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Dieses Thema hat 19 Antworten
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Umfrage: Sterbehilfe in aussichtslosen Fällen ...
Bisher wurden 14 Stimmen zur Umfrage "Sterbehilfe in aussichtslosen Fällen ..." abgegeben.
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2. Nein! Auf keinen Fall. 1
7,1%
3. Ist mir egal 1
7,1%
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 Allerlei
hexy Offline

Admine


Beiträge: 1.420

19.11.2008 15:49
Sterbehilfe ... wie steht ihr dazu? Zitat · antworten
Italienische Kirche wettert gegen Sterbehilfe

von Luisa Brandl

Als ersten Schritt zur Euthanasie hat die katholische Kirche die Sterbhilfe für die 16-jährige Eluana bezeichnet. Das spektakuläre Urteil eines italienischen Gerichts entfachte einen Proteststurm in Teilen der Kirche und der Politik. In der Bevölkerung wird das Urteil dagegen begrüßt.

Beppino Englaro findet noch immer keine Ruhe. Er wünscht sich nichts mehr als in Frieden von seiner Tochter Abschied nehmen zu können. Jetzt, da er am Ziel angelangt ist, das oberste Berufungsgericht seinem Wunsch entsprochen hat, Eluana sterben zu lassen. Jahrelang stand er im Mittelpunkt der Öffentlichkeit, hatte vor Gericht dafür gefochten, dass seine Tochter aus dem Koma erlöst würde.

Doch ein \"Rückzug in die Privatsphäre\", wie Englaro es sich wünscht, scheint nicht absehbar. Das spektakuläre Urteil hat einen Sturm der Proteste bei den Katholiken entfacht. Die Kirche, ihr nahe stehende Politiker und Verbände machen nun gegen die Sterbehilfe mobil.

\"Das erste Todesurteil\"
Der Vatikan und seine Entourage stemmen sich in Zeitungen, im Fernsehen und im Internet gegen das Urteil, mit einer Vehemenz, die an die Abtreibungsdebatte erinnert. Der Präsident der italienischen Bischofskonferenz Kardinal Angelo Bagnasco sagte, das Urteil sei ein erster Schritt zur Euthanasie und forderte die Regierung auf, ein Gesetz auf den Weg zu bringen, das die Sterbehilfe verbietet. Niemand dürfe über Leben und Tod urteilen, sonst würde das Zusammenleben der Menschen vergiftet, so Bagnasco. Rund 2000 Komapatienten werden hierzulande künstlich am Leben gehalten. Die Zeitung der Bischöfe \"Avvenire\" beschuldigte die Richter, sie hätten \"das erste Todesurteil der italienischen Republik verhängt.\" Der mächtige Kurienkardinal Camillo Ruini sprach in einer Sendung des öffentlichen Fernsehens Raiuno von einem \"tragischen Fehlurteil\".

Seit 16 Jahren im Koma
In vielen Kirchen Italiens riefen die Priester in der Sonntagsmesse zum Gebet für Eluana auf. Vor 16 Jahren verunglückte die damals 21-Jährige bei einem Autounfall und liegt seither im Koma. Sie vegetiere nicht, sondern sie schlafe und behalte unbedingt ihre Würde, sagte Ennio Antonelli bei einer Veranstaltung der katholischen Bewegung \"Movimento per la vita\". Eluana Englaro wird seit 14 Jahren in einer Klinik im oberitalienischen Lecco von Nonnen gepflegt und künstlich ernährt. Nach dem Urteil darf Eluana nun die Magensonde entfernt und so der Sterbeprozess eingeleitet werden. Gegen die \"unsagbare Barberei\" des Hungertodes haben 34 Verbände bereits angekündigt, vor den Europäischen Gerichtshof für Menschrechte zu ziehen.
.

Interessant ist jedoch, dass eine Mehrheit der Italiener sich für das Urteil ausspricht. Laut einer Umfrage auf der Website der öffentlichen Nachrichtensendung TG 1 sind 70 Prozent für den Richterspruch und 30 Prozent dagegen. Gegen die Online-Befragung hagelte es prompt Kritik aus dem katholischen Lager. Der Präsident der Partei UDC Pierferdinando Casini drängte den Redaktionsleiter, die Umfrage sofort zu stoppen, der Fall sei viel zu heikel und kein Gegenstand für Talk-Shows.

