Gasa, wenn sie israelische Städte mit ihren Sprengstoffraketen beschieße. Daher sei der jetzige Krieg Israels gegen Gasa ein gerechter Krieg.


Mit diesem schönen Beispiel vom Leser und seinem Nachbarn kann man tatsächlich
vieles anschaulich klarmachen.

Nennen wir der Einfachheit halber Sie und Ihre vom bösen Nachbarn terrorisierte Familie die Hausbesitzer und betrachten wir nun die merkwürdigen Verhältnisse im Wohnblock.


Die Nachbarswohnung ist Gasa.

1) Sie haben vor drei Jahren dem Nachbarn die Schlüssel abgenommen. Ohne Ihre Zustimmung als Hausbesitzer darf die Nachbarsfamilie nicht aus ihrer Wohnung heraus, weder zum Arbeiten noch zum Studieren noch zum Verreisen noch zum Einkaufen. Ohne Ihre Zustimmung als Hausbesitzer bekommt der Nachbar keine Post, nichts zu essen, keinen
Strom, kein Gas und keinen Besuch:

Die Wohnung ist abgeschlossen, Sie als Hausbesitzer haben den Schlüssel, und der böse, böse Nachbar ist eingeschlossen. Und zwar seit 2006, seit fast drei Jahren.

Da bekam der böse, böse Nachbar eine Wut.

Der Fehler des bösen, bösen Nachbarn und seiner Freunde im anderen Wohnblock:
Diese Leute haben die falsche Partei gewählt.
Dabei waren Sie doch so nett zu dem Nachbarn gewesen, dass Sie vor vier Jahren, 2005, freiwillig von seinem Balkon mit Seeblick ausgezogen waren, den Sie ihm mal früher abgenommen hatten.
Allerdings eines Blickes oder Wortes gewürdigt hatten Sie diesen Typen bei Ihrem Auszug natürlich auch nicht. Und die Balkonmöbel haben Sie demoliert.
Wo kommen wir denn da hin, wenn wir mit unseren Nachbarn reden würden?
Und nun erzählen Sie aller Welt zwar, dass Sie den Balkon geräumt haben;
aber dass Sie immer noch die Wohnungsschlüssel haben, das sagen Sie nicht.

Da bekam der böse, böse Nachbar eine Wut.

2) Sie haben vor zwei Jahren dem Nachbarn eine Schlägergang geschickt. Sie und Ihre nordamerikanischen Freunde vom Hausbesitzerverband hatten 2007 eine Schlägertruppe in der Nachbarswohnung einquartiert, die Mohamed-Dahlan-Gang. Die sollte dem bösen, bösen Nachbarn die Wohnung wegnehmen.
Gemeinerweise wehrte sich der Nachbar erfolgreich. Da warenSie ganz schön sauer.
Danach haben Sie allen weiszumachen versucht, der böse, böse Nachbar habe nun ohne jeden Grund gewaltsam die Macht in seiner Wohnung übernommen und sei dazu nicht legitimiert.

Sie waren selbst überrascht, wie viele Journalisten diese Lüge gerne verbreitet haben. Bei Silke Mertins aus der taz war es ja vielleicht noch zu erwarten, aber dass auch Torsten Schmitz von der Süddeutschen diesen Unsinn schreiben würde, war verblüffend.

Da bekam der böse, böse Nachbar eine Wut.

3) Sie haben die Betriebskosten nicht korrekt abgerechnet. Seit Jahren werden die dem Nachbarn zustehenden Zahlungen aus Zöllen und Abgaben von Ihnen als Hausbesitzer
zwar einkassiert, aber dem Nachbarn nicht termingerecht und vollständig
ausgezahlt.

Da bekam der böse, böse Nachbar eine Wut.

4) Sie haben schon viele Personen aus der Nachbarswohnung umgebracht.
Das war im Jahre 2006.
Es waren Hunderte Tote in der Nachbarwohnung.
Glücklicherweise war kein Südwind, sonst hätte es bis in Ihre Wohnung gestunken.

Da bekam der böse, böse Nachbar eine Wut.

5) Sie haben dem Nachbarn seine Arbeit und sein Auto weggenommen.
Der Nachbar ging mal auf Fischfang. Das haben Sie ihm verboten. Er hatte mal
Fabriken. Die haben Sie ihm 2006 zerbombt. Er hatte mal Landwirtschaft. Die haben Sie ruiniert, indem Sie den Export verboten haben. Er hatte mal einen Flughafen – gebaut von EU-Geldern. Den haben Sie kaputtgemacht:
Böse Nachbarn brauchen keinen Flughafen.
Der böse Nachbar, der nur schießen will, soll nicht fischen, nicht arbeiten, nicht Boden beackern, nicht verreisen:

Der böse, böse Nachbar soll auf Sie schießen, damit Sie zurückschießen können.
Das tat er denn auch.


6) Gerichte geben dem bösen Nachbarn Recht.
Ignorante Auswärtige, angeblich Fachleute für Nachbarschaftsrecht, wie Amnesty International, UN-Experten, Friedensnobelpreisträger sagen die ganze Zeit, Ihr Vorgehen als Hausbesitzer gegenüber Ihrem Nachbarn verstoße gegen Recht und Gesetz.
Glücklicherweise haben diese Leute keine Polizei, um ihr sogenanntes Recht und Gesetz
durchzusetzen.
„Wieviele Divisionen hat der Papst?“ sagte schon Stalin.

Da bekam der böse, böse Nachbar eine Wut.

7) Sie vertreiben seit Jahren die Freunde des bösen Nachbars aus deren Wohnungen.
Leider hat der böse Nachbar immer noch Handys und Telefone. Daher erfährt er tagtäglich, wie Sie die Freunde und Verwandten des bösen Nachbarn, die im Wohnblock Westjordanland
leben, aus ihren Wohnungen vertreiben.
Ein praktisches Mittel dazu ist die große Wand, die eigentlich zu Ihrem Schutz
dienen sollte
- das haben Sie jedenfalls in Ihrem Bauantrag gesagt.
Aber tatsächlich haben Sie diese Wand nicht um Ihre Wohnung herum gebaut, sondern quer durch die Wohnungen dieser Freunde.
Was brauchen die auch zwei Wohnzimmer?
Eins reicht völlig, im anderen können doch lieber Ihre Freunde wohnen
- demente US-Amerikaner, die so vergesslich sind, dass sie schon nach einem Tag in der fremden Wohnung behaupten, das sei ihre wahre Heimat.
Und dass die Verwandten des bösen Nachbar in ihrer eigenen verkleinerten Wohnung durch eine Sicherheitskontrolle müssen, bevor sie vom Wohnzimmer ins Bad gehen, da ist doch nichts dabei:
Das ganze Leben ist schließlich ein Wartesaal!
Und wer dagegen friedlich demonstriert, der bekommt zwar in Deutschland den Ossietzky-Preis, aber zuhause wieder Tränengas, und wenn er Pech hat, wird er wegen Demonstrierens in Putativnotwehr erschossen.
Natürlich gingen die Freunde des bösen Nachbarn wegen der Wand durch ihre Wohnung vors
Gericht, der damalige deutsche Außenminister, ein bräsiger Mann namens Fischer, nannte dies „nicht hilfreich“, sie bekamen selbstverständlich Recht, aber wieder ist keine Polizei da, die dieses Recht durchsetzt.

