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Dieses Thema hat 19 Antworten
und wurde 1.059 mal aufgerufen
 Barrierefreie Stadt
hexy Offline

Admine


Beiträge: 1.421

17.11.2008 15:49
Barrierefreie Wohnungen Zitat · antworten

Vielleicht hat der eine oder andre unter euch letzte Woche den NT-Artikel "Gefangen in der eigenen Wohnung" gelesen ...

Eine MS-Erkrankte sucht dringend eine Wohnung, in der sie ALLEINE u.a. auch in ihr Bad gelangen kann.

Da ich mich schon länger mit diesen Themen beschäftige, weiß ich, wie schwer es ist, eine geeignete Wohnung, die vor allem BEZAHLBAR ist, zu finden.
Leider haben wir zzt. hier in Weiden einen Mietpreis zwischen ca. € 3 und € 6 pro qm.
Als Hartz-IV-Empfänger gibt es neben der Problematik, eine barrierefreie Wohnung zu finden, auch noch die Tatsache, dass vorgeschrieben ist, wie groß und wie teuer so eine Wohnung sein darf.
z.B. gilt für 2 Personen eine Wohnung mit 65 qm und einem Mietpreis (Kaltmiete plus Nebenkosten) von € 390 und Heizkosten (max. € 1,20 pro qm) von € 78 als "angemessen". Dies wird dann von der ARGE übernommen.
Sofern der Vermieter auch die Mietbescheinigung vor Abschluss des Mietvertrages ausfüllt und unterschreibt.


Ich weiß, dass wir hier viele Leser haben. Vielleicht ist auch jemand dabei, dem eine Wohnung bekannt ist, die geeignet für diese MS-Patientin wäre?

Als Vorsitzende des Vereins dance4help möchte ich Frau Silbermann dabei unterstützen (z.B. mit so nem Aufruf wie hier sowie einer finanziellen Spende und sonstigen mir möglichen Dingen).
Schön wäre es natürlich, wenn der eine oder andre von euch einen guten Tipp hätte! (nicht nur diese MS-Patientin sucht eine geeignete und bezahlbare Wohnung, sondern ich kenne noch einige andre Fälle)
Im Voraus schon lieben Dank!

lg, hexy

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Oh Mensch, lerne tanzen – sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen. (Augustinus)

nocheine ( gelöscht )
Beiträge:

17.11.2008 20:18
#2 RE: Barrierefreie Wohnungen Zitat · antworten

Leider kenne ich keine geeignete freie Wohnung.Ich werde aber alle, die ich kenne fragen und hoffe, dass sich Lösungen finden lassen.Und hexy, ich habe überlegt, ob ich antworten soll, obwohl ich keine positive Aussage machen kann. Also sei nicht enttäuscht wenn nicht gleich jeder schreibt(so wie ich). Das ist schon i O so(siehe Thema herrenlose Katze).



hexy Offline

Admine


Beiträge: 1.421

18.11.2008 01:22
#3 RE: Barrierefreie Wohnungen Zitat · antworten

Zitat von nocheine
Also sei nicht enttäuscht wenn nicht gleich jeder schreibt(so wie ich). Das ist schon i O so(siehe Thema herrenlose Katze).

Hallo nocheine,

nein, nein, bin ich nicht. Immerhin hat dieser Thread mittlerweile schon fast 80 Hits

Doch wie schon erwähnt, möchte ich zum einen in diesem speziellen Fall helfen, aber auch mit diesem Posting dafür sorgen, dass es einem Großteil der Weidner Bürger bewusst wird, dass grad in dieser Hinsicht noch viel getan werden muss.
Nicht nur MS-Kranke, die unter schwereren Symptomen leiden, sondern auch andere Gehbehinderte und auch Ältere haben oftmals ein Problem, eine geeignete UND bezahlbare Wohnung zu finden.
Ich habe aber eben leider auch schon mitbekommen, dass viele "Normalos" den Gedanken dran verdrängen, dass auch sie es treffen könnte. Also befasst man sich auch gar nicht damit. Meist erst dann, wenn es zu spät ist.