Öffentlicher Druck kann Urteilsvollzug verhindern
Der öffentliche Druck gegen die Sterbehilfe droht nun den Vollzug des Urteils zu verhindern. Denn Beppino Englaro hat bei seiner Suche nach einer Klinik, in der seine Tochter sterben darf, nur Absagen erhalten. Der katholische Gouverneur der Lombardei Roberto Formigoni hat sofort abgewunken. In der Region Friaul fand Englaro zunächst die Unterstützung bei der Landesregierung. Er hatte schon Kontakt aufgenommen zu den Ärzten des Krankenhauses in Udine. Doch der zuständige Erzbischof Pietro Brollo wollte den brisanten Fall in seiner Diözese nicht haben und machte Druck gegenüber dem Krankenhausdirektor. Nun scheint es mehr als ungewiss, ob Eluana in Udine aufgenommen wird. Vater Englaro denkt bereits laut darüber nach, seine Tochter in eine Klinik im Ausland zu bringen, etwa in Slowenien oder nach Villach in Österreich.

Quelle: stern.de

Hier noch ein Artikel über das Gerichtsurteil

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mich würde sehr interessieren, wie ihr dazu steht.
Wie würdet ihr euch an der Stelle des Vaters verhalten?

Ich selbst bin der Meinung, dass ich SO wie diese Frau nicht \"leben\" möchte. In meiner Tätigkeit als MTRA habe ich da schon zu viel mitbekommen. Daher werde ich in Kürze auch eine Patientenverfügung machen, worin dies geregelt wird.

lg, hexy

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Oh Mensch, lerne tanzen – sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen. (Augustinus)

rüppl Offline

Foren-Ass

Beiträge: 975

19.11.2008 16:22
#2 RE: Sterbehilfe ... wie steht ihr dazu? Zitat · antworten

Man sollte diesen Begriff, Sterbehilfe, genauer definieren.
Wenn Passive Sterbehilfe gemeint ist, befürworte ich dies.
Passive Sterbehilfe ist das Nichtergreifen oder Nichtfortführen lebenserhaltender Maßnahmen aus ethischen, medizinischen und humanitären Gründen bei nichteinwilligungsfähigen Personen, bei denen vorbereitende Gespräche nicht möglich waren oder keine Patientenverfügung vorliegt. Dies geschieht auf der Grundlage des Respekts vor dem Leben und Sterben eines Menschen, um damit ein leidvolles Sterben nicht zu verlängern und das Sterben als natürlichen Prozess zuzulassen. Obwohl es sich dabei um einen international etablierten Begriff handelt, halten ihn viele für missverständlich und unglücklich gewählt und meinen, man solle besser und eindeutiger von „Sterbenlassen“ sprechen. [5] Die passive Sterbehilfe wird von 72% der Deutschen befürwortet.[6]


Schneider Offline

Foren-Ass


Beiträge: 327

19.11.2008 16:55
#3 RE: Sterbehilfe ... wie steht ihr dazu? Zitat · antworten

Das ist ein kompliziertes Thema.

Ich bin der Meinung, das dieses ganz alleine die betroffene Person entscheiden soll. Als einzige Einschränkung sollte aber das Sterben aus persönlichen phsychischen Gründen ausgeschlossen werden. Wenn jemand auf Grund der WIRKLICHEN Aussichtslosigkeit und unerträglicher Schmerzen sich da für Entscheidet, dann sollte meiner Meinung nach diesem Wunsch auch entsprochen werden können. Dieses sollte dann aber generell nur unter Ärztlicher Aufsicht statt finden.

Das sind aber nur Einzelfälle und da bei sollte es auch bleiben.

Viel Schlimmer finde ich das aktive töten von ungebohrenem Leben. Diese Kinder hat niemand vorher gefragt, als man sie tötete. Ich brauche nicht zu erwähnen, das ich ein Abtreibungsgegner bin.

rüppl Offline

Foren-Ass

Beiträge: 975

19.11.2008 17:26
#4 RE: Sterbehilfe ... wie steht ihr dazu? Zitat · antworten

Hexy,
beim nochmaligen Lesen Deines Beitrags habe ich bemerkt, da0 ich Deine auf diesen Fall bezogene Frage, wohl um die Antwort zu verdrängen, nicht beantwortet habe.
Ich verurteile die Entscheidung des Vaters nicht.
Um aber selbst eindeutig Stellung nehmen zu können fühle ich mich zuwenig informiert, um sein Verhalten uneingeschränkt nachvollziehen zu können.
Das Gericht bejaht ethische Gründe für seine Entscheidung, und das muß man/ich wohl akzeptieren.
Im übrigen warne ich davor, zum Einen auf eine individuelle Prüfung jedes einzelnen Falles zu verzichten, verbitte mir aber auch, daß Religionsgemeinschaften, wildgewordene Evangelikale oder bigotte Politiker mir meine Gewissensentscheidung abnehmen wollen und dürfen.
Um es einmal, juristisch sicher nicht hieb- und stichfest, zu formulieren zu versuchen: wie ein Mensch zu Tode kommen will, oder es befugte Vertreter für ihn entscheiden dürfen, entzieht sich der moralischen Verbotsbefugnis Dritter, soweit es sich nicht um Mord handelt.