Da bekam der böse, böse Nachbar eine Wut.

8) Sie haben dem Nachbarn vor 60 Jahren den Hausbesitz weggenommen.
Vor langer, langer Zeit war der Großvater des Nachbarn Besitzer des ganzen Hauses gewesen. Damals sind Ihre Großeltern in das Haus gekommen, verzweifelt, verfolgt, es war ein guter
Schutz vor dem Sturm. Sie haben bald auf dem Hof eine Wohnung gebaut, der Hof gehörte ja schließlich keinem, nicht wahr, dass die anderen dann nicht mehr von einer Wohnung zur andern kamen, nun ja, sind ja nur Araber.

Gelegentlich kamen ein paar humanistische Spinner vorbei, die hießen Achad ha’Am, Martin
Buber, Hannah Arendt, es waren noch ein paar mehr, die sagten, man müsse mit den Hausbesitzern in Freundschaft leben, aber um Bakunin und Marx’ Willen, diese Araber waren doch zu primitiv für den Aufbau egalitärer Wohnkommunen, mit solchen Landpomeranzen
kann man nicht Freund sein.

Und später als Marx nicht mehr in Mode war, da sagte man um Gottes Willen, diese Araber haben ja die falsche Religion, was wollen die überhaupt hier im Heiligen Hause? Gibt doch genug andere Häuser hier, sollen sie doch dahin.

Und dann, ab 1947, haben Ihre Eltern den Eltern des bösen, bösen Nachbarn die meisten Wohnungen und das ganze Haus weggenommen, als die vor Angst geflohen waren, in Panik vor dem bewaffneten Terror Ihrer Eltern.

Und nun leben viele Nachkommen dieser Leute in der einen Wohnung, im dichtest besiedelten Fleckchen der Erde, in Gasa.
Ja warum ist es jetzt nur so dicht besiedelt?

Da bekam der böse, böse Nachbar eine Wut.

Und so sagte die deutsche Bundeskanzlerin und auch Frau Prof. Oz-Salzberger:
Die Alleinschuld an diesem Krieg hat nur der böse, böse Nachbar.

9) Nachbemerkung.
Als die ersten jüdischen Zionisten um 1890 in das heutige Israel kamen, da waren sie auf der Flucht vor Diskriminierung im Zarenreich, vor Brandschatzung und Ermordung in Pogromen, auf der Suche nach einem freien, selbstbestimmten Leben, das ihnen in ihrer alten Heimat nicht ermöglicht wurde.

Dies war nicht ein Konflikt von Gut gegen Böse, sondern der Streit um ein Stück Land, das den palästinensischen Arabern Heimat war und den Einwanderern als einzig mögliche Heimat erschien.
Gewonnen hat diesen Streit die jüdische Seite, um den Preis des ständigen Kriegszustands.

Jedoch der Friedensplan liegt längst auf dem Tisch.

Dieser besteht in der Zwei-Staaten-Lösung mit Israels Grenzen von 1967, in einer
einvernehmlichen Regelung des Problems der palästinensischen Flüchtlinge, in einer einvernehmlichen Regelung über Jerusalem.
Dies haben die Mitgliedsstaaten der arabischen Liga Israel 2002 vorgeschlagen und in jüngster Zeit nochmals bekräftigt.
Israel ist damit nicht einverstanden, weil Israel sich nicht entscheiden kann, ob es das widerrechtlich besetzte Land im Westjordanland nicht lieber behalten und erweitern will.
Solange Israel nicht sagt "ja, wir wollen lieber Frieden, wir geben das Besatzungsregime auf", solange wird es keinen Frieden geben.

Die Position Deutschlands in diesem Konflikt ist zwiespältig.
Aber kann die Tatsache, dass wir europäischen Juden Opfer eines von Deutschland verübten
großen Unrechts wurden, dem jüdischen Staat das Recht geben, nun Anderen Unrecht zu tun?


Glauben deutsche Politiker wirklich, es sei eine Wiedergutmachung der Ermordung meiner jüdischen Verwandtschaft, dass nun Israel haltlos und bindungslos alles machen darf, was
ihm so gerade einfällt?


Es würde im Gegenteil Israel unendlich gut tun, wenn es aus seiner fantasierten Position, das ewige Opfer zu sein, herausgeführt würde, und wie jeder andere Staat fest in das internationale Regelsystem eingebettet würde.

Das heißt, dass die Besetzung des Westjordanlands, die jahrelange Belagerung Gasas und der Massenmord an den Einwohnern Gasas seit dem 27. Dezember 2008 sanktioniert und boykottiert werden müssen.

Die EU sollte Israel ebenso an seinen Fortschritten in Beachtung von Völkerrecht und Menschenrechten messen wie sie dies - berechtigt oder nicht -mit Serbien und der Türkei tut.

Die rechtliche Bewertung der Fälle Olmert, Barak und Livni aber sollte
ebenso wie in den Fällen Milosevic, Mladic und Karadzic in Den Haag erfolgen
.


Dieser Text wird demnächst in der Neuauflage von Rolf Verlegers Buch
"Israels Irrweg. Eine jüdische Sicht" (PapyRossa-Verlag, Köln) erscheinen.
Er wurde zuerst in leicht veränderter Fassung am 5.1. auf http://www.hintergrund.de publiziert.

Der Autor: Prof. Dr. Rolf Verleger ist Psychologe an der Universität
Lübeck. Er baute die Jüdische Gemeinde Lübeck und den Landesverband
Schleswig-Holstein mit auf und ist seit 2006 Delegierter des Landesverbands
im Zentralrat der Juden in Deutschland.
Pinasse Offline

Foren-Ass

Beiträge: 759

16.01.2009 00:44
#69 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten
16.01.2009 / Schwerpunkt / Seite 3
"junge Welt"
--------------------------------------------------------------------------------

Solidarität
Venezuela schickt Ärzte nach Gaza
Wolfram Metzger

Venezuela plant Hilfsaktionen für die Palästinenser im Gazastreifen. Als Antwort auf das von der israelischen Armee angerichtete Blutbad, dem bereits über 1000 Menschen, darunter Hunderte Frauen und Kinder, zum Opfer fielen, bereitet die bolivarische Regierung in Caracas medizinische Nothilfe vor. Ein erstes Flugzeug mit Ärzten und Medikamenten soll in den kommenden Tagen Richtung Gaza starten. Weitere Hilfslieferungen sind im Gespräch.

