Sie sind vermutlich noch nicht im Forum angemeldet - Klicken Sie hier um sich kostenlos anzumelden Impressum 
Es ist erforderlich, angemeldet zu sein, um alle Beiträge im Forum lesen und beantworten zu können.


~~~ Mit einem Klick: die Beiträge der letzten Tage ~~~

bis zur nächsten Stadtratswahl!

Sie können sich hier anmelden
Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 1.034 mal aufgerufen
 Aktuelle Themen
Luise Nomayo Offline

Foren-Gott

Beiträge: 5.574

11.02.2015 12:35
Orwell läßt grüßen Zitat · antworten

Snowdens NSA-Enthüllungen wiegen schwer.
Doch mittlerweile weicht leider der Schock darüber und eine gewisse Mattigkeit macht sich breit.

Dabei wurde in diesen Tagen aus Orwells Fiktion "1984" eine erschreckend realistische Vision. Die NSA und im Schlepptau auch BND und andere Geheimdienste gehen über das, was Orwell seinerzeit niederschrieb, sogar mehr als nur einen Schritt hinaus.

Wichtige Info nicht nur für Internet-, Handy- und GPS- Nutzer. Auch alle privaten Fersehzuschauer sind betroffen!



Warnung: Samsung TV zeichnet private Gespräche auf
Warnung: Samsung TV zeichnet private Gespräche auf
Warnung: Samsung TV zeichnet private Gespräche auf
Warnung: Samsung TV zeichnet private Gespräche auf


Entnommen der Internet-Plattform „MM-news“ vom 08.02.2015

Samsung warnt im Kleingedruckten vor Privatgesprächen vor dem Fernseher:

diese werden aufgezeichnet und an Drittverwerter verschickt.

Im sogenanntenEndbenutzer-Lizenzvertrag, auch Endbenutzer-Lizenzvereinbarung,
abgekürzt EULA (von engl. End User License Agreement), steht im Kleingedruckten
eine interessante Warnung für Samsung Fernseher.
“Please be aware that if your spoken words include personal or other sensitive infor-
mation
, that information will be among the data captured and transmitted to a third
party through your use of Voice Recognition.”

(Übersetzung:Bitte beachten Sie, dass gesprochene Wörter inklusive persönlicher oder sensibler Informationen aufgenommen und an Dritte weitergeleitet werden zum Zwecke der Spracherkennung.)

Wer nicht will, dass Persönliches an Dritte weiterverschickt werden soll, muss die
Spracherkennung deaktiveren, rät Samsung.
Ob das aber ausreicht, den Feind auszuschalten, kann bezweifelt werden. Möglicherweise
haben Geheimdienste dennoch die Möglichkeit, mitzulauschen, ohne dass der TV-Glotzer es merkt.
Samsung dürfte keine Ausnahme sein.
Andere TV-Hersteller könnten ebenfalls mithören, auch wenn's nicht ausdrücklich in der Gebrau
chsanleitung steht. Zumal die Lauschwarnung - wie bei Samsung - nur in Englisch zu lesen ist.

Jedes Gerät mit Spracherkennung sendet die Signale über Internet an einen Spracherkennungsdienst. Damit sollen die TVs einfacher gesteuert werden können.
Dass dabei aber auch Privates an Dritte weiter geschickt wird, ist ein "kleiner" Nach-
teil, welcher für Geheimdienste sicherlich sehr nützlich ist.

Und wenn's bei der Sprache schon so gut funktioniert, dürfte es sicherlich auch für
die eingebaute Videokamera eine Hintertür geben, um nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen, was daheim passiert.

Schöne neue Flatscreen-Welt..

Im Prinzip ist jedes vernetzte elektronische Gerät kompromittierbar.

Dazu zählen:
normale Telefone, ISDN-Telefone Smartphones, genauso wie Laptops oder jetzt halt eben auch dieser Fernseher.
Und man sollte es nicht glauben, selbst Kraftfahrzeuge benutzen mittlerweile, ohne viel Tamtam in der Öffentlichkeit zu erregen, drahtlose Übertragungstechnologien im Verbund mit GPS.

Erst kürzlich kam zum Vorschein,dass eine ganze Reihe von Internet WLAN-Routern ab Werk offene Ports, über die man sogar direkt auf das Konfigurationsmenü des Routers zugreifen konnte, verkauft wurden.
Hier waren verschiedene Hersteller betroffen, und man rätselt immer noch
darüber, wie es dazu kam und was dahintersteckt.
Das gängigste Betriebssystem hat ohnehin eingebaute Hintertürchen.
Manipulierte USB-Geräte erlauben es, über Treiberinstallationen einen Computer dauerhaft zu kompromittieren (auszuspähen).
Sie merken davon überhaupt nichts.
Über neue UEFI-BIOS Systeme bekommt das Betriebssystem Zugriff auf die unterste Hardwareebene mit entsprechenden Manipulationsmöglichkeiten, die sogar eine komplette Low-Level-Formatierung der Festplatte überstehen.