Ich aber möchte dazu beitragen, dass sich dieses Bewusstsein ändert.
In meinem Job im Klinikum habe ich häufig erfahren, wie schnell man von einem auf den anderen Tag nicht mehr "der" oder "die Alte" ist.

Es gibt so viele Dinge, die uns "Normalos"/Gesunden gar nicht auffallen. Doch wenn man dann z.B. einen Kumpel hat, der im Rolli sitzt, merkt man ganz schnell, wie schwierig es ist, mit dem in Weiden einen Kaffee trinken zu gehen.
Mal hat das eine Cafe eine Stufe ... das andre keine Behindertentoilette (oder aber im Keller) ... das nächste nur Stehtische ... usw.
Oft gibt es auch Eingangstüren, die selbst für mich fast zu schwer sind ... ein Rollifahrer allein kann die erst gar nicht öffnen.

Ähnliche Schwierigkeiten gibt es auch in der Wohnung.
Doch es kann einfach nicht sein, dass zwar nun endlich barrierefei gebaut wird, diese Wohnungen dann aber vom Mietpreis so enorm hoch sind, dass man sich diese nicht leisten kann.
Hier muss sich unbedingt was ändern!

lg, hexy

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Irlwin ( gelöscht )
Beiträge:

18.11.2008 09:28
#4 RE: Barrierefreie Wohnungen Zitat · antworten

Hallo hexy,

ich frag mich auch, warum z. B. immer noch Türschemel eingebaut werden in neuen Häusern.

Wenn man einen Neubau behindertengerecht baut, kann das doch nicht so viel teurer sein.

Alle jungen Menschen werden mal alt, dann bräuchten sie nicht nachträglich umbauen.

Das Thema behindertengerecht ist schon ziemlich alt. Ich erinnere mich an eine Arbeit meiner Tochter, zusammen mit anderen Schülern haben sie damals die Stadt durchforstet nach behindertengerechten Eingängen. Das hat nicht gut ausgesehen, die Kirchen haben ganz schlecht abgeschnitten.

In meinem Bekannten- und Verwandtenkreis gibt es leider auch keine einzige behindertengerechte Wohnung, gerne hätte ich Dir was anderes gesagt.

Pinasse Offline

Foren-Ass

Beiträge: 759

18.11.2008 12:04
#5 RE: Barrierefreie Wohnungen - ich hätte vielleicht eine Idee! Zitat · antworten
Ihr kennt doch sicher alle die beiden Häuserblocks in der Söllnerstraße/Ecke Moltkestraße und die drei weiteren ähnlichen Häuser Nr.18, 20, 22 in der Moltkestraße?

Sie wurden 2005 von der SGW (also einer kommunalen GmbH)an die Krankenhaus AG (einer kommunalen AG)verkauft.
Seit dem verrotten sie leeeeeeervor sich hin.
Es hat den Anschein, sie sollen abrissreif heruntergewirtschaftet werden, wie man diese Strategie von Immobilienhajen kennt, welche Wohnviertel herunterwirtschaften, um sie dann für lukrative Geschäftsprojekte zu verhökern.

Jedenfalls blutet mir das Herz, wenn ich daran täglich vorbeifahre und die eklatant-skandalöse, kommunale (städtische) Geldverschwendung beobachte.

Verglichen mit den unmittelbaren Nachbarbauten, sind diese Häuser, von der Bau-Substanz her, in bewohnbarem Zustand, bzw. sie wären eben so renovierbar, bzw. umbaubar, wie die SGW-Bauten, welche heuer in Weiden West (Ententrat, Haasstr. u.s.w.) oder Leimberger-Stadtviertel, bzw. Stockenhut, renoviert und modernisiert wurden.

Immer öfter bekomme ich, aufgrund meiner Sozialarbeit, das Leid behinderter Menschen mit, die nirgends in Weiden preisgünstige Behinderten-Wohnungen finden können.

Im Michaelsheim (Diakonie), werden solche Appartments zwar angeboten, sie sind aber nur für eine Minderheit von alten und behinderten Menschen bezahlbar!