Dr. Fares Asfour Rodríguez ist Facharzt für Allgemeinmedizin (Medicina General Integral) und arbeitet in der Basisgesundheitsversorgung der Armenviertel Venezuelas (Barrio Adentro). Er ist palästinensischer Herkunft und koordiniert eine Gruppe von 20 venezolanischen Medizinern, die in den Nahen Osten aufbrechen: »Die Situation in Gaza ist schrecklich. Man kann davon ausgehen, daß die Infrastruktur der Gesundheitsversorgung zerstört ist. Wir wollen versuchen, mit dem Nötigsten, Medikamenten und medizinischer Basisversorgung, zu helfen. Die venezolanische Regierung will mit dieser Aktion ein Zeichen für den Frieden setzen.«

Die »Medicos Generales Integrales« sind Mitglieder der Organisation »Venezolanische Ärzte und Gesundheitsarbeiter für Frieden und Gleichheit« (Médicos y Trabajadores de Salud de Venezuela por la Paz y la Equidad), die seit Ende vergangenen Jahres Teil der internationalen Ärzteorganisation IPPNW (Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs – Ärzte in sozialer Verantwortung) ist. Sie wollen einen Monat in Gaza arbeiten.

Aufgrund der anhaltenden Angriffe auf Gaza haben Venezuela und Bolivien mittlerweile die diplomatischen Beziehungen mit Israel abgebrochen.
Heimatfreund Offline

Foren-Gott

Beiträge: 1.527

16.01.2009 13:47
#70 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten
Karin Offline

Foren-Ass

Beiträge: 638

17.01.2009 16:48
#71 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten

Pinasse,

durch Ihre diversen Beiträge zum Krieg im Nahen Osten habe ich mich mal mit der Hamas und ihre Charta von 1988 beschäftigt.

Wenn die Palästinenser (in diesem Fall die Hamas) auf diese Charta bestehen bleiben - dann gibt es in diesem Land keinen Frieden und jeder Tropfen Sprit den westliche Diplomaten in diese Angelegenheit verfliegen ist für die Katz. Vor 80 Jahren schrieb schon einmal ein Irrer
sein Vorstellungen auf und die Welt glaubte ihm nicht, mit den Folgen müssen wir noch heute lebenleben.

Karin Offline

Foren-Ass

Beiträge: 638

17.01.2009 17:04
#72 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten

Entschuldigung, bin wieder einmal auf irgend eine Taste gekommen.

Dasselbe ist mit dieser Charta. Sie ist menschenverachtend - gegenüber den Juden, den Christen bzw. allen anderen Religionen außer dem Islam und gegenüber der eigenen Bevölkerung.
All die Menschen, die die armen armen palästinenischen Hamaskämpfer bemitleiden - die sollten erst einmal diese Charta lesen.

Heimatfreund Offline

Foren-Gott

Beiträge: 1.527

17.01.2009 17:44
#73 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten

@Karin

Pinasse Offline

Foren-Ass

Beiträge: 759

17.01.2009 21:06
#74 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten

<http://www.linkezeitung.de/cms/index2.ph...=0&Itemid=1>

GAZA: LEHREN EINES ANGEKÜNDIGTEN BLUTBADES
von Silvia Cattori - http://silviacattori.net
16.01.2009
OFFENER BRIEF AN FRAU MICHELINE CALMY-REY

Mit wem denken Sie zu reden, wenn Gaza sich aus seinen Trümmern erheben wird?
Mit jenen aus Ramallah, die ihr Volk verraten und die Sie mit der „Genfer Initiative" in die Irre geführt haben, die Israel den Vorzug gibt und damit den Kolonisierten noch weitere Ungerechtigkeiten bringt?
Oder mit jenen, die das Vertrauen der Palästinenser erworben haben?


Geehrte Frau Bundesrätin!
In diesen grauenhaften Tagen, wo israelische Bomben ohne Unterbrechung auf Gaza abgeworfen werden, die brutal das Leben von Tausenden von Männern, Frauen und Kindern hinwegraffen, in diesen Tagen, wo die Empörung der Machtlosigkeit jene Personen erstickt, die noch etwas Menschlichkeit besitzen, ist es ein Trost für die Belagerten zu wissen, dass überall in der Welt Menschenmengen auf die Strasse gehen, um die von Israel begangenen Verbrechen anzuprangern und auch die Aussagen der zahlreichen Medien und politischen Führungskräften, die versuchten - und weiterhin versuchen - die verbrecherische Schuld Israels in diesem schrecklichen Blutbad, zu verheimlichen oder herunterzuspielen.

„Worauf wartet der Bundesrat um seinen Botschafter aus Israel zurückzurufen und den israelischen Botschafter in der Schweiz auszuweisen?"
[1] protestierte zu Recht der Schweizer Parlamentarier Josef Zisyadis, entrüstet über die zaghaften Reaktionen der Schweizer Behörden von Bern, vor Tausenden von Personen, die am 10. Januar 2009 zur Demonstration gekommen waren, um ihre Empörung gegen die Verbrechen, die von Israel begangen werden, zum Ausdruck zu bringen.

Herr Zisyadis sprach mit aufrichtigem Kummer wie jemand, der es nicht ertragen kann, dass die Menschen, die er vor kurzem in Gaza getroffen und gelernt hat zu lieben und zu schätzen, zu Unrecht massakriert werden.

Im Laufe der letzten Jahre haben Journalisten, Übersetzer und einfache Bürger, die die Wahrheit respektieren, ihr Möglichstes getan um den Ernst der Verfolgungen anzuprangern, der die gefangengehaltene Bevölkerung von Gaza ständig ausgesetzt sind, und zu zeigen, dass diese Menschen pausenlos durch Israels Kollektivstrafen den Verletzungen des Völkerrechts unterliegen und so ihre Regierungen und die Öffentlichkeit über die kriminellen Projekte, die die israelischen Führungskräfte erarbeiteten, zu alarmieren.