Irlwin ( gelöscht )
Beiträge:

19.11.2008 19:22
#5 RE: Sterbehilfe ... wie steht ihr dazu? Zitat · antworten

Im Fall von Eluana bin ich dafür, dass die künstliche Ernährung eingestellt werden darf.

Sie stirbt meines Erachtens dann nicht den Hungertod.

Wie war das, als man die Möglichkeit der künstlichen Ernährung noch nicht hatte?

Da sind diese Menschen ganz natürlich verstorben.

Ich frage eher, ob man ein Recht darauf hat, einen Menschen so lange nicht zur ewigen Ruhe kommen zu lassen.

Ich bin nicht für aktive Sterbehilfe, das sag ich hier ganz deutlich!

hexy Offline

Admine


Beiträge: 1.420

19.11.2008 23:41
#6 RE: Sterbehilfe ... wie steht ihr dazu? Zitat · antworten

Hallo Schneider,

Zitat von Schneider
Ich bin der Meinung, das dieses ganz alleine die betroffene Person entscheiden soll.
Sorry für meine "dumme" Nachfrage ... doch wie soll in so einem Fall wie oben dies die betroffene Person entscheiden???
Sie liegt seit vielen Jahren im Koma. Glaubst du denn, mit 19 Jahren denkt man daran, dass einen so ein schweres Schicksal trifft und dass man in diesem jungen Alter dann schon eine Patientenverfügung ausgestellt hat???

@ all
Ich danke euch 3, dass ihr eure Meinungen gepostet habt.
So ähnlich wie Irlwin denke ich auch.
Bei mir wurde vor über 2 Jahren ein Hirnaneurysma festgestellt ... eine tickende Zeitbombe, die jederzeit platzen kann. Folge wäre eine Hirnblutung. Der Tod oder aber schwere Hirnschädigung bis hin zum Koma könnten daraus folgen.
Die Mutter einer Bekannten wollte sich so ein Ding operieren lassen und liegt seitdem seit einigen Jahren im Wachkoma.
Wenn die Ärzte feststellen, dass mein Gesundheitszustand "irreparabel" sei, dann möchte ich mich lieber fürs Sterben entscheiden als für ein "Dahin-Vegetieren". Denn anders kann ich so ein jahrelanges Koma oder Wachkoma nicht bezeichnen.

Das ist aber der Unterschied von mir zu dieser im Koma liegenden Frau ...
ich habe einen anderen Wissenstand. Und ich werde für solch eine ausweglose Situation vorsorgen. Kann dann nur drauf hoffen, dass mein heutiger Wunsch im Falle des Falles auch respektiert und ausgeführt wird.

lg, hexy

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nocheine ( gelöscht )
Beiträge:

20.11.2008 12:40
#7 RE: Sterbehilfe ... wie steht ihr dazu? Zitat · antworten

Auch ich mache mir seit längerem Gedanken, wie ich eine Patientenverfügung oder ähnliches formulieren soll. Die Mustervorlagen, die es dazu gibt, sehe ich als Anregung, aber das richtige habe ich noch nicht gefunden. Ich habe schon Sterbebegleitung bei nahen Angehörigen gemacht, habe auch in Krankenhäusern als Patient und Besucher einige Erfahrungen gemacht und sehe die Gefahr, dass der Mensch oft nicht als fühlendes Lebewesen(niemand kann sagen, ob ein Komapatient hört oder fühlt)behandelt wird, sondern als Kostenfaktor. Mal muß sich die Investition in teure medizinische Geräte durch Abrechnung mit Kostenträgern in die Gewinnzone bewegen, In einem anderen Fall können Erben nicht schnell genug an finanzielle oder andere Mittel kommen. Auch unser Gesundheitswesen trägt nicht dazu bei, Menschen in Würde altern und sterben zu lassen(überforderte und vor allem unterbezahltes (Leih)-Personal, der Druck von privatwirtschaftlich gewinnorientiert geführen Geschäftsleitungen von oben nach unten zum Beispiel in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen führt zu din katastrophalen Zuständen, die oftmals vorherrschen. Ein Allgemeinarzt hat es sehr schwer mit der Bürokratie, wenn er Patienten zuhören und ganzheitlich behandeln möchte, auch in der letzten Phase des Lebens. Handelt er nach seiner Berufung und seinem Gewissen, könnte er schon mit einem Fuß hinter Gefängnistüren oder im Gerichtssaal stehen.