Behinderte sind daher meistens gezwungen, sich von ihrem eigenen Zuhause zu trennen, wenn sie keine helfenden Angehörigen haben.
Es bleibt ihnen damit meist nur ein Heimplatz in einer Pflegeanstalt, dessen Kosten über Sozialhilfe und Pflegeversicherung bezahlt wird. Sie verlieren dabei nicht nur ihr Zuhause, sondern auch ihre Eigenständigkeit.
Ich muß wohl hier nicht weiter beschreiben, welche Lebensbrüche Menschen erfahren, wenn sie gezwungen sind Heimzöglinge zu werden, statt ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben in der Gesellschaft führen zu können.

Deshalb erscheint es mir zwingend erforderlich, daß diese Stadt sich auch um Wohnunterkünfte für Behinderte sorgt und nicht nur Studentenappartements und Senioren-Spielplätze baut.
Genau die Lage der Wohnblocks in der Söllnerstraße und Moltkestraße bietet sich dafür an, als Wohnanlage für Behinderte umgebaut zu werden. Die Häuser liegen stadtzentral und sie sind nahe aller medizinischen Einrichtungen.
Baulich wären Wohneinheiten bereits eingeteilt, die ggf. neu zugeschnitten werden könnten und deren Bäder/Duschen behindertengerecht umgebaut werden müßten, wobei Platz geschaffen werden könnte, um in deren Treppenhäuser Aufzüge einzubauen.

Was meint Ihr dazu?
Sollte man einen entsprechenden Vorschlag im Stadtrat einbringen?
marie Offline

Foren-Ass

Beiträge: 483

18.11.2008 12:23
#6 RE: Barrierefreie Wohnungen - ich hätte vielleicht eine Idee! Zitat · antworten



Hallo @pinasse!

Ich bin mir zwar nicht sicher, aber soweit ich informiert bin, sollen die von dir genannten Häuser abgerissen werden, und dort ein Erweiterungsbau des Klinikums entstehen.

Ich glaube dass neue Pathologische Institut, oder so.


hexy Offline

Admine


Beiträge: 1.421

18.11.2008 13:25
#7 RE: Barrierefreie Wohnungen Zitat · antworten

Pinasse,

die Idee finde ich zwar gut, doch hörte ich das selbe wie marie


Übrigens,
es gibt eine Bundesinitiative "Daheim statt Heim". Mehr dazu hier
Genau dieser Gedanke, der dahinter steht, sollte auch in unseren Regionen bekannter werden.
Weniger Altenheime, sondern mehr "selbstbestimmtes Leben"! Auch in der Oberpfalz.

lg, hexy

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Oh Mensch, lerne tanzen – sonst wissen die Engel im Himmel mit dir nichts anzufangen. (Augustinus)

Pinasse Offline

Foren-Ass

Beiträge: 759

18.11.2008 13:27
#8 RE: Barrierefreie Wohnungen - ich hätte vielleicht eine Idee! Zitat · antworten

Sehen Sie!
Das ist genau das, was ich vermutete!
Die "Häuser sollten abgerissen werden"!

Dazu und damit sich die Bürger nicht darüber wundern und ärgern, weil verwertbare Bausubstanz vernichtet und damit kommunales Vermögen verbrannt wird, stehen die jetzt erst einmal 10 Jahre leer und werden herunterruiniert!

Später werden die tatsächlich abgerissen und es ensteht da, zwischen den anderen privaten Wohnblocks, keine Pathologie,
- die gibt´s nämlich schon und die ist auch für ihre Zwecke in Weiden groß genug, denn in einer Pathologie liegen keine Patienten, sind auch keine med. Gesundheitseinrichtungen, sondern das ist lediglich ein Speziallabor -,
Schließlich ist die Krankenhaus AG nicht Großhadern und auch keine medizinische Forschungsanstalt.

Wer hier trotzdem eine offensichtlich gesonderte und durch eine Verkehrsstraße getrennte neue Großpathologie einzurichten (die wäre dann flächenmäßig so groß, wie die Weidener Kinderklinik!!!) gedenkt,
- der hat die Privatisierung (völlige Herauslösung) dieser und ggf. noch anderer Medizineinheiten vor.
- der möchte mit öffentlichen Mitteln, zu Lasten der Krankenhausbelegschaft (die zahlen die jährlichen Verluste bereits mit) und der Beiträge der Versicherten, "Projekte" errichten (siehe KEWOG Krankenhauszentralküche)und die dann aus der Krankenhaus AG ausgliedern, um sie Privatkonzernen vor die Füße zu werfen!