Sie und Ihre Bundesräte konnten nicht ignorieren, dass Israel gegen die Bevölkerung von Gaza, eine grauenhafte Militäroperation vorbereitete.
Sie konnten nicht ignorieren, dass Israel eine „Endlösung" programmierte: denn Israel verheimlichte dieses nicht.Am 27. Dezember, zu Beginn dieses Krieges, zynisch benannt „Gegossenes Blei" und zu Beginn der furchtbaren Luftangriffe, die darauf abzielten die Bevölkerung zu traumatisieren und zu lähmen, wusste das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegen (EDA) genau, dass Israel kein Opfer war, welches versuchte sich gegen „Terrorismus" zu verteidigen, sondern aber ein Angreiferstaat, der fest entschlossen ist, ein Volk zu liquidieren, das nie der Kolonialherrschaft nachgegeben hat.

Das EDA wusste, dass Israel Kriegsverbrechen gegen eine ausgeblutete und erschöpfte Bevölkerung beging, von der 800 000 Kinder sind, die von ihren Eltern nicht beschützt werden können.

Geehrte Frau Bundesrätin, Sie haben das Ehrenamt akzeptiert, die Aussenpolitik der Schweiz zu leiten.

Dieses impliziert Verantwortungen.
Akzeptieren Sie daher bitte, dass gut informierte Bürger Sie wegen der Stellungsnahme, die Bern seit dem Anfang dieser unerträglichen Tragödie zum Ausdruck brachte, interpellieren.
Am 27. Dezember, am ersten Tag der Bombardierungen, die fast 300 Menschen ums Leben brachten und Tausend von Verletzten verursachte, hat das EDA den „Raketenbeschuss" von der Hamas verurteilt und hat „die unverhältnismässigen Reaktionen der israelischen Streitkräfte" auf gleichmässige Art und Weise verurteilt und daran erinnert „Israel hat das Recht sich zu verteidigen und seine Bevölkerung zu schützen.

Dies muss aber unter Beachtung des humanitären Völkerrechts erfolgen und dem Prinzip der Verhältnismässigkeit entsprechen."

[2]Diese Symmetrie ist in doppelter Hinsicht unannehmbar. Sie setzt den Angreifer und den massiven Angriff einer offensiven Besatzungsarmee, die mit den verheerendsten Waffen ausgestattet ist, auf die gleiche Ebene wie die Abwehrversuche eines besetzten Volkes, das weder über eine Armee, noch über einen Staat und allerhöchstens über einige selbsthergestellten Raketen verfügt.
Diese schüchterne Reaktion gegenüber der Gewalt des israelischen Angriffs und der Anzahl der palästinensischen Opfer ist sehr schockierend.

Sie liegt weit entfernt von der Courage, die Frau Anna Lindh, Aussenministerin von Schweden, im April 2002 gezeigt hat, als sie die EU aufrief ihre Stricke mit Israel zu brechen, als Protest für die von Ariel Sharon begangenen Massaker im Westjordanland.

Das EDA schweigt ausserdem über die Verantwortlichkeiten der Nichtverlängerung der Waffenruhe zwischen Hamas und Israel, aber Israel verwendete diesen Akt um den gegenwärtigen einseitigen Krieg auszulösen, dessen Ziel es ist, die Hamas führerlos zu machen.
Es schweigt über die Tatsache, dass die Hamas ihre Verbindlichkeiten respektiert hatte, indem sie darauf verzichtete während 5 Monaten Raketen auf den Süden von Israel abzuschiessen, während Israel, indem es sich weigert die Blockade von Gaza aufzuheben, sie nicht respektiert hat.

Es schweigt über die Tatsache, dass die Raketenabschüsse nur wieder begonnen haben nachdem Israel die Waffenruhe Anfang November verletzt hat, indem es dreizehn palästinensische Aktivisten summarisch hingerichtet hat.

[3]Über den wichtigsten Punkt zu schweigen, der sich auf die Ablehnung der Hamas bezieht, die Waffenruhe unter diesen Bedingungen fortzuführen, bedeutet nur, der israelischen Militärpropaganda zu helfen, die besonders durch unsere öffentlichen Medien [4] übertragen wird, und die die Verantwortung für den Angriff, der Hamas zuschieben.

Am 4. Januar hat das EDA in seiner Mitteilung weiterhin diese trügerische Symmetrie beibehalten [5]:
"(...) appelliert das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) inständig an die Konfliktparteien, die Feindseeligkeiten sofort und dauerhaft zu beenden. Der Raketenbeschuss durch die Hamas muss ebenso gestoppt werden wie die israelische Militäraktion, damit die Leiden der Zivilbevölkerung ein Ende nehmen."

Am 9. Januar ist die Mitteilung vom EDA zwar durch die Anzahl der Zivilopfer beunruhigt indem es:
"(...) ruft die Schweiz zu einer unparteiischen Untersuchung über die Einhaltung des humanitären Völkerrechts auf" .
Hier hat man auch das schwere Gefühl, dass das EDA es zurückweist, die Realität eindeutlich zu bezeichnen. Das Wort „Zwischenfall" ist gewählt worden, um die Bombardierungen der UNWRA- Schulen, die voll mit Zivilisten waren, zu bezeichnen. [6]Warum wendet man, wenigstens unter diesen Umständen, nicht das Wort an, das die Massaker der alten Leute, schwangeren Frauen und Kindern, die man in diesen grauenhaften Krieg gestürzt hat, beschreibt? Das heisst, schlicht und einfach „Kriegsverbrechen"?

Ist Israel unantastbar?
Steht es sogar beim Gebrauch des Wortschatzes über dem Gemeinschaftsgesetz?

Gaza ist nie eine „humanitäre" Sache gewesen.
Gaza ist die Inkarnation einer immensen Ungerechtigkeit, die seit 40 Jahren auf eine politische Lösung wartet.

Als wir Ihnen beim DSR (Westschweizer Radiosender, am 8. Januar) zuhörten und Sie diese leider existente Katastrophe, eine „ katastrophische humanitäre Situation" nannten, hätten wir gerne gewollt, dass sie von Anfang an sagen würden, es handelt sich dort um eine „humanitäre Katastrophe", die zynisch laut dem Militärplan von Tel Aviv aufgestellt wurde; dass es sich um Kriegsverbrechen handelt, sogar um Verbrechen gegen die Menschlichkeit die von Israel, mit der Mittäterschaft der „internationalen Gemeinschaft" begangen werden.
Und dass solch ein Abdriften nicht mehr geduldet werden kann.