Und selbst wenn sie auf all diese Gerätschaften komplett verzichten, aber irgendwie
in den Fokus von irgendwem geraten sind, dann gibt es mittlerweile dermaßen kleine
und nahezu unaufspürbare Helferlein, die man nahezu überall anbringen oder verstecken kann, und die nur extrem wenig Energie verbrauchen bzw. Strahlung abgeben.

Die Frage ist nur, wer soll diesen ganzen Datenschrott auswerten und interpretieren?
Es wird dann so sein wie bei der SchlüsselwortPrüfung bei Emails, die ja längst
Standard ist.
D.h. es werden die im Fernsehzimmer gesprochenen Wörter mit einer Schlüsselwörterliste beim Spracherkennungsdienst abgeglichen.
Welche Schlüsselwörter darin enthalten sind weiß nur der Spracherkennungsdienst.
Aber Wörter wie "Protest", "Demonstration", "Revolution", "Wahlfälschung", "Korruption" könnten durchaus darauf stehen.
Eben all die Wörter die dem "System" Angst machen bzw. politisch unkorrekt sind.
Welche das noch sind dürfte nicht schwer zu erraten sein


Oh, schöne neue Welt (1932 von Aldous Huxley)

Ambassadora Offline

Foren-Profi

Beiträge: 193

11.02.2015 18:56
#2 RE: Orwell läßt grüßen Zitat · antworten

Zitat von Luise Nomayo im Beitrag #1
Snowdens NSA-Enthüllungen wiegen schwer.
Doch mittlerweile weicht leider der Schock darüber und eine gewisse Mattigkeit macht sich breit.

Dabei wurde in diesen Tagen aus Orwells Fiktion "1984" eine erschreckend realistische Vision. Die NSA und im Schlepptau auch BND und andere Geheimdienste gehen über das, was Orwell seinerzeit niederschrieb, sogar mehr als nur einen Schritt hinaus.

Wichtige Info nicht nur für Internet-, Handy- und GPS- Nutzer. Auch alle privaten Fersehzuschauer sind betroffen!



Warnung: Samsung TV zeichnet private Gespräche auf
Warnung: Samsung TV zeichnet private Gespräche auf
Warnung: Samsung TV zeichnet private Gespräche auf
Warnung: Samsung TV zeichnet private Gespräche auf


Entnommen der Internet-Plattform „MM-news“ vom 08.02.2015

Samsung warnt im Kleingedruckten vor Privatgesprächen vor dem Fernseher:

diese werden aufgezeichnet und an Drittverwerter verschickt.

Im sogenanntenEndbenutzer-Lizenzvertrag, auch Endbenutzer-Lizenzvereinbarung,
abgekürzt EULA (von engl. End User License Agreement), steht im Kleingedruckten
eine interessante Warnung für Samsung Fernseher.
“Please be aware that if your spoken words include personal or other sensitive infor-
mation
, that information will be among the data captured and transmitted to a third
party through your use of Voice Recognition.”

(Übersetzung:Bitte beachten Sie, dass gesprochene Wörter inklusive persönlicher oder sensibler Informationen aufgenommen und an Dritte weitergeleitet werden zum Zwecke der Spracherkennung.)

Wer nicht will, dass Persönliches an Dritte weiterverschickt werden soll, muss die
Spracherkennung deaktiveren, rät Samsung.
Ob das aber ausreicht, den Feind auszuschalten, kann bezweifelt werden. Möglicherweise
haben Geheimdienste dennoch die Möglichkeit, mitzulauschen, ohne dass der TV-Glotzer es merkt.
Samsung dürfte keine Ausnahme sein.
Andere TV-Hersteller könnten ebenfalls mithören, auch wenn's nicht ausdrücklich in der Gebrau
chsanleitung steht. Zumal die Lauschwarnung - wie bei Samsung - nur in Englisch zu lesen ist.

Jedes Gerät mit Spracherkennung sendet die Signale über Internet an einen Spracherkennungsdienst. Damit sollen die TVs einfacher gesteuert werden können.
Dass dabei aber auch Privates an Dritte weiter geschickt wird, ist ein "kleiner" Nach-
teil, welcher für Geheimdienste sicherlich sehr nützlich ist.

Und wenn's bei der Sprache schon so gut funktioniert, dürfte es sicherlich auch für
die eingebaute Videokamera eine Hintertür geben, um nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen, was daheim passiert.

Schöne neue Flatscreen-Welt..

Im Prinzip ist jedes vernetzte elektronische Gerät kompromittierbar.

Dazu zählen:
normale Telefone, ISDN-Telefone Smartphones, genauso wie Laptops oder jetzt halt eben auch dieser Fernseher.
Und man sollte es nicht glauben, selbst Kraftfahrzeuge benutzen mittlerweile, ohne viel Tamtam in der Öffentlichkeit zu erregen, drahtlose Übertragungstechnologien im Verbund mit GPS.