Aber was m.E. wahrscheinlicher ist: Es entsteht dort ein großer Besucherparkplatz mit Parkuhren und HartzIVler werden dann zu städt. Parkuhrenwächtern, OB Seggewiss lobt die neuen Arbeitsplätze
- und das war´s dann!

Clara Offline

Foren-Profi

Beiträge: 238

18.11.2008 14:19
#9 RE: Barrierefreie Wohnungen - ich hätte vielleicht eine Idee! Zitat · antworten

Pinasse,

marie hat recht. Der ganze Komplex soll abgerissen werden für einen Erweiterungsbau des Klinikums. Für welche Abteilung dieser dann zur Verfügung steht, kann ich aber nicht sagen.

Aber, die SGW ist doch jetzt umgezogen. Das Gebäude Moltkestraße 7, in der sie bisher war und das ihr auch gehört, steht jetzt auch vollkommen leer. Würde man das Gebäude daneben Moltkestraße 5 mit einbeziehen (dies steht nämlich kurz vor dem zusammenfallen), dann könnte man hier bestimmt schöne behinderten gerechte Wohnungen bauen.

Pinasse Offline

Foren-Ass

Beiträge: 759

18.11.2008 14:30
#10 RE: Barrierefreie Wohnungen - ich hätte vielleicht eine Idee! Zitat · antworten

Clara!
Soviel ich gesehen habe hat die SGW in ihrem ehemaligen Bürogebäude bereits irgend welche Firmenbüros untergebracht und das "baufällige Gebäude nebenan" ist m.E. Privatbesitz und es ist ebenfalls vermietet.

Dazu, daß aber die stabilen Wohnblocks, übrigens in besserer Bauweise, als das ehemalige SGW-Bürohaus, nun erst verrotten müssen, da man offensichtlich nicht weiß, was man damit anfangen soll, bzw. dass man einen Grund zum Abreissen braucht, dazu meinen Sie nichts?

Clara Offline

Foren-Profi

Beiträge: 238

18.11.2008 16:41
#11 RE: Barrierefreie Wohnungen - ich hätte vielleicht eine Idee! Zitat · antworten

Pinasse,

dass im ehemaligen Bürogebäude bereits Firmenbüros untergebracht sind ist neu für mich. Aber vielleicht haben Sie da mehr Infos. Das baufällige Gebäude nebenan habe ich nur ins Spiel gebracht, da es ja denkbar wäre, dass der Eigentümer vielleicht froh wäre an einen Bauträger oder der SGW zu verkaufen. Die Wohnungen sind m.E. sowieso am freien Wohnungsmarkt nicht mehr zu vermieten, so heruntergekommen sind diese. Dennoch wird die Miete (sicherlich zur Freude des Eigentümers) von der Arge finanziert, also von uns Steuerzahler. Da regt sich komischer weise keiner auf.

Die Wohnblocks müssen nicht erst verrotten, die wären eigentlich schon längst abgerissen. Es fehlt halt nur das Geld für den Erweiterungbau. Schade ist es schon um die Häuser. Da man es aber vor 30 Jahren versäumt hat, das Klinikum am Stadtrand neu zu bauen anstatt es unzählige Male um- und anzubauen, muss man sich nun in der unmittelbaren Nähe Platz reservieren, für den Fall, dass Mal wieder Geld da ist, um dann schnell loslegen zu können.

elster Offline

Foren-Profi

Beiträge: 211

18.11.2008 16:56
#12 RE: Barrierefreie Wohnungen - ich hätte vielleicht eine Idee! Zitat · antworten


was haben die leerstehenden Häuser in der Moltkestr. mit barrierefreier Wohnung zu tun?

die Bausubstanz dieser Häuser ist doch derart schlecht, dass eine Renovierung zu Teuer käme.
Wenn ich mir dann so Vorstelle: Eine barrierefreie Wohnung im 2.OG

Da bringen wir dann wen unter?