Es gibt darüber Dokumentationsmaterial.
Israel versuchte es nicht zum ersten Mal.
Seit dem Jahr 2005 vervielfachten sich die Luftangriffe und die „vorbeugenden aussergerichtlichen Tötungen" von Seiten Israels, besonders in Gaza, sowie auch Tötungen von Zivilisten.
Währenddessen liess das Schweigen der „internationalen Gemeinschaft" Israel freie Hand, um seine Massaker an den angeblichen „Fanatikern", diesen „Terroristen", diesen „Islamisten" fortzusetzen, und die Sprecher der israelischen Regierung, die dazu geformt werden zu lügen, gleichzeitig das Ziel anstrebten, sie zu entmenschlichen, um so die öffentliche Meinung vorzubereiten sie zu hassen, damit sie im gegebenen Moment nicht für ihre Situation Mitleid empfinden würde.

Die Palästinenser sind die Opfer eines Krieges, der darauf abzielt, die demokratisch gewählten Hamas-Behörden zu liquidieren und ihnen durch Gewalt die „Palästinensische Autonomiebehörde" aufzusetzen, welche aber von der grossen Mehrheit des palästinensischen Volks mit Verachtung zurückgewiesen wird, eine Behörde die von Mahmoud Abbas geleitet wird, der nur eine Marionette in den Händen von Israel und den USA ist.

Die Schweiz sollte es endlich lassen den Schwierigkeiten noch andere hinzuzufügen, indem sie eine Friedensinitiative („Genfer-Vereinbarungen") weiter unterstützt, die von allen palästinensischen Fraktionen schon im Jahr 2003 zurückgewiesen wurde, mit Ausnahme von kompromitierten Personen, wie Abbed Rabbo.
Er wäre nützlicher gewesen, die völkermörderische Politik von Israel während diesen Jahren einzustellen, wo seine Armee die Bevölkerung von Gaza gefangen hielt und sie entmenschlichte, um sie in den Zustand zu bringen in dem sie sich heute befindet, ohne Nahrung, Wasser, Strom, Gas und Öl , alles was man zum Leben braucht.

All diese Ausschreitungen wären nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung der EU, den USA und der „Palästinensischen Autonomiebehörde" von Ramallah, und auch ohne der Passivität von der Schweiz, die durch ihre Neutralität eine bedeutungsvolle Position hat und somit eine wichtige Rolle spielt.

Das EDA hat nicht protestiert als Tzipi Livni, Ehud Barak und Ehud Olmert angekündigt haben, dass ihre Armee sich vorbereitete „die Hamas zu liquidieren" und dass dieses zahlreiche zivile Opfer mit sich bringen würde.

- Es genügt nicht einige Millionen zu zahlen, um sich ein gutes Gewissen zu erteilen und uns mit vereinbarten Erklärungen zu überschütten, wenn das Übel schon verrichtet worden ist und die Überlebenden für immer geschockt, vor dem Schlimmsten stehen.
- Es genügt nicht die „Garantie von humanitären Korridoren" zu verlangen, obwohl man im Vorraus weiss, dass die israelische Regierung seinen Armeen befiehlt auch auf Krankenwagenfahrer, UNO-Angestellte, Kinder und Schulen zu schiessen, ohne Achtung der Menschen oder des humanitären Rechts, wie man es schon in der Vergangenheit gesehen hat.

Gewiss hat das EDA die Forderung nach einer Sondersitzung des UNO-Menschenrechtsrat in Genf für Gaza unterstützt, aber man sollte mehr unternehmen, man sollte ohne Ausflüchte sagen, dass der Staat Israel nicht über dem Völkerrecht steht und solange er weiterhin das Völkerrecht verletzt, sollte er aus dem Kreis der Nationen ausgeschlossen werden, wie Südafrika, während der Apartheid.

Wir denken, dass ihre Diplomatie sich schon seit langem geirrt hat, indem sie darauf beharrte die „Architekten" der zweifelhaften „Genfer Initiative" zu unterstützen, die schon von Anfang an nicht existieren konnte, und die überdies nicht den Palästinensern Gerechtigkeit bringen würde, denn sie ignoriert die grundlegende Ungerechtigkeit, den Kern der palästinensischen Sache: die israelische Verweigerung des unabdingbaren Rechts der palästinensischen Flüchtlinge auf Rückkehr in ihr Land, in ihre Häuser, aus denen sie vertrieben worden sind, wie alle anderen Flüchtlinge in der Welt.

Anstatt finanziell die Behörden von Ramallah - wovon Leila Shahid die Generalvertreterin bei der Europäischen Union ist - ,die Herrn Mahmoud Abbas, Salam Fayyad, Yasser Abed Rabbo, Saeb Erekat zu unterstützen, sowie die israelischen und palästinensischen NGOs, von denen eine gewisse Anzahl nur vom Leid der Palästinenser leben und die es nur noch verschlimmern, wäre es zweckdienlich und nützlich, Ihre Ämter einzusetzen um zur Versöhnung der palästinensischen politischen Kräfte beizutragen, die sich Israel bemüht hat zu spalten.

Wir missbilligen die Mitteilung vom 4. Januar vom EDA und wir denken, dass durch die Besatzung vom Westjordanland - die seit langen Jahren von Israel beschleunigt hinter der Ablenkungstaktik des angeblichen „Friedensprozess von Oslo" unternommen wird - heute die Lösung „eines existenzfähigen palästinensischen Staates, der Seite an Seite mit einem international anerkannten Staat Israel lebt", unmöglich gemacht wurde.

Die palästinensischen Aktivisten, die nie in diesen Zugeständnissen von Oslo und der Genfer- Initiative mitgeholfen haben, denken seit langem, dass nur die Errichtung eines demokratischen Staates, in dem die Palästinenser und die Israelis die gleichen Rechte teilen würden, nachdem die historischen Ungerechtigkeiten korrigiert worden sind und nachdem auch die Rechte auf die Rückkehr der Flüchtlinge respektiert würden, noch eine Friedensperspektive offerieren kann.

„Israel ist dabei unsere Nation zu vernichten" hat uns Herr Abou Habel mit gebrochener Stimme am 27. Dezember unter dem Bombenhagel aus dem Flüchtlingslager Jabaliah, welches seitdem zu Pulver zermalmt ist, gesagt, bevor sein Telefon endgültig verstummte.
Das wichtigste Ziel Israels war schon immer jegliche Form von Widerstand zum Kolonialprojekt, das auf Massaker und der Enteignung des palästinensischen Volkes fundiert, zu liquidieren.
In dem Moment wo die Vereinigten Staaten jede Glaubwürdigkeit verloren haben, ist die wichtigste Zielsetzung von Frankreich, von Sarkozy - die de facto von einer klaren Anzahl von europäischen und arabischen Staaten geteilt wird - Israel seine Unterstützung zu liefern, um die Hamas-Partei zu hindern zu regieren und in der Region ein Vorbild zu werden.