Warum ich diese Gedanken schreibe? Ich glaube, es ist sehr schwer, dem Gesetzgeber und den ausführenden Organen allgemein Vertrauen zu schenken. Der jüngste Fall eines Richters, der ohne jeglichen Kontakt zu den Betroffenen die "Fixierung" angeordnet hatte läßt Schlimmes ahnen.In diesem gesamten Bereich ist die Dunkelziffer wwahrscheinlich extrem hoch! Gerade Juristen werden vielfach als sogenannte Vormunde oder Betreuer(ich weis nicht, ob das juristisch korrekt ausgedrückt ist) eingesetzt. Die bekommen für dieses Ehrenamt eine Entschädigung soweit ich informiert bin. Ich kann nur jemandem die Bestimmung über mich anvertrauen, zu dem ich restloses Vertrauen habe. Ob ich es diesem Menschen leicht mache, eventuell über meinen Tod oder über ein eventuelles langes Leiden zu bestimmen sollte man auch bedenken. Wird dieser Mensch zum Beispiel von den Ärzten richtig informiert(sind die Ärzte nicht per Vertrag ihrem Arbeitgeber weisungsgebunden?)?.

Hinzu kommt, dass so eine Patientenverfügung in Deutschland nicht bindend ist, soviel ich weis. Also bestimmt letztendlich doch der Staat/die Bürokratie/das System? Von dem Beispiel der Kirche in dem italienischen Fall der 21-Jährigen ausgehend muss ich sagen: da haben diese Funtionäre der Kirche kaum ein Recht, so massiv einzugreifen. Die Kirche hat Waffen gesegnet, die Millionen den Tod brachten, die Kirche ist für Kreuzzüge und Hexenverbrennungen verantwortlich, die Kirchenleitung stand hinter Massenmördern, ich glaube mich an Medienberichte zu erinnern, nach denen nicht wenige Abtreibungen vorgenommen wurden(werden?) wenn Väter dem Klerus angehören.In diesem Fall ist die Amtskirche für mich sehr unglaubwürdig, ja sogar menschenverachtend und sollte ihr eigenes vergangenes und aktuelles Verhalten hinterfragen.

Einen Menschen verhungern zu lassen, finde ich schlimm. Unter all den oben genannten Aspekten(das sind bestimmt nicht alle, die man beachten sollte), bin ich sonst schon für eine Hilfe und Begleitung, die einen möglichst schmerzfreien Abschied aus dieser Welt ermöglicht und ein langes langes qualvolles Leiden mit vorbestimmtem Ausgang verhindert.


Nachsatz an hexy: das ist ein schwieriges Thema, jeden kann es betreffen, ob jung oder alt, gesund oder krank. Trotzdem freue ich mich, dass das Forum breiter in den Themen wird. Massive persönliche Angriffe aber auf Forumsteilnehmer, die sich politisch engagieren lese ich nicht so gern! Unerbittliche Zensur in einem Forum lehne ich aber trotzdem ab.





Schneider Offline

Foren-Ass


Beiträge: 327

20.11.2008 13:07
#8 RE: Sterbehilfe ... wie steht ihr dazu? Zitat · antworten

Zitat von hexy
Sorry für meine "dumme" Nachfrage ... doch wie soll in so einem Fall wie oben dies die betroffene Person entscheiden???

Ich grüße Dich hexy,

es gibt doch keine "dummen" Fragen...

Es ist richtig, das Eluana nicht selbst über ihr Schicksal entscheiden kann. Aber gerade bei so einem elementar entscheidenen Schritt ist es meiner Meinung nach nicht richtig, für sie zu entscheiden.

Ein Freund von mir hatte vor vielen Jahren einen Unfall, in folge dessen er ins Koma fiel. Die Ärzte waren damals der Meinung, das er auf Grund seiner sehr schweren Verletzungen nicht überleben wird. So sagte auch damals der Professor zu seiner Frau, das sie sich auf sein Ableben vorbereiten soll.