Pinasse Offline

Foren-Ass

Beiträge: 759

18.11.2008 17:08
#13 RE: Barrierefreie Wohnungen - ich hätte vielleicht eine Idee! Zitat · antworten

elster, bitte lesen!

Ich habe die Gebäude angesehen und dann hier beschrieben und auch zu "barrierefrei" Vorschläge gemacht. Aber wer hier nur hereinplatzt, ein Stichwort aufgreift und dann schon gleich sarkastisch losschreibt, trägt nichts zu einer sachlichen Diskussion bei.

So viel zu Ihren Fragen

Pinasse Offline

Foren-Ass

Beiträge: 759

20.11.2008 13:08
#14 RE: Barrierefreie Wohnungen - ich hätte vielleicht eine Idee! Zitat · antworten
Zitat von Clara
Pinasse,

dass im ehemaligen Bürogebäude bereits Firmenbüros untergebracht sind ist neu für mich. Aber vielleicht haben Sie da mehr Infos. Das baufällige Gebäude nebenan habe ich nur ins Spiel gebracht, da es ja denkbar wäre, dass der Eigentümer vielleicht froh wäre an einen Bauträger oder der SGW zu verkaufen. Die Wohnungen sind m.E. sowieso am freien Wohnungsmarkt nicht mehr zu vermieten, so heruntergekommen sind diese. Dennoch wird die Miete (sicherlich zur Freude des Eigentümers) von der Arge finanziert, also von uns Steuerzahler. Da regt sich komischer weise keiner auf.

Die Wohnblocks müssen nicht erst verrotten, die wären eigentlich schon längst abgerissen. Es fehlt halt nur das Geld für den Erweiterungbau. Schade ist es schon um die Häuser. Da man es aber vor 30 Jahren versäumt hat, das Klinikum am Stadtrand neu zu bauen anstatt es unzählige Male um- und anzubauen, muss man sich nun in der unmittelbaren Nähe Platz reservieren, für den Fall, dass Mal wieder Geld da ist, um dann schnell loslegen zu können.


a)Im SGW-Haus ist der Steuerberater Ziegler und die Kanzlei eines Anwaltes!

b)Das Gebäude daneben ist von der inneren Ausstattung wirklich schlecht! Die Wohnungen sollen auch viel zu teuer sein, was die ARGE trotzdem bezahlt.
Da kommen aber nun zwei voneinander abhängige Probleme zusammen. Die Menschen, welche dieses Gebäude bewohnen müssen, können auch bei der SGW keine anderen Wohnungen finden und die ARGE bezahlt, weil in den Mietverträgen die Unterkunftskosten genau so hoch kalkuliert wurden, daß die ARGE aufgrund ihrer eigenen Pauschalierungsvorgaben die Mieten nicht ablehnen kann.
Damit ist die ARGE mit ihrer rechtswidrigen Pauschalierung die Gefangene ihrer selbst!
Letztlich zahlt aber die Stadt diese Unterkunftskosten, denn die ARGE gibt diese Ausgaben weiter und der/dem Stadt/Stadtrat ist es wurscht, ob sie/er diese rechtswidrigen Pauschalen für fremde Vermieter bezahlt, oder aber für die SGB (welche diese Mieter ablehnt).
So, jetzt Sind Sie daran, was schlagen Sie vor?
Machen Sie doch eine Eingabe beim Stadtrat?

c) Wenn die Wohnblocks "schon längst abgerissen wären", dann wäre zum damaligen Verkaufszeitpunkt, sofort weiterhin vermietbarer Wohnraum vernichtet worden!
Das wäre in jedem Falle eine Geldverbrennung in Höhe des Verkehrswertes der 5 Gebäude gewesen plus die Abrisskosten, also ein Betrag von insgesamt rd. 1,5 Mio €!
Da dies aber nicht geschehen ist, sind vermietbare Wohnungen 4 Jahre lang leer gestanden.
Dem Eigentümer (egal ob SGW oder KrankenhausAG - alles kommunale Betriebe!!!) sind damit bis heute Mieteinnahmen zwischen 300 000.- und 500 000.- € entgangen.
So kann man auch "sparen", aber nur bei der Stadt Weiden!