Derzeit - während die „Palästinensische Behörde" aus Ramallah darauf verzichtet die legitimen Rechte der Palästinenser zu verteidigen und sich betrüblicherweise in eine offene und immer stärkere Kollaboration mit dem Besatzer engagiert- wird der Widerstandseifer der Palästinenser vor allem durch die Hamas verkörpert.
Eine tief verwurzelte Bewegung in der sehr armen Bevölkerung, die seit 1948 in den Flüchtlingslagern lebt, nachdem sie durch die jüdischen Siedler mit Gewalt und Terror aus ihren Städten und Dörfern vertrieben worden sind.

Israel versucht diesen Widerstand endgültig zu bekämpfen indem es die Zivilbevölkerung in Gaza massakriert und Mahmoud Abbas als Hilfskraft benutzt, um die Palästinenser im Westjordanland zu unterdrücken.
Es wird Zeit, dass unsere Regierungen ihre Meinung ändern und verstehen, dass die Hamas heute das Streben eines Volkes darstellt, welches sich weigert zu kapitulieren und welches man nicht an den Rand schieben kann, wie es bislang getan worden ist.

Weder Abbas noch diese ganzen korrumpierten palästinensischen Persönlichkeiten und Botschafter der PLO haben die Legitimität, im Namen der Palästinenser zu sprechen. An erster Stelle sind es die Führungskräfte der Hamas, die vom Volk gewählt wurden, die verächtet werden und denen die westlichen Regierungen halsstarrig jede diplomatische Fähigkeit vorenthalten.

- Solange die europäischen Regierungen sich weigern werden, die Verbrechen von Israel mit ihren Namen zu benennen, und sie nicht Strafmassnahmen gegen diesen Schurkenstaat anwenden, damit er seinen Ausschreitungen ein Ende setzt,
- solange sie sich weiter seinen Anweisungen beugen werden, indem sie die rechtmässigen Vertreter eines Volkes, welches sich gegen die Besatzung auflehnt, verteufeln und sie als „Terroristen" bezeichnet,
wird es keine Lösung für diese Tragödie und die Ungerechtigkeit geben, die die Palästinenser in aller Öffentlichkeit, seit 60 Jahren, erleiden.

Was die Verbrechen in diesem „Ghetto" betrifft, die sich vor unseren Augen abspielen, wird niemand morgen sagen können „ weil man es nicht wusste", wurden diese Verbrechen nicht als Kriegsverbrechen, als Verbrechen gegen die Menschlichkeit, mit Absicht von Völkermord, bezeichnet.

Es ist ein Thema das alle betrifft, über die politischen Zielsetzungen hinaus, und die unsere Regierung als solche berücksichtigen sollte.
Es ist ein Ereignis von noch nie dagewesenem Ausmass!
Die Bürger der Welt sind empört über diese Massaker und ermüdet von allen Friedensfarcen, die seit 1991 dem Friedensprozess von Madrid folgten, und unabhängig von ihrer politischen Partei, erwarten sie von den politischen Führungskräften, dass sie endlich aufhören die Palästinenser zum Narren zu halten, indem sie ihnen nur Lösungen anbieten, die sie zwingen sollen, zwei Ungerechtigkeiten zu akzeptieren :

Die, die ihnen im Jahre 1948 angetan worden ist, als der Kolonialstaat nach einer „ethnischen Säuberung" begann sich auf ihrem Land zu gründen, und die Ungerechtigkeit von 1967, als der Kolonialstaat ihnen wieder neues Land gestohlen hat.
<http://silviacattori.net/article697.html>
Letzte Aktualisierung ( 16.01.2009 )

Heimatfreund Offline

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17.01.2009 21:17
#75 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten

"...die brutal das Leben von tausenden Männern,Frauen und Kindern hinwegraffen..."

Achtung!!! Einige Bilder sind wirklich nichts für schwache Gemüter!

http://www.pi-news.org/2008/04/a-palastinian-education/

Pinasse Offline

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18.01.2009 11:10
#76 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten

Der gestrigen Gaza-Soli-Demo in Berlin, sollten vom Berliner Innensenator Körting (SPD) diskriminierende Auflagen erteilt werden, um sie letztlich verbieten zu können.

Erst das Verwaltungsgericht und dann, nach nochmaligem Einspruch des Innensanators Körtings, hat auch das Oberverwaltungegericht die Auflagen verworfen.

Hier das Resümè des Friedensrates:

Nach den Entscheidungen des Verwaltungsgerichts und Oberverwaltungsgerichts Berlin:

Heutige Demonstration »Stoppt den Krieg in Gaza! Stoppt das Massaker!« kann ohne rechtswidrige Auflagen des Polizeipräsidenten zur Hamas stattfinden.

Soeben hat das Oberverwaltungsgericht die gestrige Entscheidung des Verwaltungsgerichts im Eilverfahren bestätigt. Damit sind die am 15.1. vom Polizeipräsidenten verfügten Auflagen zu der heutigen Demonstrationen im Zentrum Berlins hinsichtlich der Hamas außer Kraft gesetzt. Die Anmelder legen Wert auf die Feststellung, dass der Aufruf des Bündnisses weder die Hamas noch andere Parteien erwähnt hatte.

Lediglich klarstellend wurde vom Verwaltungsgericht hinzugefügt:
»auf der Versammlung hat insbesondere die die Billigung von Selbstmordattentaten gegen und Raketenangriffen auf Zivilisten in Israel und auf zivile israelische Einrichtungen in Wort, Schrift und Bild zu unterbleiben«.

Die weitergehenden Auflagen sind nach Ansicht der Verwaltungsgerichte eine Verletzung der verfassungsrechtlich verbürgten Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit: dass Kennzeichen und Symbole der Hamas und ein Bild des Hamas-Führers Mahmud Sahar nicht gezeigt werden dürfen;
ferner war untersagt worden, sich mit der Rede des Hamas-Führers Mahmud Sahar vom 5.1. 2009 zu solidarisieren, die über den Fernsehsender Al-Aksa ausgestrahlt worden sein soll.
Mit Genugtuung nehmen wir zur Kenntnis, dass wir diese rechtswidrigen Auflagen mithilfe unserer Rechtsanwälte Eberhard Schultz und Claus Förster wie schon im Falle ähnlicher Auflagen bei einer Demonstration zum Libanon-Krieg 2006 (damals die Hisbollah betreffend) abwehren konnten. Damit wird auch verhindert, dass die bloße Information, das Mitführen von Fahnen oder Symbolen kriminalisiert wird.
Damit ist auch der Versuch von Innensenator Körting (SPD) gescheitert, in letzter Minute in das schwebende Verfahren einzugreifen und die Veranstalter zum Akzeptieren der verfassungswidrigen Auflagen zu bewegen:

In einer Presseerklärung vom 16.1. 2009 hatte er u.a. ausgeführt
" Die Unterstützung der Hamas in Deutschland durch Demonstrationen soll die Raketenangriffe auf israelische Bürgerinnen und Bürger rechtfertigen und die Hamas ermuntern, weiter Raketenangriffe vorzunehmen. Eine derartige offenkundige Unterstützung von terroristischen Anschlägen ist mit der öffentlichen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland nicht vereinbar. Ähnliches gilt für die Rede des Hamas-Führers Mahmud Sahar, der am 5. Januar 2009 mit Anschlägen auf israelische Zivilisten und Einrichtungen in der ganzen Welt gedroht und es für legitim erklärt hat, auch israelische Kinder zu töten. Auch dieser unglaubliche Aufruf darf in Deutschland nicht toleriert werden."