Aber sein Körper kämpfte und nach mehr als 60 Tagen wachte er plötzlich aus dem Koma auf. Er hat zwar lebenslang mit körperlichen Beeinträchtigungen zu tun, aber er hat überlebt. Ich fragte ihn damals, was er an die Zeit des Komas für Erinnerungen hat. Er erzählte mir, für ihn war es wie ein langer Traum, der nicht unangenehm war. Er ist dankbar da für, das er überlebte. Wenn nun seine Frau aufgrund der Aussichtslosigkeit, wie die Ärzte meinten ihn aufgegeben hätte, wäre es nicht in seinem Interesse gewesen.

Nun wirst Du eventuell sagen, Eluana liegt schon seit vielen Jahren im Koma.

Ich selber habe nach meiner Armeezeit als Sanitätsunteroffizier, mehrere Jahre als Rettungssanitäter gearbeitet. Dadurch habe ich auch im Rahmen der Weiterbildung, mehrmals auf den verschiedenen Stationen im Krankenhaus gearbeitet. Dort sah ich auch Komapatienten. Die Schwestern erzählten mir, das auch nach vielen Jahren so mancher Patient wieder erwacht ist, von dem man es eigentlich nicht erwartet hätte.

Einen Menschen einfach sterben lassen, lehne ich ab, außer die Verletzungen zum Beispiel des Gehirns sind so schwer, das eine Rettung nicht möglich ist.

Als Ausnahme lasse ich persönlich gelten, wenn Aufgrund unerträglicher Schmerzen, die auch nicht mehr abzustellen sind, der Patient selbst entscheidet, das er aus dem Leben scheiden will.

Oder natürlich eine Patientenverfügung, die es ablehnt, das lebenserhaltene Maßnahmen durchgeführt werden sollen.

hexy Offline

Admine


Beiträge: 1.420

20.11.2008 13:37
#9 RE: Sterbehilfe ... wie steht ihr dazu? Zitat · antworten

Hallo nocheine,

lieben Dank für dein ausführliches Posting!

Tja, es ist ein sehr heikles Thema. Auch ich weiß nicht, wen ich als Person meines Vertrauens damit bevollmächtige, im worst case dafür zu sorgen, dass mein Wunsch auf ein würdevolles Sterben ohne langes Leiden durchgesetzt wird.

Gesetzlich geregelt ist es wohl leider noch nicht ... siehe: http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2...gung/index.html


@ Schneider
60 Tage sind m.E. doch eine etwas andere Zeit als 16 Jahre.
Auch mein Vater lag vor vielen Jahren 21 Tage im Koma - und wachte wieder auf. Tage ... nicht JAHRE bzw. Jahrzehnte.

"Sterben lassen" ... darunter verstehe ich etwas anderes. In meinen Augen wäre dies ein "Unterlassen von Hilfe". Davon sprechen wir aber hier nicht.

Sterbehilfe ist es für mich, wenn es eben z.B. einen (auch nur mündlichen) Willen des Patienten gibt und wenn danach gehandelt wird. Natürlich nur, wenn nicht nur 1 Arzt die Aussage tätigt, es wäre vom medizinischen Standpunkt aus aussichtslos.

Ich weiß nicht, ob du es schon mit eigenen Augen gesehen hast, wenn eine alte Patientin vom Krebs wirklich wortwörtlich zerfressen wird?
Die, die ich sah, hatte Brustkrebs ... und es war einfach schrecklich!
Schrecklich für sie selbst und schrecklich für alle, die das mit erlebten.

Wäre es denn besser (oder richtiger), wenn sich dann solche Betroffenen selbst umbringen? Weil sie eben SO nimmer leben bzw. leiden wollen.
Auch das habe ich mehr als einmal mitbekommen.

lg, hexy

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Schneider Offline

Foren-Ass


Beiträge: 327

20.11.2008 13:47
#10 RE: Sterbehilfe ... wie steht ihr dazu? Zitat · antworten
Zitat von hexy


Ich weiß nicht, ob du es schon mit eigenen Augen gesehen hast, wenn eine alte Patientin vom Krebs wirklich wortwörtlich zerfressen wird?
Die, die ich sah, hatte Brustkrebs ... und es war einfach schrecklich!
Schrecklich für sie selbst und schrecklich für alle, die das mit erlebten.