d) Ich denke nicht, daß es weitere Expandierungsziele gibt, was die Größe der Bettenzahlen, die Behandlungsplätze und -einrichtungen betrifft, - vielleicht immer wieder Modernisierung -, aber der Platzbedarf der Gesamtklinik mit seinen Spezialabteilungen ist ausreichend untergebracht.
Die letzte Bautätigkeit betraf die Neueinrichtung von Patientenzimmern, im Zuge des angeblichen Abbaus von 3- und anderen Mehrbettzimmern hinter der Kinderklinik!
Diese Erweiterung wurde kaschierender Weise in der Zeitung als Behelfs-Container-Unterbringung für Patienten, welche, wegen des Altbauumbaues im Trakt gegenüber dem Augustinus-Seminar, ausgelagert werden sollten.
In Wirklichkeit ist ein Massivgebäude (mit Keller, Treppenhaus, Aufzügen, unterirdischer Verbindung zum Haupttrakt, usw.)entstanden, unter teilweiser Verwendung von Fertigbauelementen, - wie das bei allen Weidener Schulen auch der Fall war -. Dieses Gebäude mit Erdgeschoß und 1. Stockwerk wird nun auf Dauer als Betten- und Behandlungskomplex zusätzlich, zu den moderinisiert-umgebauten Gebäudeteilen des Altbaues genutzt.

Anzufügen wäre, daß wohl dieser neue Gebäudekomplex nur deshalb als Provisorium und Containerbehelf propagiert wurde, weil man zu diesem Zeitpunkt wieder einmal mit ver.di in Tarifverhandlungen stand und sich von Seiten der Krankenhausgeschäftsführung auch weiterhin die Beteiligung an den Verlusten über die Gehaltszettel der Beschäftigten sichern wollte. Schließlich sind Behelfsmaßnahmen, anders als Abschreibung für Gebäude, natürlich sofort ansetzbar.

Noch Fragen?
Clara Offline

Foren-Profi

Beiträge: 238

20.11.2008 14:52
#15 RE: Barrierefreie Wohnungen - ich hätte vielleicht eine Idee! Zitat · antworten

In Antwort auf:
a)Im SGW-Haus ist der Steuerberater Ziegler und die Kanzlei eines Anwaltes!



Dies ist nicht richtig! Die sind in der Moltkestraße 3 untergebracht. Das SGW Gebäude ist die Nr.7. Ich weiss das, ich parke da nämlich immer! Somit steht das SGB Gebäude leer. Platz genug um behinterten gerechte Wohnungen zu schaffen.

Brigitte Offline

Foren-Ass

Beiträge: 870

20.11.2008 17:00
#16 RE: Barrierefreie Wohnungen - ich hätte vielleicht eine Idee! Zitat · antworten

Pinasse

Das vergammelte Haus gehörte der Baufirma Striegel und wurde von der Striegel Stiftung an einen auswärtigen Besitzer verkauft.

Es stimmt, da wurde nichts renoviert, aber es ist sicher eines der besten Rendite Objekte.
Da sind Menschen untergebracht die keine Wohnungen bei der Stadtbau bekommen, die Mieteinnahmen sind aber sicher weil sie von der Arge (Stadt) bezahlt werden.

Clever gemacht, so kann man aus Abrissobjekten noch Geld machen.
Chef der Striegel Stiftung ist der jeweilige OB von Weiden.

Clara hat Recht, du hast das Geschäfts-Wohnhaus des Herrn Ziegler (FDP Stadtratskandidat) mit dem Haus der Stadtbau verwechselt.