Dies obwohl wir unsere Anwälte in der Antragsschrift, die dem Innensenator bekannt gewesen sein muss, nachgewiesen hatten: die Pressemeldung der Süddeutschen Zeitung, auf die sich die Begründung der Auflagen stützt, ist eine böswillige Falschmeldung aufgrund einer gezielten Fehlübersetzung interessierter Kreise.

Wie der Gesundheitsminister der Hamas in einem Artikel im britischen „Guardian“ klargestellt hat, hat Dr. Zahar genau das Gegenteil ausgeführt, nämlich durch die barbarischen Massaker an Frauen mit Kindern würden von den Zionisten Bedingungen für die Menschen geschaffen, zu glauben, es sei gerechtfertigt oder legitim, eine derartige Rache an Frauen und Kindern zu üben.

Warum sich der Innensenator ausgerechnet mit dieser gezielten Falschmeldung im laufenden Verfahren zu Worte meldet, bleibt sein Geheimnis.

Wir fordern die Öffentlichkeit auf, nicht auf derartige Falschmeldungen und die Kriegspropaganda von israelischer Seite hereinzufallen, sondern sich umfassend zu informieren. Dazu gehören auch objektive Informationen über die Hamas, die als Kriegspartei an den Verhandlungen für einen Waffenstillstand beteiligt werden muss. Aus diesem Anlass bekräftigen wir auch unsere Forderung nach einer unabhängigen internationalen Kommission zur Untersuchung der Massaker und Kriegsverbrechen.

Berlin, den 17.1.2009 für den Friedensrat………


Heimatfreund Offline

Foren-Gott

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18.01.2009 11:16
#77 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten
Pinasse Offline

Foren-Ass

Beiträge: 759

18.01.2009 11:44
#78 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten
Israel will einseitigen Waffenstillstand verkünden
Alfred Hackensberger 17.01.2009

Die große Frage ist, wie die Hamas auf den Versuch Israels reagieren wird, direkte Verhandlungen über einen Waffenstillstand zu vermeiden
Nach 22 Kriegstagen stimmt (1) man heute im israelischen Kabinett über einen unilateralen Waffenstillstand ab. Offiziell habe man seine Ziele erreicht. Es fehle nur noch der „letzte Akt“, wie es Regierungssprecher Mark Regev formulierte (2). Das klingt zuversichtlich, aber in Wirklichkeit ist man von den gesetzten Vorgaben fast so weit entfernt, wie vor Beginn des Kriegs.

Mit einem einseitigen Waffenstillstand vermeidet die Regierung Israels, auf von Hamas gestellte Bedingungen eingehen und mit diesen überhaupt direkt verhandeln zu müssen. Die palästinensische Organisation hatte eine einjährige, verlängerbare Waffenpause, den Abzug israelischer Truppen sowie die Beendigung der Blockade des Gaza-Streifens gefordert. Israel würde mit seiner unilateralen Entscheidung erst einmal Zeit gewinnen, um danach mit Ägyptens Hilfe als Vermittler einen Friedensvertrag auszuhandeln. Gaza bliebe weiterhin besetzt und falls Hamas erneut kämpfen wolle, würde man nicht zögern, mit der Offensive fortzufahren.

Obwohl sich Israel mit dieser Strategie alle Optionen offen hält und Zugeständnisse an die Hamas vermieden hat, ist es dennoch ein Eingeständnis von Schwäche und Ratlosigkeit. Man mag einen Teil der militärischen Infrastruktur von Hamas zerstört haben, aber ihre Raketenangriffe, die man unbedingt stoppen wollte, gehen weiter. Von einer Ausradierung der Hamas kann überhaupt keine Rede sein. Der im Juni 2006 entführte Soldat Gilad Schalit konnte bisher ebenfalls nicht aus den Händen der islamistischen Miliz befreit werden.

Die auf etwa 15.000 geschätzten Hamas-Kämpfer (3) leisten den IDF weiterhin unvermindert Widerstand, trotz dreiwöchigen Bombardements der israelischen Luftwaffe und von 5000 zusätzlich eingesetzten Reservisten. Die israelische Armee ist weit davon entfernt, den Gaza-Streifen zu kontrollieren. Dazu müsste man sich auf einen Kampf von Haus zu Haus einlassen, was die Militärs wegen der drohenden hohen Verluste vermeiden wollen. Eine umfassende Flächenbombardierung ist im dicht bevölkerten Gaza-Streifen nicht möglich. „Wir machen das nicht“, sagte Regierungssprecher Mark Regev, "weil wir grundsätzlich auf Zivilbevölkerung Rücksicht nehmen“.

Die Reputation Israels in der Weltöffentlichkeit ist allerdings gerade aufgrund des skrupellosen Beschusses von Zivilsten, Krankenhäuser und Einrichtungen der Vereinten Nationen gegen Null gesunken. Über 1000 Menschen sind in Gaza getötet worden, davon rund ein Drittel Kinder. Zudem wird der Einsatz von Phosphorwaffen kritisiert (4), die das Hauptlager von Hilfsgütern der UNO in Brand gesteckt haben und immer wieder über Wohngebieten eingesetzt werden soll. Rund 20.000 Wohnungen sind bisher zerstört, der Schaden für die Ökonomie beläuft sich auf rund 1,4 Milliarden Dollar und steigt mit jedem Kriegstag um weitere 420.000 Dollar, nach Angaben des Palästinensischen Statistikamtes (5).