Wäre es denn besser (oder richtiger), wenn sich dann solche Betroffenen selbst umbringen? Weil sie eben SO nimmer leben bzw. leiden wollen.
Auch das habe ich mehr als einmal mitbekommen.

Während meiner Zeit beim roten Kreuz habe ich sehr oft das Sterben und den Tod gesehen. Ich weiß da her auch wie es aussieht, wenn jemand dahinsicht.

Hier sollte meiner Meinung nach, wenn der Wunsch des Betroffenen geäußert wird zu sterben, diesem auch nachgegeben werden können. Nur eben beim Koma Patienten nicht.

Aber hexy, das ist meine persönliche Meinung. Dieses Thema ist so voller für und wieder, das man kein generelles Vorgehen raten kann. Es ist und bleibt eine individuelle Entscheidung.

Ehrlich gesagt, ich möchte nicht die Verantwortung übernehmen und entscheiden, bei einem Koma Patienten das Sterben ein zu leiten.
rüppl Offline

Foren-Ass

Beiträge: 975

22.11.2008 15:37
#11 RE: Sterbehilfe ... wie steht ihr dazu? Zitat · antworten
Bayer Offline

Hobby-User


Beiträge: 40

22.11.2008 18:48
#12 RE: Sterbehilfe ... wie steht ihr dazu? Zitat · antworten
Hallo hexy,

was soll eigentlich die Frage: "Sterbehilfe - wie steht Ihr dazu?"

Ist das reine Neugierde oder was sonst? Ich hab die Frage für MICH beantwortet verstehe aber nicht, was das jemand hier im Forum angeht.

Und eine Abstimmung dazu halte ich eigentlich nicht für richtig. Was willst Du dann auf Grund des Abstimmungsergebnisses unternehmen?

Gasvergleich < > Billigstrom für Weiden

poldrian Offline

Foren-Gott

Beiträge: 1.542

22.11.2008 22:09
#13 RE: Sterbehilfe ... wie steht ihr dazu? Zitat · antworten

aktive oder passive sterbehilfe?
wie ist das gemeint?

eigentlich ist jede form von sterbehilfe eine individuelle entscheidung der betroffenen angehörigen. auch patientenverfügung und die rücksprache mit dem oder den ärzten machen die entscheidung nicht einfacher.
ich musste mich mal entscheiden und habe die passive art gewählt. war nicht einfach, glaubt mir das.

dies als umfrage so ins forum zu stellen, finde ich nicht glücklich. das abstimmungsergebnis spiegelt es wieder!

Bayer Offline

Hobby-User


Beiträge: 40

23.11.2008 16:40
#14 RE: Sterbehilfe ... wie steht ihr dazu? Zitat · antworten

Hallo hexy,

ist meine Frage keine Antwort wert?
Da Du heute ja schon wieder einen Spruch geschrieben hast, hättest mir wenigstens aus Höflichkeit antworten können.

In Antwort auf:
was soll eigentlich die Frage: "Sterbehilfe - wie steht Ihr dazu?"

Ist das reine Neugierde oder was sonst? Ich hab die Frage für MICH beantwortet verstehe aber nicht, was das jemand hier im Forum angeht.

Und eine Abstimmung dazu halte ich eigentlich nicht für richtig. Was willst Du dann auf Grund des Abstimmungsergebnisses unternehmen?

Gasvergleich < > Billigstrom für Weiden

hexy Offline

Admine


Beiträge: 1.420

23.11.2008 22:37
#15 RE: Sterbehilfe ... wie steht ihr dazu? Zitat · antworten

Hallo Bayer,

sorry, dass ich eben nicht immer und wenn, dann auch halt mal nur kurz online bin.
Das hat mit Höflichkeit rein gar nix zu tun. Sondern mit meiner Zeit.

Zu deinen Fragen:
1. ja, ich bin eben nun mal so neugierig, dass es mich sehr interessierte, wie die User von weiden-aktuell.de zur Sterbehilfe stehen.

2. die Umfrage habe ich dazu angehängt, weil es oftmals so ist, dass ein User lieber nur mal ein Häkchen setzt und kein Posting einstellen will.

3. Unternehmen will ich gar nix.

Ist es denn wirklich so sehr unverständlich, dass ich aktuelle Themen, die m.E. doch mehrere Menschen interessant finden, hier ins Forum einbringe?
Grad ein Thema, das wohl jeden von uns irgendwann mal trifft ...
die Frage ist nur, WIE.


@ poldrian
Aktive oder passive ... egal, es ging allgemein um die Sterbehilfe.