Pinasse Offline

Foren-Ass

Beiträge: 759

21.11.2008 13:37
#17 RE: Barrierefreie Wohnungen - ich hätte vielleicht eine Idee! Zitat · antworten

Entschuldigung, habe das Haus der SGW (ehemaliger Verwaltungssitz) und das Haus Ziegler verwechselt.
Das ist daher geschehen, weil ich wußte, daß die SGW neben dieser Wohnruine steht, habe also die Seiten verwechselt.
Ob man dieses SGW-Haus auch als behindertengerechtes Wohnhaus umzubauen ist, weiß ich nicht? Wenn es möglich ist, wäre das natürlich schön.
Aber ich war da schon einmal vorsprechen und habe einen sehr beengten Eindruck von den Lokalitäten in Erinnerung! Ob da für einen Aufzug Platz ist, mag ein Architekt entscheiden, aber max. zwei Wohnungen für Behinderte werden das Gesamtproblem in Weiden sicher nicht lösen!

Jedenfalls wird damit mein Vorschlag für die fünf großen Wohnkomplexe nicht entkräftet!

hexy Offline

Admine


Beiträge: 1.421

27.11.2008 14:05
#18 RE: Barrierefreie Wohnungen Zitat · antworten

Zu dem eingangs erwähnten Fall der Familie Silbermann möchte ich Folgendes ergänzen ...

So wie es im NT zu lesen ist, dass "die Diakonie einfach so die Wohnung anderweitig vermietete", stimmt so wohl nicht ganz.
Nachdem der Behindertenbeauftragte zusammen mit dem OB, der ARGE und sonstigen Zuständigen wie auch der Diakonie am Tisch zusammensaß, stand es eigentlich schon fest, dass die Silbermanns im St.-Michaels-Zentrum diese Wohnung bekommen können.
Wie ich erfahren konnte, muss sich Herr Silbermann wohl irgendwas geleistet haben, so dass sich die Diakonie (Träger des St.-Michaels-Zentrum) entschloss, die Wohnung doch anderweitig zu vermieten.

Mehr konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.

Trauriger Fakt ist, dass es in unserer Stadt zu wenig barrierefreie Wohnungen gibt. Und die, die es gibt, sind vor allem für Hartz IV-Empfänger nicht erschwinglich.
Doch gerade Menschen mit Behinderungen sind oftmals nicht mehr fähig, voll zu arbeiten und somit u.U. Harzt IV-Empfänger oder "Früh"-Rentner.
Ein Teufelskreis ...

lg, hexy

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Artemis Offline

Neugieriger


Beiträge: 18

27.11.2008 14:14
#19 RE: Barrierefreie Wohnungen Zitat · antworten

Hallo hexy,

wieso unterstellst Du Herrn Silbermann hier etwas?

In Antwort auf:
Wie ich erfahren konnte, muss sich Herr Silbermann wohl irgendwas geleistet haben
Und wenn es stimmen sollte, erzählt man das hier nicht. Und wenn man mit so was ANFÄNGT, erzählt man es auch fertig! Woher hast Du diese Informationen über Herrn Silbermann? Bist Du sicher, dass das keine üble Nachrede ist?
In Antwort auf:
Mehr konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.

Hast Du spioniert? In Erfahrung bringen - für wen denn?


hexy Offline

Admine


Beiträge: 1.421

27.11.2008 15:08
#20 RE: Barrierefreie Wohnungen Zitat · antworten

Hallo Artemis,

ich unterstelle hier gar nichts.
Wieso sollte ich das so stehen lassen, wie es im NT zu lesen ist ... wenn dies eben nicht der Wahrheit entsprach???
Mehr erzählen kann und würde ich auch gar nicht.
Doch muss es wohl "was Größeres" gewesen sein, wenn die Diakonie deswegen die Familie nicht mehr als Mieter haben möchte. Oder siehst du das anders?

Spioniert?
Wie kommst du denn darauf?
Sollte es evtl. Menschen geben, die einfach wissen, WO man nachfragen kann und dann eben Auskünfte bekommt?
Fakt ist nun mal, dass ich als Vorsitzende von dance4help mich mit diesem Fall befasst habe, da ich dieser Familie helfen wollte. Da ich aber nun andre Tatsachen (als die, die im NT standen) erfuhr, nämlich dass schon alles unter Dach und Fach wäre, wenn nicht ... sehe ich momentan keine Möglichkeit, zu helfen.

lg, hexy

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