Im Gegensatz zu Israel ist die Sympathie für Hamas in arabischen und muslimischen Ländern gestiegen. Es kommt nun auf den endgültigen Ausgang des Konflikts an, ob die radikal-sunnitische Partei und Miliz ähnlichen Kultstatus erhält, wie ihr schiitischer Counterpart im Libanon 2006. Hisbollah hatte damals eine Invasion Israels in den Zedernstaat mehrfach verhindert und einen „göttlichen Sieg“ verkündet ( Wieder alles offen (6)).

Wie wird Hamas auf einen von Israel unilateral erklärten Waffenstillstand reagieren?

Sicher ist, dass Hamas den Waffenstillstand ablehnt. „Bei aller Zerstörung in Gaza“, sagte (7) Kahled Meshal auf einem arabischen Gipfel in Katar. „Wir werden die israelischen Bedingungen für einen Waffenstillstand nicht akzeptieren.“ In seiner Rede, die live im Fernsehen in alle arabische Länder ausgestrahlt wurde, versicherte er, dass Hamas noch nicht bereit sei aufzugeben. „Der Widerstand in Gaza ist nicht besiegt. Er hat zwar Schaden erlitten, aber besiegt ist er nicht.“

Die Hamas-Führung steht vor einer schwerwiegenden Entscheidung, wie sie am Boden im Kampfgebiet reagiert. Was noch aussteht, sind die militärischen Überraschungen, die angekündigt (8). Falls sie tatsächlich existieren sollten und keine bloße Propaganda (9) sind, dann wäre es bald Zeit, sie einzusetzen. Allerdings ist Hamas wenig bekannt für Geduld, für das Warten auf den richtigen Zeitpunkt. Israel hatte in der Vergangenheit mehrfach leichtes Spiel, sie zu provozieren.

Der Anfang des Kriegs

Der erste Schritt zum Krieg fand am 4. November 2008 statt, als ein Kommando der Israelischen Verteidigungskräfte (IDF) in den Gaza-Streifen eindrang (10). Das Ziel war ein Tunnel in der Nähe der Stadt al-Balah, über den Hamas angeblich israelische Soldaten kidnappen wollte. Das Kommando tötete einen Hamas-Mann und fünf weitere, die sich mit den IDF-Soldaten ein Gefecht lieferten, kamen durch einen israelischen Luftangriff ums Leben.

Mit dieser Aktion hatte Israel den seit Juli geltenden Waffenstillstand gebrochen, der laut Amnesty International die Lebensqualität der israelischen Bevölkerung in den Dörfern nahe der Gaza-Grenze „enorm verbesserte“ und nicht mehr in Angst vor palästinensischen Raketen leben musste. Das israelische Militär sah das natürlich anders. „Es gibt keine Absicht, den Waffenstillstand zu stören“, hieß es in einem offiziellen Statement, „vielmehr war der Zweck der Operation, einer unmittelbaren und gefährlichen Bedrohung durch die Terrororganisation Hamas eine Ende zu bereiten.“

Im Gegenzug warf Israel der Hamas vor, den Waffenstillstand gebrochen zu haben. Als Reaktion auf den Tod sechs ihrer Leute hatte die islamistische Miliz einige Kassam-Raketen Richtung Israel abgeschossen, die aber keinen Schaden anrichteten. Dieser Vorwurf, dass Hamas den Waffenstillstand gebrochen hat, wird heute von israelischen Offiziellen immer wieder als Grund für den Start des Gaza-Kriegs kolportiert. Auch der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier sprach davon vor laufenden Fernsehkameras auf seiner Nahost-Vermittlungstour.

Bis zum Dezember 2008 hielt sich Hamas noch an den vereinbarten Waffenstillstand. Als Israel, entgegen den Vereinbarungen der Feuerpause weiterhin den Gaza-Streifen blockierte, Lebensmittel knapp wurden, es keine Elektrizität und kaum mehr Wasser gab, sah Hamas offenbar keinen Sinn mehr, sich an eine Waffenruhe zu halten. Am 19. Dezember wurde sie aufgekündigt und am nächsten Tag (11) flogen wieder selbst gebastelte Kassam-Raketen in den Süden Israels.

Links
(1) http://www.haaretz.com/hasen/spages/1056178.html
(2) http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/7832406.stm
(3) http://www.chicagotribune.com/news/natio...0,5699679.story
(4) http://www.heise.de/tp/blogs/8/121820
(5) http://english.aljazeera.net/news/middle...4139351463.html
(6) http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23635/1.html
(7) http://www.haaretz.com/hasen/spages/1056134.html
(8) http://www.jpost.com/servlet/Satellite?c...icle%2FShowFull
(9) http://www.haaretz.com/hasen/spages/1055776.html
(10) http://www.guardian.co.uk/world/2008/nov...thepalestinians
(11) http://www.guardian.co.uk/world/2008/dec...srael-truce-end

Telepolis Artikel-URL: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29561/1.html


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rüppl Offline

Foren-Ass

Beiträge: 975

18.01.2009 12:08
#79 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten
@ Alle


Schluss mit Pinasses Bombardements!

Glaubt diese politisch einäugige linke Fundamentalistin wirklich, irgendjemand liest ihren

abgepinnten Quatsch samt den links?


Die Mods sollten wirklich überlegen, ob Einzelne weit über 95% eines threads mit den geistigen

Ausscheidungen irgendwelcher Fanatiker vollmüllen dürfen.


Ich meine, hauptsächlich sollten eigene Meinungen und Erkenntnisse hier veröffentlicht werden

und links, oder übernommene Artikel, nur zur Verdeutlichung des Textes erlaubt sein!


Bitte Meinungen!
Heimatfreund Offline

Foren-Gott

Beiträge: 1.527

18.01.2009 12:29
#80 RE: Schluss mit den Bombardements! Zitat · antworten

@rüppl

Danke für deinen Beitrag rüppl!
Habe die von mir eingestellten Verweise zu dem Zweck hinterlassen,um die absolut einseitige,schwarz/weiß Berichterstattung von Pinasse zu ergänzen,und um aufzuzeigen was für brutales,menschenverachtendes sich hinter der Hamas verbirgt,und um auch darauf hinzuweisen das man die Schuld an diesem Feldzug nicht an Israel alleine festmachen kann!
Diese Hinweise,Wahrheiten,zählen aber bei manchen nicht,oder wird bewußt ausgeblendet,da ansonsten das konstruierte Weltbild ins Wanken gerät und man doch unfehlbar recht haben will und muß um das eigene Image zu wahren!
Ich bin es auch müde weiterhin Beiträge zu dem Thema hier einzustellen! Ich hoffe aufgezeigt zu haben das diese im eigenen Blut watenden, als Widerstandskämpfer und Freiheitsliebend bezeichneten, sicherlich nicht mit einem sauberen Glorienschein versehen werden müssen!

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