Sicher ist dies nicht einfach für den bevollmächtigten Angehörigen. Doch bin ich der Meinung, man sollte immer den Willen des Betroffenen durchsetzen. Auch wenn es schwer fällt -doch oftmals ist es eben ein Erlösen von einem schweren Leiden. Somit handle ich nach dem Willen des Betroffenen und tue ihm Gutes, ich schädige ihn nicht.

Mir ist bewusst, dass ich in solchen Dingen anders denke als viele. Vielleicht weil ich selbst jahrelang im Beruf so Vieles miterlebte ... ich aber persönlich mit mehr als 1 Krankheit zu kämpfen habe, wo ich irgendwann eben in so eine Situation kommen könnte, wo ich meinen Willen nicht mehr äußern kann. Daher stehe ich vielleicht anders zu diesem Thema als ein "normal Gesunder".

lg, hexy

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rüppl Offline

Foren-Ass

Beiträge: 975

26.11.2008 14:37
#16 RE: Sterbehilfe ... wie steht ihr dazu? Zitat · antworten

Ein aktueller, bestürzender Fall zum Thema

http://www.zeit.de/2008/48/LS-Prozess?page=all

rüppl Offline

Foren-Ass

Beiträge: 975

28.11.2008 18:34
#17 RE: Sterbehilfe ... wie steht ihr dazu? Zitat · antworten
hexy Offline

Admine


Beiträge: 1.420

04.02.2009 01:54
#18 Neues zum "Fall" Eluana Zitat · antworten

Diese News erhielt ich eben von patientenverfuegung.de


Oeffentlicher Kampf um das Sterben der Komapatientin Eluana

Für Komapatientin Eluana Englaro endlich Ort gefunden, wo sie ärztlich begleitet sterben kann
Jahrelang hatte ihr Vater vor Gericht darum gekämpft, die künstliche Ernährung einstellen zu dürfen. Nach 17 Jahren im Wachkoma darf die 38-jährige Eluana Englaro nun sterben. Der öffentliche und kirchliche Protest gegen die Sterbehilfe allerdings dauert an.
<< Rom - In der Nacht zum Dienstag wurde Eluana Englaro aus einer Klinik im lombardischen Lecco in ein Altersheim in Udine transportiert, wie italienische Medien am Dienstag berichteten. Dort soll sie im Beisein ihres Vaters Sterbehilfe erhalten. ...

Vor der Abfahrt des Krankenwagens kam es zu heftigen Protesten von Gegnern der Sterbehilfe ... "Ich weiß, dass Eluana nicht sterben will, und weil sie nicht mehr protestieren kann, protestiere ich", erklärte ein Vertreter der "Bewegung für das Leben", Antonella Vian. Einige Demonstranten sollen gerufen haben: "Wach auf, Eluana!" Andere schrien: "Stoppt die Hand des Mörders!" ...

Der Vorsitzende des päpstlichen Rates für Gesundheitsfragen des Vatikans, Javier Lozano Barragan, bekräftigte in der Dienstagsausgabe der Zeitung "Repubblica" den Widerstand und sprach von einem geplanten "scheußlichen Mord".

Eluana war 1992 nach einem Unfall ins Koma gefallen. Im vergangenen November hatte das oberste italienische Berufungsgericht in letzter Instanz eine Anordnung des Mailänder Berufungsgerichts bestätigt, wonach die künstliche Ernährung der Italienerin eingestellt werden könne. Zwar erklärte sich die Leitung eines Krankenhauses bereit, die Komapatientin in den Tod zu führen. Dies scheiterte jedoch am italienischen Gesundheitsminister Maurizio Sacconi, der der Klinik mit finanziellen Konsequenzen drohte, sollte sie dem Sterbehilfegesuch stattgeben. ... >>
Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/gesellsch...,605164,00.html

Verhältnisse ohne Recht und Anstand - Kommentare aus Deutschland
Ein unglaublicher rechts- und staatspolitischer Skandal, meint Gita Neumann vom Humanistischen Verband Deutschlands (HVD): Obwohl der Vater Giuseppe Englaro nach jahrelangem Ringen die oberste gerichtliche Unterstützung dafür erwirkt hatte, seine Tochter sterben lassen zu dürfen, wurde dies von Staat und Kirche in Italien massiv sabotiert."