Erst kürzlich kam zum Vorschein,dass eine ganze Reihe von Internet WLAN-Routern ab Werk offene Ports, über die man sogar direkt auf das Konfigurationsmenü des Routers zugreifen konnte, verkauft wurden.
Hier waren verschiedene Hersteller betroffen, und man rätselt immer noch
darüber, wie es dazu kam und was dahintersteckt.
Das gängigste Betriebssystem hat ohnehin eingebaute Hintertürchen.
Manipulierte USB-Geräte erlauben es, über Treiberinstallationen einen Computer dauerhaft zu kompromittieren (auszuspähen).
Sie merken davon überhaupt nichts.
Über neue UEFI-BIOS Systeme bekommt das Betriebssystem Zugriff auf die unterste Hardwareebene mit entsprechenden Manipulationsmöglichkeiten, die sogar eine komplette Low-Level-Formatierung der Festplatte überstehen.

Und selbst wenn sie auf all diese Gerätschaften komplett verzichten, aber irgendwie
in den Fokus von irgendwem geraten sind, dann gibt es mittlerweile dermaßen kleine
und nahezu unaufspürbare Helferlein, die man nahezu überall anbringen oder verstecken kann, und die nur extrem wenig Energie verbrauchen bzw. Strahlung abgeben.

Die Frage ist nur, wer soll diesen ganzen Datenschrott auswerten und interpretieren?
Es wird dann so sein wie bei der SchlüsselwortPrüfung bei Emails, die ja längst
Standard ist.
D.h. es werden die im Fernsehzimmer gesprochenen Wörter mit einer Schlüsselwörterliste beim Spracherkennungsdienst abgeglichen.
Welche Schlüsselwörter darin enthalten sind weiß nur der Spracherkennungsdienst.
Aber Wörter wie "Protest", "Demonstration", "Revolution", "Wahlfälschung", "Korruption" könnten durchaus darauf stehen.
Eben all die Wörter die dem "System" Angst machen bzw. politisch unkorrekt sind.
Welche das noch sind dürfte nicht schwer zu erraten sein


Oh, schöne neue Welt (1932 von Aldous Huxley)


Ist doch schön! Also bitte mindestens jeweils einen solchen Kasten in die Amtszimmer und Privatwohnungen der politischen Führungskräfte.
Vielleicht bekommen wir das alles dann in Kürze als Zusammenschnitt auf einem eigenen SAT-Kanal!
----
Hatte gestern schon das Vergnügen, dass ich mir von Tencent, dem größten chinesischen Telekomanbieter die kostenlose Cloud von 1 Terabyte holen wollte. Hat alles bestens geklappt, nur hatte ich mir dann über den Messenger selbst eine Mail an die deutsche email-Adresse geschickt. Seitdem ist das Konto wegen angeblichen "Datendiebstahls" gesperrt, und die wollen eine Verfizierungs-SMS aus dem chinesischen ins chinesische Teleomnetz, alternativ meine "Passport-Number", die ich natürlich auch nur deutsch habe und keinesfalls nach China übertragen werde.
Scheinbar war die Rückmail an den chinesischen email-Account den man kostenlos zur Cloud bekommt zu viel für die chinesischen Überwacher. jetzt wollen die wissen, welche Chinesin hier noch eine deutsche email-Adresse hat. Behind the "big firewall".

keckenburg ( gelöscht )
Beiträge:

02.03.2015 19:05
#3 RE: Orwell läßt grüßen Zitat · antworten

Was sagt uns das Ganze, vor dem Kasten sind in Zukunft keine Gespräche mehr möglich. Ausschalten den Lauscher oder besser in den abhörsicheren Teil der Wohnung gehen, wo das noch möglich ist und zum Gruß von 'keckenburg' Glück Auf.

Ähnliche Themen Antworten/Neu Letzter Beitrag⁄Zugriffe
salmonellen
Erstellt im Forum Weidens Lokalitäten von poldrian
16 14.08.2017 21:46
von poldrian • Zugriffe: 916
Pro Einkaufszentrum/Festplatz/Abbau Arbeitslosigkeit - CONTRA Spielcasinos/überdimensionale Werbeplakate
Erstellt im Forum Einkaufen in Weiden von JungesWeiden
73 28.10.2012 20:16
von Hans • Zugriffe: 7444
Drohnen im Luftraum!
Erstellt im Forum Informatives von Siggi
128 01.11.2016 22:22
von Luise Nomayo • Zugriffe: 12112
Buntes Blatt
Erstellt im Forum Allerlei von zehnerl
208 19.11.2011 11:32
von Eschawecka • Zugriffe: 14655
 Sprung  
weiden-aktuell.de weiden-zuhause.de weiden-oberpfalz.de dance4help.de

Fotos im Banner aus Wikipedia – Lizenz GNU-FDL | Domaininhaber

Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de