Kliniken, die Eluana zum Sterben aufnehmen wollten, wurde mit finanziellen Sanktionen und Entzug von Förderung gedroht. „Niemand sollte sich darüber täuschen: Auch bei vollbewusstseinsfähigen Patienten in Deutschland", berichtet Neumann, „haben wir das Problem einen geeigneten Sterbeort zu finden, wenn diese eine lebensnotwendige Beatmung ablehnen."

Vater klagt Italien an
<< "In einem Land, in dem noch nicht einmal der minimale Anstand herrscht, ein gültiges Rechtsurteil zu akzeptieren, sollte man sich wirklich Sorgen um die Lage der Nation machen" - mit diesen Worten klagt der Vater der seit 17 Jahren im vegetativen Koma liegenden Unfallpatientin Eluana Englaro die Situation seines Landes an. ...>>
Quelle: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/de


Streit um wirksame Patientenverfügung - Hospizstiftung gegen Sterbehilfe ohne schriftliche Patientenverfügung
In Italien ist die Forderung nach einem Patientenverfügungsgesetzt neu entbrannt. Eluana soll den Wunsch, im Koma nicht mehr leben zu wollen, vorher mündlich geäußert haben. Nicht eindeutig und sicher genug, meint hierzulande die Deutsche Hospizstiftung.Ihr Vorsitzender Eugen Brysch äußert sich in der Ärztezeitung zur Besonderheit des Falls und spricht sich für den Vorrang des Lebensschutzes aus.

Das Ärzteblatt berichtet:
<< ... Der Fall weckte in Italien Erinnerungen an den Sterbehilfe-Vorkämpfer Piergiorgio Welby, der eine heftige Debatte um die Sterbehilfe ausgelöst hatte. Welby, der seit seinem 18. Lebensjahr an einer unheilbaren Krankheit litt und fast zehn Jahre lang durch künstliche Beatmung am Leben gehalten wurde, hatte vor Gericht vergeblich um sein Recht auf Sterbehilfe gekämpft.
Im Dezember 2006 verhalf ihm schließlich ein Arzt zum Tod und schaltete sein Beatmungsgerät ab. Im katholisch geprägten Italien sind sowohl aktive als auch passive Sterbehilfe verboten.
Auch in Deutschland regte sich Widerstand gegen die Sterbehilfe. Der Fall Englaros sei mit dem Welbys nicht zu vergleichen, erklärte der Vorsitzende der Deutschen Hospiz-Stiftung, Eugen Brysch. Während Welbys Wunsch klar gewesen sei, sei Englaros Wille nicht eindeutig ermittelt worden.
Ärzte und Pfleger müssten sich darum bemühen, "Leiden zu lindern und Leben zu stützen", solange ein Betroffener nicht in einer Patientenverfügung seinen Wunsch auf Sterbehilfe festgehalten habe.>>
Quelle: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=35296

lg, hexy

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hexy Offline

Admine


Beiträge: 1.420

10.02.2009 12:48
#19 RE: Neues zum "Fall" Eluana Zitat · antworten

Koma-Patientin Eluana Englaro ist tot

Nachdem seit Samstag die künstliche Ernährung abgesetzt wurde, sei die Patientin am Montag verstorben.
Italien's Bevölkerung reagierte unterschiedlich.
Der Vatikan kann SO ein Vergehen natürlich nur ankreiden ...

Ausführlicher Bericht
und hier noch was im FAZ blog

lg, hexy

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hexy Offline

Admine


Beiträge: 1.420

09.08.2009 21:28
#20 Aktuelles zur Sterbehilfe Zitat · antworten

Meldungen zur Suizid- und Sterbehilfe (aus Newsletter)

Film-Dokumentation zu Sterbe- und Suizidhilfe in Deutschland wird heute wiederholt
am So, 9.8, 23.30 Uhr in Phoenix: http://www.phoenix.de/sterbehilfe/250964.htm

Anmerkung der PV-Newletter-Redaktion: Der erste geschilderte Fall hat inzwischen ein gutes Ende genommen. Wie uns vorige Woche Urs F. mitteilte, ist seine Mutter, die nach Suizidversuch 4 Jahre im Koma lag, friedlich gestorben. Ihr handschriftlicher Zettel, Reanimation und jegliche Lebensrettung abzulehnen, wurde nun auch als PV zur Unterlassung der künstlichen Ernährung anerkannt.

Wer den Beitrag nicht sehen kann (leider ist die Ankündigung sehr kurzfristig): Der 45-minütige Film ist permanent in der ardmediathek zu sehen: http://ardmediathek.de/ard/servlet/content/1860302

lg, hexy

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